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Skurril: 8 reale Personen, die im Marvel Cinematic Universe existieren

"The Hoff" existiert offenbar in jedem Universum ...
"The Hoff" existiert offenbar in jedem Universum ... (©Reuters / Mario Anzuoni - stock.adobe.com 2018)

Im Marvel Cinematic Universe existieren nur fiktive Helden und Schurken? Von wegen! Auch einigen Prominenten, die auch in unserem Teil des Multiversums existieren, wurde der Zutritt zum Kino-Universum des Comic-Giganten gewährt. Schaut man sich die Liste allerdings so an, ist die Auswahl doch reichlich bizarr ...

Die folgenden Promis ergatterten einen Cameo-Auftritt als sie selbst im Marvel Cinematic Universe (MCU) oder wurden namentlich erwähnt.

1. Hugh Hefner

Marvel-Film: "Iron Man" (2008)

Der erste MCU-Film, der erste von zahlreichen legendären Stan-Lee-Cameos und die erste Referenz einer realen Person: In "Iron Man" verwechselt Tony Stark (Robert Downey Jr.) Lee, den Schöpfer zahlreicher Marvel-Helden, ausgerechnet mit "Playboy"-Pate Hugh Hefner. Damit ist auch klar: Die Playboy Mansion dürfte ebenfalls im MCU existieren.

2. Elon Musk

Marvel-Film: "Iron Man 2" (2010)

Da Tony Stark aka Iron Man jedoch nicht nur lange als notorischer Playboy galt, sondern auch als Technik-Mogul zu Ruhm gelangte, darf natürlich auch ein Super-Unternehmer aus dem echten Leben nicht fehlen. Und so landete SpaceX- und Tesla-Chef Elon Musk im Sequel "Iron Man 2".

Im Film trifft Tony Stark beim Monaco Grand Prix auf Musk und spricht kurz mit ihm über eine mögliche Zusammenarbeit an einem elektrischen Jet. Ob die Kooperation zwischen Stark Industries und Tesla je zustande gekommen ist, verrieten uns die nachfolgenden Filme jedoch bislang nicht.

3. DJ AM

Marvel-Film: "Iron Man 2" (2010)

DJ AM alias Adam Goldstein feierte seine größten Erfolge als Musiker Anfang der 2000er-Jahre. In "Iron Man 2" tauchte er als er selbst auf und legte auf Tony Starks Geburtstagsparty auf. Tragisch: Knapp zwei Monate nach seinem Dreh für das Marvel-Sequel, im August 2009, wurde Goldstein tot in seinem Apartment aufgefunden. Todesursache war laut Medienberichten eine Drogen-Überdosis. Kurzerhand widmete man den gesamten Film dem verstorbenen DJ.

4. George W. Bush und Barack Obama

Marvel-Film: "The Return of the First Avenger" (2014)

In "Iron Man 3" und "The Return of the First Avenger" hat das MCU mit Matthew Ellis (William Sadler) seinen eigenen fiktiven US-Präsidenten, der schon vom Pseudo-Mandarin entführt und von Hydra ins Visier genommen wurde. Dennoch existieren auch mindestens zwei reale amerikanische Staatsoberhäupter im Marvel-Universum: George W. Bush und Barack Obama. Beide Namen tauchten auf Büchern auf, die Steve Rogers in "The Return of the First Avenger" besitzt.

5. Steve Jobs

Marvel-Film: "The Return of the First Avenger" (2014)

Ebenfalls namentlich erwähnt wird Apple-Gründer Steve Jobs – und zwar auf Caps Nachhol-Liste inmitten von Punkten wie "Thai-Essen", "Star Wars", "Berliner Mauer" und "Nirvana". Angesichts der Existenz von Jobs und Apple im MCU ist die Tatsache, dass Steve Rogers Technik-Geek Tony Stark am Ende von "The First Avenger: Civil War" ein Klapphandy (und kein iPhone) schickte, umso bedeutender.

Möglicherweise entschied sich Cap für das Handy ohne Internetzugang, damit es nicht so leicht aufgespürt werden kann? Schließlich ist Cap seit "Civil War" auf der Flucht ... – oder aber Steve gehört einfach zu jenem Schlag Mensch, der nichts von der "modernen Technik" hält.

6. Kevin Bacon

Marvel-Film: "Guardians of the Galaxy" (2014)

Keine Frage, Star-Lord hat ein echtes Faible für "Footloose". In "Avengers: Infinity War" will er von Peter Parker wissen, ob der Tanzfilm noch immer der beste Film aller Zeiten ist – woraufhin Spidey ihm mitteilen muss, dass er das nie war. Ein harter Schlag für seinen Namensvetter Peter Quill aka Star-Lord, der den "Footloose"-Hauptdarsteller Kevin Bacon im ersten "Guardians"-Film zum "großen Helden" erklärte und ihm mit einem – sehr einseitigen – Tanz-Battle gegen Ronan nacheiferte.

7. Leonardo DiCaprio

Marvel-Film: "Ant-Man" (2015)

Kein Witz: Leonardo DiCaprio hätte um ein Haar Spider-Man gespielt. Im Interview mit The Short List verriet der Hollywoodstar, dass er für den Part in den Filmen von Sam Raimi im Gespräch war, die Rolle jedoch ablehnte. Stattdessen ging der Part an Tobey Maguire.

Es scheint allerdings ganz so, als wäre Leonardo DiCaprio dennoch Teil des MCU geworden – und das ganz ohne sein Zutun. Denn: In "Ant-Man" fällt der Name des Schauspielers im Tresor-Gespräch zwischen Luis (Michael Peña) und Scott Lang (Paul Rudd).

"[Der Tresor] ist von 1910, hergestellt aus dem gleichen Stahl wie die Titanic", erklärt Scott in der Sequenz. "[...]Er kommt nicht so gut mit Kälte klar. Erinnerst du dich, was der Eisberg gemacht hat?" Luis' Antwort: "Ja man, er hat DiCaprio getötet."

8. David Hasselhoff

Marvel-Film: "Guardians of the Galaxy Vol. 2" (2017)

Als Peter Quill aka Star-Lord klar wird, dass er mit Ego (Kurt Russell) seinen biologischen Vater gefunden hat, erinnert er sich im Gespräch mit Gamora (Zoe Saldana) an seine Jugend zurück. Damals erzählte Quill all seinen Klassenkameraden, David Hasselhoff sei sein leiblicher Vater.

Ego nimmt sogar später das Aussehen des TV-Stars an, um seinem Sohn zu gefallen, und verschafft damit Hasselhoff einen Cameo-Auftritt im Film. Allerdings bekommt der Serienheld der 80er-Jahre von Marvel einen neuen Namen verpasst: So nennt Gamora ihn beharrlich "Zardu Hasselfrau".

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