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Schade! 8 spannende Filmprojekte, die nie realisiert wurden

Eigentlich hätte Wonder Woman schon vor gut zehn Jahren über die Leinwand wirbeln sollen.
Eigentlich hätte Wonder Woman schon vor gut zehn Jahren über die Leinwand wirbeln sollen. (©Warner Bros. 2015)

Während in jedem Jahr zahlreiche mehr oder weniger bemerkenswerte Hollywoodfilme ins Kino kommen, scheinen andere Filmprojekte auf ewig in der Produktionsphase gestrandet zu sein. Dabei waren einige dieser geplanten, aber nie umgesetzten Machwerke dank großer Talente vor und hinter der Kamera durchaus vielversprechend! Welche acht potenziellen Leinwand-Highlights den Kino-Fans durch die Lappen gegangen sind, erfährst Du hier.

1. "Halo"

 Kein Geringerer als "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson sollte für "Halo" das Zepter schwingen – das Filmprojekt wurde jedoch gestoppt. fullscreen
Kein Geringerer als "Herr der Ringe"-Regisseur Peter Jackson sollte für "Halo" das Zepter schwingen – das Filmprojekt wurde jedoch gestoppt. (©picture alliance/AP Images 2017)

Bereits im Oktober 2005 brachte 20th Century Fox eine mögliche Kino-Adaption der Videospiel-Reihe "Halo" ins Gespräch. Die Regie sollte kein Geringerer als "Herr der Ringe"-Macher und Oscarpreisträger Peter Jackson übernehmen. Doch daraus sollte nichts werden. Nach einem jahrelangen Hin und Her zwischen den Filmstudios und Microsoft wurde das Filmprojekt auf Eis gelegt. Ein Teaser-Trailer des bereits gefilmten Materials machte trotzdem im Netz die Runde – und lässt die Fans hoffen, dass der Action-Kracher eines Tages doch noch den Sprung auf die große Leinwand schafft.

 2. "Batman: Year One"

 Sein Batman war den Verantwortlichen zu düster: Regisseur Darren Aronofsky. fullscreen
Sein Batman war den Verantwortlichen zu düster: Regisseur Darren Aronofsky. (©picture alliance/Photoshot 2016)

Bevor Christian Bale ("Der Maschinist") erstmals in das Fledermaus-Kostüm schlüpfte, entwickelte "Requiem For a Dream"-Regisseur Darren Aronofsky den ersten Entwurf eines düsteren Bruce Wayne – zu düster für den Geschmack der Verantwortlichen. Sein extrem brutaler Batman sollte es nie bis ins Kino schaffen. Aronofskys Grundidee des dunklen Helden blieb bei Warner Bros. allerdings hängen und ebnete den Weg für Bales Paraderolle in der "The Dark Knight"-Trilogie.

3. "Indiana Jones and the Lost Continent"

 Harrison Ford sollte als Indiana Jones zahlreiche Abenteuer bestreiten, doch die Entdeckung von Atlantis war ihm nicht vergönnt. fullscreen
Harrison Ford sollte als Indiana Jones zahlreiche Abenteuer bestreiten, doch die Entdeckung von Atlantis war ihm nicht vergönnt. (©picture alliance Mary Evans Picture Library 2017)

Schon in den 90er-Jahren spielten Steven Spielberg, Harrison Ford und George Lucas mit dem Gedanken an ein weiteres Indy-Abenteuer nach "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug". Immer wieder wurde über die Handlung dieses möglichen Sequels gemunkelt. Spekulationen zufolge hätte Harrison Fords Film-Alter-Ego in "Indiana Jones and the Lost Continent" Atlantis entdecken sollen, aber das Filmprojekt kam offenbar nie über die Gerüchteküche hinaus. Erst 2008 schwang der Kino-Schatzjäger in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" wieder die Peitsche.

4. "Crusade"

 Zum Schießen: Terminator Arnie wäre für "Crusade" beinahe zum Sklaven geworden. fullscreen
Zum Schießen: Terminator Arnie wäre für "Crusade" beinahe zum Sklaven geworden. (©dpa - Report 2017)

"Crusade", zu Deutsch: "Kreuzzug", sollte in den 90er-Jahren die Grundlage für die Reunion von "Total Recall"-Regisseur Paul Verhoeven und Action-Star Arnold Schwarzenegger werden.  In dem Streifen sollte Muskelpaket Arnie einen Sklaven spielen, der in den blutigen Schlachten des ersten Kreuzzuges kämpfen musste. Das Studio bezweifelte jedoch, ob die Story für das Kino taugte, und brach den Dreh ab.

5. "Kaleidoscope"

 Dann eben nicht! Das Skript zu "Kaleidoscope" hatte Alfred Hitchcock schon komplett fertig, doch umgesetzt wurde es nie. fullscreen
Dann eben nicht! Das Skript zu "Kaleidoscope" hatte Alfred Hitchcock schon komplett fertig, doch umgesetzt wurde es nie. (©picture alliance/Leemage 2017)

Mit diesem Horror-Schocker hätte Alfred Hitchcock sicherlich einen beeindruckend düsteren Leinwand-Klassiker geschaffen – hätte das Filmstudio ihm den Dreh seines fertigen Skripts nicht ausgeredet. Anders als Hitchcocks andere Filmprojekte sollte "Kaleidoscope" aus der Sicht des Serienkillers gedreht werden und zahlreiche realistische Sex- und Gewaltszenen enthalten. Als Kulisse wollte der legendäre Filmemacher reale Locations in New York nutzen. Zu viel für das Publikum, befürchtete das Studio und bremste den Streifen aus.

6. "Der Herr der Ringe" meets The Beatles

 John Lennon als Gollum? So weit sollte es nie kommen. fullscreen
John Lennon als Gollum? So weit sollte es nie kommen. (©Warner Bros. Entertainment 2017)

Kein Witz: Knapp zehn Jahre, nachdem J. R. R. Tolkien "Die Gefährten" veröffentlicht hatte, hätten Paul McCartney und Co. beinahe als Hobbits die Leinwand erobert. Tolkiens Saga war damals lange noch nicht so beliebt wie heute, die Beatles hingegen waren bereits Mega-Stars und ernsthaft interessiert an dem Projekt. John Lennon soll an der Rolle des Gollum Gefallen gefunden haben, während Paul McCartney als Frodo zu sehen gewesen wäre. Aus Ringo Starr wäre Sam geworden, George Harrison hätte seine Gitarre Gerüchten zufolge gegen Gandalfs Stab eingetauscht.

7. "Justice League: Mortal"

 Wonder Woman (hier Gal Gadot in "Batman v Superman: Dawn of Justice") sollte damals wie heute Teil der Justice League werden. fullscreen
Wonder Woman (hier Gal Gadot in "Batman v Superman: Dawn of Justice") sollte damals wie heute Teil der Justice League werden. (©Warner Bros. Entertainment 2017)

Die Idee eines Films über die Gerechtigkeitsliga rund um Batman, Wonder Woman und Co. ist nicht neu! "Mad Max: Fury Road"-Macher George Miller hatte einen solchen Streifen schon 2007 ins Auge gefasst. Der Cast stand, es gab Kostümproben und dennoch landete der Superhelden-Streifen, wie andere interessante Filmprojekte zuvor, auf dem Abstellgleis.

8. "Ghostbusters 3"

 "Who you gonna call?" Der dritte "Ghostbusters"-Teil mit Murray und Co. blieb leider nur ein Hirngespinst. fullscreen
"Who you gonna call?" Der dritte "Ghostbusters"-Teil mit Murray und Co. blieb leider nur ein Hirngespinst. (©picture alliance/United Archives 2017)

Bevor 2016 das weibliche Quartett um Melissa McCarthy ("Mike & Molly") auf Geisterjagd ging, gab es jahrelang Gerüchte um einen weiteren "Ghostbusters"-Teil mit dem Original-Cast. Skript-Probleme und Bill Murrays mangelndes Interesse an einer Fortsetzung sollen die Umsetzung immer wieder verzögert haben, bis das Filmprojekt 2014 endgültig aufgegeben wurde. Der tragische Grund: Dr.-Spengler-Mime Harold Ramis starb 2014 im Alter von nur 69 Jahren.

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