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Spielzeuge für Superreiche: Zehn absurd teure Luxus-Gadgets

Der Jetlev-Flyer ist ein ziemlich teures Gadget.
Der Jetlev-Flyer ist ein ziemlich teures Gadget. (©MS Watersports GmbH 2015)

Gadgets sind spannend – nicht nur für Technik-Nerds. Neue technische Produkte wecken immer großes Interesse bei vielen Fans. Die meisten dieser Gadgets sind erschwinglich und für den kleinen Geldbeutel kein Problem. Es gibt aber auch Gadgets, die sind absurd teuer und eigentlich nur was für Superreiche.

Ein Docking-Lautsprecher für 850 Euro? Ein Laptop, der eine Million Dollar kostet? Wer braucht solche Dinge und vor allem – wer kann das bezahlen? Manche Gadgets sind deshalb teuer, weil angebliche Designer einfach Edelsteine draufkleben oder Blattgold raufbügeln. Andere Geräte sind deshalb so kostspielig, weil die Technik nagelneu oder einfach mit viel Aufwand verbunden ist. Wir zeigen Euch einige der teuersten Gadgets, die in den letzten Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt haben. Spielzeuge für die Superreichen, über deren Sinn sich jeder selber Gedanken machen muss.

1. Der Docking-Lautsprecher für 850 Euro

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Aerosystem One: Superteurer Docking-Lautsprecher fürs iPhone (©Jarre.com 2015)

Stolze 850 Euro kostet der Dockinglautsprecher Aerosystem One – mehr als die meisten Menschen allein für ein Smartphone ausgeben würden. Hinter dem Hersteller Jarre steckt der bekannte französische Musiker Jean Michel Jarre, der in das Projekt nach eigener Aussage zusammen mit einem Team von Tontechnikern jahrelange Forschungs- und Entwicklungsarbeit gesteckt hat.

2. Das giftgrüne Notebook für knapp 11.000 Dollar

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Grün und teuer, aber ausverkauft: Der Laptop mit Krokodilleder. (©Saks Fifth Avenue 2015)

Besonders schön muss man dieses Gerät nun wirklich nicht finden – und es ist trotz des Preises von knapp 11.000 Dollar tatsächlich ausverkauft. Das giftgrüne Notebook mit der austauschbaren handgemachten Außenhaut aus italienischem Krokodilleder wird immer noch beim Luxus-Shop Saks Fifth Avenue gezeigt – aber leider mit dem Hinweis: sold out. Das ist eigentlich eine gute Nachricht, denn auf dem Gerät läuft Windows Vista Ultimate. Und das hat schon damals nur genervt.

3. Der Rennsimulator für über 100.000 Euro

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Der Rennsimulator im Formel 1-Boliden: Alles eine Frage des Preises. (©FMCG International 2015)

Rennspiele auf der Playstation oder Xbox machen jede Menge Spaß – aber das richtige Formel-1-Feeling entsteht selbst mit einem Lenkrad von Thrustmaster nicht so recht. Da ist dieser krasse Rennsimulator für über 100.000 Euro schon eine andere Sache. Du sitzt in einem originalgetreuen Nachbau eines Formel 1-Rennwagens. Selbst die Reifen sind echt. Der Anbieter FMCG International verbessert den eigentlich zu mietenden Simulator ständig und richtet sich auch gerne nach Kundenwünschen. Ist eben alles eine Frage des Preises.

4. Die Samsung-Hundehütte für 28.000 Euro

Wenn Du glaubst, dass Samsung nur so "Billig-Kram" wie das Galaxy S6 Edge für 850 Euro im Angebot hat, dann kennst Du die High-Tech-Hundehütte der koreanischen Firma nicht. Wer um die 28.000 Euro übrig hat, kann seinen Vierbeiner in ein Smart Dog Home einziehen lassen, das es in sich hat. Struppi kann sich dort nicht nur Hundefilme auf dem Samsung-Tablet reinziehen, sondern auch stylish chillen. Und auf dem Kunstrasen-Laufband wird das vorher per Pfotendruck selbst gezogene Hundefutter wieder abgestrampelt.

5. Das knallharte Panasonic-Tablet für über 5.500 Euro

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Für den harten Einsatz gebaut: Das 4K-Tablet von Panasonic. (©Panasonic 2015)

Für ein iPad gut 700 Euro zahlen, reißt in normale Haushaltskassen schon deutliche Löcher. Wer sich dagegen das Panasonic Toughpad UT-MB5 zulegen möchte, darf sich auch von mehr als dem sechsfachen Preis nicht schocken lassen. Diese Webseite bietet das Gerät etwa für 4.649 Euro an – ohne Steuern allerdings. Brutto musst Du dann gut 5.500 Euro anlegen. Dafür ist das 4K-Tablet besonders hart im Nehmen und soll auch beim Outdoor-Einsatz nicht kaputtgehen.

6. Der Millionen-Laptop – den es vermutlich nie geben wird

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Von diesem Laptop gibt es nur Konzeptbilder. (©Luvaglio 2015)

Außer ein paar schlechten YouTube-Videos und einer ziemlich informationsarmen Webseite gab es von Rohan Luvaglio nur eine Pressemitteilung – dass er ein Laptop auf dem Markt bringen will, der eine Million Dollar kosten soll. Was diesen Preis rechtfertigen soll, ist nie ganz klar geworden, aber der Selbstreinigungsmechanismus für den Bildschirm kann es eigentlich nicht sein. Außerdem soll das Gerät mit allerlei Diamanten beklebt sein – aber das ist auch nur eine bekannte Masche.

7. Der Computertisch für 21.500 Dollar

Früher waren Computertische ein nützliches aber nicht besonders attraktives Utensil, das in vielen Jugendzimmern zu finden war. Wenn Du immer noch ein absoluter Power-Nerd bist, dann ist der Emperor LX vielleicht genau richtig. Ähnlich wie Darth Vader sitzt Du unter einer Art kleinen Kuppel und schaust auf drei Bildschirme. Der Computer-Thron ist drehbar und es lassen sich diverse andere Bildschirme wie auch Tablets befestigen. Das Ganze ist natürlich auch für Zocker geeignet, in jedem Fall muss man aber Computer und Bildschirme selber beisteuern.

8. Das Heimkinosystem für 35.000 Dollar

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Mit der Box von Prima Cinema lassen sich aktuelle Hollywood-Streifen nach Hause streamen. (©Prima Cinema 2015)

Bestimmt hast Du Dich schon drüber geärgert, für aktuelle Kinofilme in guter Qualität den beschwerlichen Weg vom heimischen Sofa auf den unbequemen Kinosessel antreten zu müssen. Das kannst Du Dir sparen – wenn Du nicht sparen musst: Denn mit Prima Cinema kannst Du neue Hollywood-Streifen in bester Kino-Qualität sehen - ganz legal übrigens. Das gegen Film-Piraterie besonders gesicherte System zeigt Filme sogar in 3D. Du brauchst jetzt nur noch ein geeignetes Heimkino und 500 Dollar für jede Vorführung.

9. Der Samsung-Fernseher für knapp 150.000 Euro

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Dieser Fernseher ist 2,60 Meter breit und kostet 150.000 Euro. (©Samsung 2015)

Immerhin gut 2,60 Meter breit und über 1,80 Meter hoch ist der Samsung TV S9S mit 110 Zoll 4K-Display. Das Gerät kostet schlappe 150.000 Euro und wiegt – mit Fuß – gut 160 Kilo. Also definitiv nichts für die schmale Studentenbude und für den schmalen Geldbeutel. Dafür bekommt man aber eine klasse Ausstattung mit Gestensteuerung und Game-Konsole.

10. Der Jetlev-Flyer für 100.000 Euro

Wasserski oder Jetski fahren war gestern. Der Snob von heute düst mit dem Jetlev-Flyer neben seiner Jacht an der Riviera herum. Das Gerät ist knapp 50 Stundenkilometer schnell und man fliegt bis zu 8,5 Meter hoch. Und gefährlich soll es auch nicht sein. Wer von einem der Wasserstrahlen getroffen wird, kann höchstens einen leichten Schmerz verspüren. Der am besten ausgestattete Flyer ist für knapp 100.000 Euro zu haben, aber es gibt auch Modelle die günstiger sind.

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