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Na, erkannt? 9 Hollywoodstars in ihren ganz frühen Rollen

"Oh nein..." – oh doch! Auch Jennifer Lawrence hat die eine oder andere Jugendsünde auf dem Konto.
"Oh nein..." – oh doch! Auch Jennifer Lawrence hat die eine oder andere Jugendsünde auf dem Konto. (©Paramount Pictures 2017)

Schauspieler, die mit ihrer ersten Rolle direkt zum Superstar werden, soll es zwar geben. Weitaus üblicher ist allerdings die Sorte, die erst einmal einen ganzen Haufen mäßiger Filme, Serien oder sogar Fernsehspots dreht, bevor es endlich mit der Karriere läuft.

Wir haben einige mal mehr, mal weniger peinliche Jugendsünden der Hollywoodstars ausgegraben.

1. Jason Momoa

Die Rolle des Khal Drogo in "Game of Thrones" war wie für Jason Momoa gemacht, und obwohl sein Gastspiel nicht gerade lang war, hat seine Karriere von dem Part extrem profitiert. So sehr, dass er Ende des Jahres in seinem eigenen "Aquaman"-Film zu sehen sein wird – und schon in "Justice League" hat uns der Schauspieler bewiesen, dass selbst einer der wohl uncoolsten Superhelden der Comicgeschichte zum coolen Raubein avancieren kann.

Seit seinen Anfangszeiten in Hollywood ist Jason Momoa vor allem eines geworden: haariger. Seinen ersten großen Auftritt hatte der gebürtige Hawaiianer nämlich völlig glatt rasiert in "Baywatch".

Peinlichkeitsfaktor: Sehr niedrig. "Baywatch" hat für immer einen Platz in unseren Herzen. Da verzeihen wir auch gern die kitschigen Blumenketten, schlechten Witze und eher mäßigen Schauspiel-Skills.

2. Elijah Wood

In den letzten Jahren war Elijah Wood zum Beispiel neben Nicolas Cage als Cop in "The Trust: Big Trouble in Sin City" zu sehen, für uns wird er aber ohnehin immer Frodo Beutlin bleiben – ganz egal, was er macht.  

Dabei ist die Liste seiner Schauspieljobs verdammt lang und reicht bis ins Jahr 1989 zurück. Nach einem Mini-Auftritt als Videospiel-Junge in "Zurück in die Zukunft II" war Wood 1990 unter anderem in einer tragenden Rolle als Luke im Fernsehfilm "Luke, der einzige Zeuge" zu sehen – wir ziehen uns aber lieber nochmal den Clip mit Marty McFly rein.

Peinlichkeitsfaktor: Wieso peinlich? Egal, wie albern die Mütze ist, die der kleine Elijah trägt, wir reden hier noch immer von "Zurück in die Zukunft".

3. Charlize Theron

Makellose Blondinen mit Modelmaßen haben es in Hollywood nicht leicht – naja, eigentlich doch. Aber eben nicht, wenn sie als Schauspielerin ernst genommen werden wollen. Folgerichtig ließ sich Charlize Theron deswegen für "Monster" verunstalten und räumte  prompt einen Oscar ab.

Bevor sie auf die geniale Idee kam, spielte sie eine hübsche Nebenrolle nach der anderen, zum ersten Mal in "2 Tage in L.A." von 1996.

Peinlichkeitsfaktor: Hoch. Noch schlimmer trifft es allerdings Terry Hatcher, die für ihren Auftritt in dem Streifen eine Goldene Himbeere kassiert hat.

4. Leonardo DiCaprio

A-Lister, Umweltaktivist, Model-Boyfriend und mittlerweile endlich auch Oscargewinner – bei Leo DiCaprio läuft es.

An seine Performance in "Gilbert Grape" kann sich wahrscheinlich so ziemlich jeder erinnern. Der junge Leo hat in seiner Karriere aber auch einige weniger denkwürdige Auftritte hingelegt. Zum Beispiel als Luke Brower in "Unser lautes Heim".

Peinlichkeitsfaktor: Mittel. Aus heutiger Sicht würden wir den klassischen 90er-Pottschnitt und das Flanellhemd unter Jugendsünden verbuchen – damals war vermutlich jede 12-Jährige schockverliebt.

5. David Hasselhoff

Bevor David Hasselhoff als Michael Knight Verbrecher gejagt oder als Mitch Buchannon für Sicherheit an den Stränden Malibus gesorgt hat, musste auch der Hoff klein anfangen. Denn nein: Hier kommt nicht schon wieder "Baywatch".

1987 war der junge David im Qualitätswerk "Star Crash – Sterne im Duell" vertreten. Fragwürdige Kostüme, Föhnfrisuren und charmante Special-Effects direkt aus der Hölle machen die versuchte "Star Wars"-Kopie zum Anwärter für den nächsten Trashfilmabend. Gut geht wirklich anders.

Peinlichkeitsfaktor: Verhältnismäßig niedrig. Ja, "Star Crash" ist tendenziell peinlich aber nicht so peinlich wie die berüchtigte Burger-Episode auf dem Badezimmerboden oder die unzähligen Cameos, die der Hoff heutzutage hinlegt, um seinen Kultstatus zu erhalten.

6. Jennifer Lawrence

Jennifer Lawrence kann man bei der Auswahl ihrer Filmrollen ärgerlich wenig vorwerfen. Mit 27 war sie schon viermal für den Oscar nominiert und hat ansonsten eine ziemlich hohe Blockbuster-Dichte vorzuweisen.

Nicht ganz so oscarverdächtig war allerdings ihr Auftritt in einer Reihe von Promo-Clips für die MTV-Show "My Super Sweet 16".

Peinlichkeitsfaktor: Mittel. J-Law bringt die verwöhnte Highschool-Göre erschreckend gut rüber. Viel peinlicher wäre es aber, wenn sie ihren 16. wirklich in der Show gefeiert hätte.

7. Christian Bale

Heutzutage ist Christian Bale für viele Hardcore-Fans geradezu gottgleich und sein Name auf dem Filmplakat reicht oft schon als alleiniges Qualitätsmerkmal aus. Lange bevor er die Messlatte für alle folgenden Batmänner extrem hoch gelegt oder als Patrick Bateman Prostituierte zersägt hat, war Christian Bale in einem europäischen Film zu sehen.

1987 war er Mios Buddy Jum-Jum in der Verfilmung von Astrid Lindgrens "Mio, mein Mio".

Peinlichkeitsfaktor: Naja… über das Jutehemd und die Panflöte wollen wir uns hier lieber ausschweigen. Das Märchen an sich ist aber über jede Kritik erhaben und Bale sowieso.

8. Tom Hardy

Mit 40 sieht Tom Hardy aus wie der wahrgewordene Frauentraum in Form eines Holz fällenden Craftbierliebhabers mit Bartpflegeset in der Männerhandtasche. Bis er diesen Look erreicht hat, sind aber einige Jahre ins Land gezogen.

Zu seinen ersten Filmjobs zählt zum Beispiel ein Mini-Auftritt in "Black Hawk Down". Besonders krass sah Hardy allerdings im Jahr 2002 aus. Damals spielte er den haarlosen Shinzon in "Star Trek: Nemesis".

Peinlichkeitsfaktor: Erhöht. "Nemesis" zählt nicht unbedingt zu den beliebteren Episoden der "Star Trek"-Geschichte und wir müssen zugeben, dass wir Tom Hardy zu seinem aktuellen Look nur beglückwünschen können.

9. Angelina Jolie

Als Schauspielerin, mittlerweile auch Regisseurin, sechsfache Mutter und Kämpferin für eine bessere Welt wird Angelina Jolie heute überall respektiert und gehört zur absoluten Elite. Bis dahin war es allerdings ein ziemlich steiniger Pfad, auf dem die schmolllippige Angie die eine oder andere wilde Phase durchgemacht hat.

Noch bevor sie sich das Fläschchen mit Billy Bobs Blut um den Hals gehängt oder für "Durchgeknallt" den Oscar kassiert hat, war Angelina Jolie neben Johnny Lee Miller in "Hackers" zu sehen. Im Jahr 1995 noch deutlich pausbäckiger und schlechter gestylt als heute.

Peinlichkeitsfaktor: Vergleichsweise hoch. "Hackers" ist nicht gut gealtert – genauso wenig wie Angies Kurzhaarfrisur und ihr verruchter Hacker-Deckname Acid Burn.

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