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"Predator"-Filmreihe: Ein Überblick der Filme von 1987 bis 2018

In "Predator - Upgrade" bekommt es eine Vorstadt mit einem ganz neuen Monster zu tun.
In "Predator - Upgrade" bekommt es eine Vorstadt mit einem ganz neuen Monster zu tun. (©20th Century Fox 2018)

Mit "Predator - Upgrade" läuft der inzwischen vierte Teil der Originalreihe in den Kinos. Oder ist es der sechste Teil? Immerhin gibt es auch noch die "Alien vs. Predator"-Filme. Verwirrend ... Im Folgenden haben wir die Filmreihe einmal aufgeschlüsselt – und dabei gleich noch ein paar spannende Fakten zu den einzelnen Teilen gefunden.

1. "Predator" (1987)

Story: Ursprünglich will Major "Dutch" Schaefer (Arnold Schwarzenegger) mit seinem Team an Elite-Soldaten einen Minister aus dem mittelamerikanischen Dschungel retten. Doch statt mit feindlichen Rebellen bekommt es die Spezialeinheit plötzlich mit einem außerirdischen Wesen zu tun: Der Predator ist ihnen auf der Schliche!

Achso? Regisseur John McTiernan hat mit "Predator" einen Actionkracher geschaffen, der nicht nur weitere Genres wie Horror, Science-Fiction und Krieg miteinander verwebt, sondern inzwischen zum Kultfilm avanciert ist. Das hat "Predator" sicher auch seinem narrativen Tiefgang zu verdanken, der weit über die kultige 1980er-Macho-Attitüde des Films hinausgeht.

Fun Fact: "Predator" war für einen Oscar nominiert. Er ging 1988 in der Kategorie "Beste Spezialeffekte" ins Rennen ... verlor jedoch gegen "Die Reise ins Ich".

  • IMDb-Score: 7,8/10
  • Metascore: 45/100
  • Rotten-Tomatoes-Score: 80 Prozent (Certified fresh!)

2. "Predator 2" (1990)

Story: Vom Urwald in den Großstadtdschungel – den Predator zieht es im Sequel ins Los Angeles der nahen Zukunft, wo völlige Anarchie zu herrschen scheint. Gesetzeshüter haben hier schon längst nichts mehr zu sagen, kriminelle Gangs haben die Kontrolle übernommen. Während sich der außerirdische Jäger an den bewaffneten Kriminellen der Stadt vergreift, macht eine geheime Organisation, die im Auftrag der Regierung gebildet wurde, ihrerseits Jagd auf den Predator.

Achso? Nachdem der erste "Predator"-Teil so gut ankam, dauerte es nicht lange, bis es für ein Sequel grünes Licht gab. In "Predator 2" nahm Stephen Hopkins ("24") auf dem Regiestuhl platz und Danny Glover übernahm für Arnold Schwarzenegger.

Fun Fact: Eigentlich sollte Arnold Schwarzenegger auch im Sequel wieder mitspielen. Doch er war mit den Dreharbeiten zu "Terminator 2" beschäftigt und musste absagen.

  • IMDb-Score: 6,4/10
  • Metascore: 51/100
  • Rotten-Tomatoes-Score: 27 Prozent

3. "Predators" (2010)

Ein Predator kommt selten allein – das müssen auch die Elitesoldaten rund um Roye (Adrien Brody) feststellen. Als diese nämlich per Fallschirmen in einen seltsamen Dschungel befördert werden, werden sie von einer ganzen Horde fremdartiger Wesen gejagt, denen es offenbar gar nicht schmeckt, Besuch zu bekommen.

Achso? Genau genommen ist der Film von 2010 nicht der dritte Teil der "Predator"-Filmreihe, da vor ihm zwei Crossover-Filme mit den Kollegen aus "Alien" erschienen sind. Diese werden aber in der Regel gesondert betrachtet, weshalb wir uns erst nach der Hauptreihe den "Alien vs. Predator"-Filmen widmen.

Fun Fact: Adrien Brody legte für "Predators" über zehn Kilo an Muskelmasse zu. Obwohl er am Ende immer noch viel schmächtiger als Schwarzenegger war, war er der Wunschkandidat des ungarisch-US-amerikanischen Regisseurs Nimród Antal.

  • IMDb-Score: 6,4/10
  • Metascore: 51/100
  • Rotten-Tomatoes-Score: 65 Prozent

4. "Predator – Upgrade" (2018)

Story: Da herrschte 18 Jahre Ruhe vor dem Predator und dann muss Schuljunge Rory – unwissentlich versteht sich – ein Signal an das Biest rausschicken. Und obwohl sich das gerade in einer Militärbasis befindet, nimmt es die Fährte auf und macht sich auf den Weg in die verschlafene Vorstadtidylle, in der der Rory lebt. Gut, dass Rorys Vater Quinn ein mehrfach ausgezeichneter Elitesoldat und Scharfschütze ist ...

Achso? Die lange Pause scheint der "Predator"-Filmreihe gutgetan zu haben, denn Regisseur Shane Black ("Iron Man 3") bringt das neueste Actionspektakel mit frischem Wind zurück auf die Leinwand. Mit Erfolg? Das erfährst Du in unserer Filmkritik zu "Predator - Upgrade".

Fun Fact: Der erste Schnitt von "Predator - Upgrade" war laut Shane Black so düster, dass er den Namen "Night Cut" erhielt. Was folgte, waren eine ganze Menge Nachdrehs.

  • IMDb-Score: 6,5/10
  • Metascore: 49/100
  • Rotten-Tomatoes-Score: 38 Prozent

5. "Alien vs. Predator" (2004)

Story: Ein archäologisches Forscherteam bricht in die Antarktis auf. Statt hilfreicher Befunde finden sie jedoch zwei außerirdische Monster, die sich buchstäblich die Köpfe einschlagen. Der Predator der gleichnamigen Filme und der Xenomorph der "Alien"-Reihe haben miteinander noch eine Rechnung offen. Und nur einer kann am Ende überleben ...

Achso? Die Drehbuchautoren von "AVP" haben es vermieden, die ikonischen Namen der Monster zu nennen. Es wird nicht einmal "Alien" oder "Predator" im Film gesagt. Stattdessen sprechen die Charaktere nur von "Kreaturen", "Dingen" oder "Jägern".

Fun Fact: Regisseur Paul W.S. Anderson wollte Arnold Schwarzenegger zu einem Cameo-Auftritt überreden. Der hätte zwar liebend gerne mitgespielt, allerdings befand er sich zu dieser Zeit mitten im Wahlkampf für seinen Governor-Posten in Kalifornien. Schwarzenegger soll gesagt haben, er werde er mitspielen, wenn er die Wahl verliert. Zum Cameo kam es entsprechend nie.

  • IMDb-Score: 5,6/10
  • Metascore: 29/100
  • Rotten-Tomatoes-Score: 20 Prozent

6. "Aliens vs. Predator 2" (2007)

Story: Das Sequel zu "Alien vs. Predator" knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Es geht vor allem um ein sogenanntes "Predalien", also eine Kreuzung aus Predator und Alien, das nach einem forcierten Absturz aus einem Raumschiff in Colorado entkommt. Bevor es noch weiteres Unheil anrichten kann, muss es eliminiert werden – und zwar schnell!

Achso? Das ursprüngliche Drehbuch sah es gar nicht vor, dass das Predalien zum Antagonisten des Sequels wird. Es sollte bereits beim Absturz des Raumschiffs sterben ...

Fun Fact: Die Brüder Greg und Colin Strause ("Skyline"), die bei "AVP 2" Regie führten, wollten ihn erst als 3D-Version drehen. Doch die dadurch entstandenen Kosten, die viel zu hoch gewesen wären, machten ihnen buchstäblich einen Strich durch die Rechnung.

  • IMDb-Score: 4,7/10
  • Metascore: 29/100
  • Rotten-Tomatoes-Score: 11 Prozent
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