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Milla Jovovich: 15 Filme mit dem "Monster Hunter"-Star

Monster Hunter Milla Jovovich
Mit ihr sollte man sich lieber nicht anlegen! Milla Jovovich kennt sich in mehreren Kampfsportarten aus. Bild: © Constantin Film Verleih GmbH 2020

Hollywoodschauspielerin Milla Jovovich nimmt es in ihren Filmen liebend gerne mit allem auf: Viren, Vampire, Zombies, Hellboy, den Engländern oder gigantischen Urzeitmonstern. Zeit, zurückzublicken und einige Highlights – samt Ausreißern nach unten – aufzulisten.

"Rückkehr zur Blauen Lagune" (1991)

Milla Jovovich beginnt ihre Karriere mit rund elf Jahren als Model und bekommt als Teenager kleine TV-Rollen. Doch erst ihre Hauptrolle in "Rückkehr zur Blauen Lagune" an der Seite von Brian Krause ("Charmed") bringt ihr den großen Durchbruch. Damals ist die gebürtige Ukrainerin 16 Jahre alt.

Im Sequel zum Klassiker von 1980 stranden der Waisenjunge Richard Lestrange (Brian Krause), Lilli Hargrave (M. Jovovich) und ihre Mutter Sarah auf einer einsamen Insel. Die beiden Kinder wachsen wie Geschwister auf, doch nachdem Sarah stirbt, merken die beiden Teenager, dass zwischen ihnen mehr als nur Freundschaft existiert.

"Chaplin – Das Leben der unsterblichen Filmlegende" (1992)

Nur ein Jahr nach ihrem Durchbruch spielt Milla Jovovich an der Seite von "Iron Man"-Darsteller Robert Downey Jr.. Der Hollywoodstar verkörpert die Slapstick-Legende Charlie Chaplin, die junge Schauspielerin hingegen schlüpft in die Rolle von Mildred Harris. Sie war die erste Ehefrau von Chaplin, mit der er von 1918 bis 1920 verheiratet war.

"Confusion – Sommer der Ausgeflippten" (1993)

Eine ganz andere Seite präsentiert Milla Jovovich in der Slacker-Komödie "Confusion". Der Film von Richard Linklater ("Boyhood") dokumentiert den letzten Tag von High-School-Schülern vor ihrem Abschluss im Mai 1976. Die Jugendlichen wollen es noch einmal so richtig krachen lassen – mit allem, was dazu gehört: Sex, Drugs und Rock 'n' Roll!

Übrigens: Den Song, den Milla Jovovich auf ihrer Gitarre spielt, ist ein Auszug aus ihrem Album "The Divine Comedy", das sie 1994 herausbringt.

"Das fünfte Element" (1997)

Mit "Das fünfte Element" ergattert Milla Jovovich wohl ihre bekannteste Rolle, mit der sie sich endgültig in Hollywood etablieren kann. Regisseur Luc Besson gelingt mit dem Film ein Science-Fiction-Klassiker, dessen Grundidee dem Franzosen im Alter von 16 Jahren kommt.

Die Welt wird vom Bösen bedroht, einer Kugel, die sich rasant der Erde nähert, um sie zu vernichten. Nur die fünf Elemente – vier Steine, die stellvertretend für Feuer, Wasser, Erde und Luft stehen, sowie die Frau Leeloo (Jovovich), das fünfte Element – können das Böse aufhalten. Zwangsweise mit involviert: Taxifahrer Korben Dallas (Bruce Willis).

Übrigens: Milla Jovovich soll sich beim Casting gegen 3.000 Konkurrentinnen durchgesetzt haben – unter anderem gegen Julia Roberts.

"Johanna von Orleans" (1999)

Kurz nach dem Erfolg, den Milla Jovovich mit "Das fünfte Element" feiert, arbeitet sie erneut mit Luc Besson zusammen. Dieses Mal geht es allerdings nicht in die ferne Zukunft, sondern weit in die Vergangenheit. Ins 15. Jahrhundert, um genau zu sein, und damit mitten in den 100-jährigen Krieg.

Jovovich wird zu einer der berühmtesten Nationalheldinnen Frankreichs: Jeanne d'Arc, auch bekannt als Jungfrau von Orléans. Sie reitet unter der französischen Flagge in den Krieg, nachdem sie mehrfach von Visionen heimgesucht wird. Darin soll ihr der Heilige Vater aufgetragen haben, in die Schlacht zu ziehen.

Wer mit der Geschichte der Nationalheldin vertraut ist, weiß jedoch um ihr tragisches Schicksal: Nachdem Johanna von Orléans bei der Schlacht von Compiègne gefangen genommen und an die Engländer verkauft wird, lässt sie der Bischof von Beauvais wegen Ketzerei am 30. Mai 1431 verbrennen.

"Resident Evil"-Reihe (2002 - 2016)

Mindestens genauso eng verbunden mit Milla Jovovich wie "Das fünfte Element" ist auch die "Resident Evil"-Reihe. Über einen Zeitraum von 14 Jahren und in sechs Filmen spielt sie Alice, deren Ziel es ist, ein Virus zu vernichten, das nach einer Sabotage aus dem Genforschungslabor namens Umbrella Corporation entweichen konnte. Das Virus sorgt dafür, dass Menschen in Zombies verwandelt werden.

Bei vier der insgesamt sechs Filme führt Paul W. S. Anderson Regie. Am Set zum ersten Teil lernt er Milla Jovovich kennen – und lieben. 2003 folgt die Verlobung, 2009 die Hochzeit. Die beiden haben inzwischen drei Kinder.

  • "Resident Evil" (2002)
  • "Resident Evil: Apocalypse" (2004)
  • "Resident Evil: Extinction" (2007)
  • "Resident Evil: Afterlife" (2010)
  • "Resident Evil: Retribution" (2012)
  • "Resident Evil: The Final Chapter" (2016)

"Ultraviolet" (2006)

Ähnlich actionreich wie in der "Resident Evil"-Reihe geht es auch in "Ultraviolet" zu. Ende des 21. Jahrhunderts herrscht ein erbitterter Bürgerkrieg! Ein Virus hat dafür gesorgt, dass Teile der Menschheit zu Vampiren mutiert und den "normalen" Menschen nun überlegen sind. Damit hat die Regierung ein Interesse daran, die Vampire auszurotten.

Violet (M. Jovovich) gehört zu den Mutanten und muss inmitten des Krieges ein neunjähriges Kind beschützen, dessen Blut den Tod für die Vampire bedeutet. Da sich Violet weigert, den Jungen zu töten, wird sie für ihre Gleichgesinnten zum Feindbild. Von da an machen alle Parteien auf sie Jagd.

"Die drei Musketiere" (2011)

Zwischen den "Resident Evil"-Teilen "Afterlife" und "Retribution" steht Milla Jovovich für einen weiteren Film von Paul W. S. Anderson vor der Kamera: Es geht ins Frankreich zu Zeiten der drei Musketiere.

Als Spionin Milady De Winter tritt Milla Jovovich allerdings gegen die legendären Schwertkämpfer der königlichen Garde an. Sie intrigiert, wo es nur geht, und spielt Frankreich gegen England aus, um einen Krieg zu provozieren. Ihr Ziel: Kardinal Richelieu dabei helfen, Machthaber Frankreichs zu werden. Dabei hat sie die Rechnung aber ohne D'Artagnan (Logan Lerman), Athos (Matthew Macfayden), Porthos (Ray Stevenson) und Aramis (Luke Evans) gemacht.

"Hellboy – Call of Darkness" (2019)

2019 wechselt Milla Jovovich für das "Hellboy"-Reboot erneut auf die dunkle Seite. Als Blutkönigin Nimue will sie nichts weniger als die gesamte Menschheit auslöschen. Doch sie hat die Rechnung ohne Hellboy (David Harbour) gemacht, der das Ende der Menschheit unbedingt verhindern will.

Leider kommt das Reboot bei Fans und Kritikern nicht allzu gut an. Es regnet Nominierungen bei der Goldenen Himbeere 2020, der Score auf Rotten Tomatoes liegt bei mickrigen 18 Prozent und die Filmfans auf IMDb spendieren dem Film mit viel Wohlwollen 5,2 von 10 Sternen. Na ja, man kann nicht immer Glück mit seiner Rollenauswahl haben.

"Monster Hunter" (2020)

Im neuen Filmabenteuer warten auf Milla Jovovich gigantische Urzeitechsen. "Monster Hunter" ist die Realverfilmung des gleichnamigen Capcom-Bestsellers, das bei Gamern äußerst beliebt ist. Der Hollywoodstar übernimmt – erneut unter der Regie von Ehemann Paul W. S. Anderson – die Rolle von Artemis, einer US-Soldatin, die während der Suche nach einigen Kameraden in eine Parallelwelt gelangt. Und in der haben riesige Diablos, Schattenspinnen und Gore Magal das Sagen!

Ausblick: Neue Filme mit Milla Jovovich

  • "Hummingbird" (Sci-Fi-Thriller; Kinostart: tba)
  • "Carto Maltese" (Actionabenteuer; Kinostart: tba)

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