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Scham lass nach! Diese 7 Stars bereuen ihre populärsten Rollen

Verkniffenes Lächeln: Matt Damon ist kein Fan von "Das Bourne Ultimatum".
Verkniffenes Lächeln: Matt Damon ist kein Fan von "Das Bourne Ultimatum". (©epa-Bildfunk 2017)

Dass viele Schauspieler ihren Erfolgsrollen ambivalent gegenüberstehen, kann man als Fans kaum glauben. Zu sehr verschmelzen für uns die Darsteller mit ihren Rollen. Dennoch haben einige Hollywoodstars ihre Zweifel und hätten so manchen Part im Nachhinein vielleicht lieber ausgeschlagen – und das, obwohl sie im Fall dieser sieben Personen ihren Weltruhm begründeten.

1. Robert Pattinson als Edward Cullen in der "Twilight"-Saga

Dass Robert Pattinson seiner Rolle in der "Twilight"- Saga mit gemischten Gefühlen gegenübersteht, wäre eine bodenlose Untertreibung. Der Brite ging von Anfang an ungewohnt offen mit seiner Abneigung gegenüber der Romanze zwischen einem Vampir und einer Sterblichen um und äußerte sogar, dass der Roman von Stephenie Meyer nie hätte veröffentlicht werden dürfen. Die Schreie der Fangirls beschrieb er zudem als so "furchterregend ... wie das Geräusch an den Toren zur Hölle".

Reuefaktor: 8/10
Gewinn: Immerhin konnte Pattinson mit Co-Star Kristen Stewart anbandeln – und darf sich seine Rollen jetzt aussuchen.

2. Kate Winslet als Rose DeWitt Bukater in "Titanic"

Ihren großen Durchbruch verdankt Kate Winslet ihrer Rolle der Rose im Spielfilmdrama "Titanic". Doch zu ihrer Teilnahme am inzwischen zum Filmklassiker avancierten Film hat sie gemischte Gefühle. Ihr ist zwar bewusst, dass sie dem Blockbuster viel verdankt, kann sich den Film jedoch nicht entspannt ansehen, da sie von ihrer schauspielerischen Leistung nicht überzeugt ist. Und besonders ihren amerikanischen Akzent hält die Britin in "Titanic" für furchtbar.

Reuefaktor: 6/10
Gewinn: Die ewige Freundschaft mit Co-Star Leonardo DiCaprio, mit dem sie in "Zeiten des Aufruhrs" wieder gemeinsam auf die Leinwand zurückkehrte.

3. Matt Damon als Jason Bourne in "Das Bourne Ultimatum"

Keine Panik! Mit Jason Bourne selbst hat Matt Damon kein Problem. Doch wenn es nach ihm gegangen wäre, wäre der Oscarpreisträger nicht ein drittes Mal in die Rolle des Profikillers in "Das Bourne Ultimatum" geschlüpft. Er bezeichnete das Drehbuch im Interview mit GQ als "unlesbar" und "peinlich". Wenn er nicht vertraglich dazu verpflichtet worden wäre, wäre Damon wohl mit fliegenden Fahnen geflohen.

Reuefaktor: 4/10
Gewinn: Nach einem Zwischenspiel von Jeremy Renner als gejagter Agent kehrte Damon für "Jason Bourne" noch ein weiteres Mal zurück.

4. Sean Connery als James Bond

Mit James Bond hauchte Sean Connery einem noch viel bedeutenderen Agenten der Filmgeschichte für sechs Filme Leben ein. Für viele ist er nach wie vor der 007. Connery selbst hatte die Rolle jedoch laut The Guardian so satt, dass er ab "Diamantenfieber" (1971) sein Honorar an Wohltätigkeitsvereinigungen spendete. "Ich habe den verfluchten James Bond immer gehasst", offenbarte Connery – und "ich würde ihn gerne umbringen".

Reuefaktor: 5/10
Gewinn: Die Rolle als Geheimagent seiner Majestät machte Connery zum berühmtesten Schotten der Welt.

5. Carrie Fisher als Prinzessin Leia in "Star Wars"

Der plötzliche Tod von Carrie Fisher versetzte nicht nur "Star Wars"-Fans in tiefe Trauer. Doch in ihrer Rolle der Prinzessin Leia bleibt sie der Filmgeschichte für immer erhalten. Dabei konnte sie zu Lebzeiten gut und gerne auf den Starruhm verzichten, der sie über Nacht einholte, nachdem sie erstmals als Leia zu sehen war. Im Gespräch mit der Today Show gab die Schauspielerin unumwunden zu, dass sie den Part nie angenommen hätte, wenn sie gewusst hätte, was für ein Erfolg das Science-Fiction-Epos wird.

Reuefaktor: 7/10
Gewinn: Trotz des Bedauerns nahm Fisher die ikonische Rolle in "Star Wars: Das Erwachen der Macht" wieder auf, da sie akzeptiert hatte, dass Leia zur ihrer Identität gehört.

6. Alec Guiness als Obi-Wan Kenobi in "Star Wars"

Doch Fisher ist nicht die Einzige, die George Lucas' Weltraumsaga mit gemischten Gefühlen gegenüberstand. Alec Guinness, der in Episode IV und V den Jedi-Meister Obi-Wan Kenobi verkörperte, hasste das Werk. Die Dialoge wären "Müll" und "abgesehen vom Geld" bereue er es, daran teilgenommen zu haben. Einem zwölfjährigen Fan, der den Film über hundert Mal gesehen hatte, nahm er sogar das Versprechen ab, ihn nie wieder anzusehen, heißt es in seinen Memoiren.

Reuefaktor: 9/10
Gewinn: Trotz aller Abneigung wurde Guinness für die Rolle des Jedi-Meisters in "Star Wars Episode IV: Eine neue Hoffnung" 1978 sogar für den Oscar als bester Nebendarsteller nominiert.

7. Jamie Dornan als Christian Grey in "Fifty Shades of Grey"

Als Schauspieler muss man manchmal schwere Entscheidungen treffen. Nimmt man einen verhassten Part an, um berühmt zu werden oder lässt man lieber die Finger davon? Jamie Dornan hat sich im Fall von "Fifty Shades of Grey" für die erste Variante entschieden. Dementsprechend verhalten ist er in Interviews rund um die SM-Romanze aufgetreten. Außerdem äußerte er gegenüber dem Details Magazin, dass er befürchtet, wie John Lennon von einem verrückten Fan umgebracht zu werden.

Reuefaktor: 8/10
Gewinn: Bald hat es Dornan geschafft: Nach "Fifty Shades of Grey 3" ist der Brite mit dem Thema endgültig durch.

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