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"Oh Captain, mein Captain": 16 filmische Highlights mit Ethan Hawke

Vom Schüler zum Rockstar: Ethan Hawke ist schon in viele Rollen geschlüpft.
Vom Schüler zum Rockstar: Ethan Hawke ist schon in viele Rollen geschlüpft.

Ethan Hawke begann seine Filmkarriere bereits im zarten Alter von 15 Jahren. Inzwischen kann der US-Schauspieler vier Oscarnominierungen und über 80 Einträge in seiner Filmografie vorweisen. Zu Anfang seiner Karriere überzeugte er vor allem als jugendlicher Liebhaber in "Reality Bites" und "Before Sunrise". Später übernahm Hawke reifere Rollen wie in "Training Day" und "Boyhood". Nebenbei schreibt der gebürtige Texaner erfolgreich Bücher. Einige Highlights seiner Karriere haben wir hier für Dich zusammengestellt.

"Der Club der toten Dichter" (1989)

Einen seiner ersten Auftritte in einem abendfüllenden Film absolviert der junge Hawke in "Der Club der toten Dichter". Der Film spielt im Jahr 1959 in einem erzkonservativen Internat namens Welton Academy. Der schüchterne Todd (Hawke) ist neu auf der Schule und leidet wie viele seiner Mitschüler unter dem strengen Regime des Kollegiums. Einzig der Englischlehrer John Keating (Robin Williams) regt seine Schüler zu eigenen Gedanken an – mit unvorhersehbaren Folgen.

"Wolfsblut" (1991)

Jack Londons "Wolfsblut" hat über die Jahre viele Filmemacher inspiriert. 1991 wagt sich Disney an eine Neuinterpretation des Abenteuerromans. Die Verfilmung spielt zu Zeiten des Goldrausches in Alaska. Hierhin reist der junge Jack Conroy (Hawke), auf der Suche nach seinem Vater und dessen Goldmine. Auf dem Weg dorthin lernt er den erfahrenen Goldsucher Alex (Klaus Maria Brandauer) und den Wolf-Hund-Mischling Wolfsblut kennen.

"Reality Bites – Voll das Leben" (1994)

Ulknudel Ben Stiller setzt der Generation X, zu der er selbst gehört, mit "Reality Bites" ein Denkmal. In seinem Regiedebüt stehen Lelaina (Winona Ryder) und ihre Freunde im Mittelpunkt. Frisch von der Uni suchen sie sowohl privat als auch in der Berufswelt ihren Platz. Lelaina hat aber noch ganz andere Sorgen: Ihr Gefühlsleben ist ganz schön durcheinander. Sie bandelt mit dem Juppie Michael (Stiller) an, fühlt sich aber auch zum Musiker Troy (Hawke) hingezogen.

"Before Sunrise"-Trilogie (1995 - 2013)

Auf einer Zugfahrt nach Wien lernt die junge Französin Céline (Julie Delpy) den US-Amerikaner Jesse (Hawke) kennen. In der österreichischen Hauptstadt angekommen, beschließen sie, einen Tag miteinander zu verbringen. Mehr Zeit bleibt ihnen nicht, da Jesse am nächsten Tag zurück in die Staaten fliegt. In den zwei Fortsetzungen "Before Sunset" (2004) und "Before Midnight" (2013) begegnen wir den beiden wieder und erfahren, wie es ihnen ergangen ist.

"Gattaca" (1997)

In der Zukunft kann man sich sein eigenes Kindes so zusammenstellen wie den Wunsch-Burger im Restaurant. Die Freemans haben Vincent (Hawke) auf natürliche Weise gezeugt, während sein jüngerer Bruder genetisch optimiert wurde. Das hält Vincent jedoch nicht davon ab, nach Höherem zu streben. Er will als Astronaut in den Weltraum reisen, auch wenn ihn sein genetischer Code von einer solchen Karriere ausschließt. Also bedient er sich eines Tricks.

"Große Erwartungen" (1998)

Charles Dickens' Klassiker "Große Erwartungen" bekommt Ende der 1990er-Jahre eine filmische Generalüberholung. Hawke spielt den Waisenknaben Finnegan, der sich schon als Kind unsterblich in die herzlose Estella verliebt, die von Hollywood-Darling Gwyneth Paltrow verkörpert wird. Klar, dass hier viel Herzschmerz im Spiel ist, bis sich das Paar endlich in die Arme schließen kann.

"Schnee, der auf Zedern fällt" (1999)

Hawke und Melancholie satt – das liefert diese Literaturverfilmung nach dem Roman von David Guterson. Es ist das Jahr 1954: Als an der Küste Washingtons ein toter Fischer aufgefunden wird, fällt der Verdacht in der Nachkriegsstimmung sofort auf seinen japanischen Kollegen Kazuo MiyamotoGerichtsreporter Ishmael (Hawke) verfolgt den Prozess – nicht zuletzt, da die Ehefrau des Angeklagten seine Jugendliebe ist.

"Hamlet" (2000)

Rund um die Jahrtausendwende wird gleich ein ganzer Schwung von Shakespeare-Klassikern verfilmt, modernisiert und in die Gegenwart verlegt. Im Fall von "Hamlet" geht es ins New York City der Moderne. Die Besonderheit: Das Setting ist zwar neu, der Text wurde aber wortwörtlich aus Shakespeares Tragödie übernommen. Hamlet (Hawke) ist hier Filmstudent. Als sein Vater stirbt und sein Unternehmen Denmark Corporation führerlos zurücklässt, übernimmt Hamlets Onkel die Geschäfte – und heiratet sogar die Witwe Gertrude. Hamlet schwört Rache.

"Training Day" (2001)

Seine erste Oscarnominierung erhält Hawke 2002 für seine Nebenrolle in dem Krimi-Thriller "Training Day". Darin spielt er den unerfahrenen Polizisten Jake, der den toughen Drogenermittler Alonzo Harris (Denzel Washington) für einen Tag im Einsatz begleitet. Während Jake zu Beginn noch von seinem Kollegen fasziniert ist, offenbart sich bald, dass Harris sich korrupt und brutal an Kleinkriminellen bereichert.

"Staten Island" (2009)

Komödien sind in Hawkes Filmografie eher selten zu finden. "Staten Island" ist eine der wenigen Ausnahmen. In dem schwarzhumorigen Episodenfilm rund um die Mafiosi auf Staten Island spielt Hawke den einfältigen Kanalreiniger Sully, der ausgerechnet bei der Mutter von Gangster Parmie Tarzo (Vincent D'Onofrio) einbricht. Klar, dass das nicht gut für ihn ausgeht.

"Daybreakers" (2009)

Stell Dir vor, aufgrund einer Seuche bestünde fast die gesamte Bevölkerung der Erde aus Vampiren. Das Problem: Es gibt nicht mehr genug Menschen, um die Untoten zu ernähren. Darum arbeitet der Wissenschaftler und Vampir Edward (Hawke) unter Hochdruck an einem Blutersatz – und stolpert zufällig über eine Heilmethode. Doch nicht jeder Vampir möchte wieder Mensch sein ...

"Boyhood" (2014)

Hawke arbeitete bereits in den "Before Sunrise"-Filmen erfolgreich mit Filmemacher Richard Linklater zusammen. "Boyhood" ist ein ähnliches Langzeitprojekt, das der Regisseur über einen Zeitraum von zwölf Jahren drehte. Der Film begleitet den jungen Mason und damit auch seinen Darsteller Ellar Coltrane beim Heranwachsen. Seine Eltern werden von Patricia Arquette und Hawke gespielt.

"Maudie" (2016)

Die Filmbiografie "Maudie" widmet sich dem Leben der kanadischen Künstlerin Maud Lewis. Neuschottland in den 1930er-Jahren: Maud leidet an rheumatischer Arthritis, die sie immer mehr verkrüppelt. Dennoch möchte sich die junge Frau von ihrer Familie emanzipieren und beginnt, als Haushälterin für den mürrischen Hausierer Everett Lewis (Hawke) zu arbeiten. Doch statt zu putzen, bemalt sie jede frei Fläche seiner bescheidenen Kate mit farbenfrohen Motiven.

"Juliet, Naked" (2018)

In der Verfilmung von Nick Hornbys gleichnamigem Roman geht es um die große Liebe von Duncan (Chris O'Dowd). Schade nur, dass damit nicht seine langjährige Lebensgefährtin Annie (Rose Byrne) gemeint ist. Duncan verehrt den US-Rockstar Tucker Crowe (Hawke). Das nervt seine Freundin schließlich so sehr, dass sie seine neue Platte in einem Online-Forum verreißt. Prompt bekommt sie Antwort – von niemand Geringerem als Tucker Crowe.

Ausblick

  • "Tesla" (Filmbiografie; 2019)
  • "The Good Lord Bird" (TV-Serie, Drama; 2020)
  • "Tonight at Noon" (Drama; Start unbekannt)
  • "Cut Throat City" (Action, Crime Drama; Start unbekannt)

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