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"Star Wars: Die letzten Jedi": 8 Easter-Eggs aus der Sternensaga

Hast Du alle 8 Easter-Eggs in "Star Wars: Die letzten Jedi" entdeckt? Dann ist die Macht wahrlich mit Dir.
Hast Du alle 8 Easter-Eggs in "Star Wars: Die letzten Jedi" entdeckt? Dann ist die Macht wahrlich mit Dir. (©Lucasfilm 2017)

Inzwischen haben wohl die meisten Fans "Star Wars: Die letzten Jedi" gesehen. Ob die Komödienmomente und langgestreckte Story wirklich überzeugen, wird derzeit heiß diskutiert. Aber der Film hat auch einige versteckte Überraschungen in petto. Diese acht Easter-Eggs sind in Episode 8 versteckt.

Achtung, Spoiler!
Da es hier öfters um wichtige Elemente der Story geht, müssen wir natürlich davon ausgehen, dass ihr "Star Wars: Die letzten Jedi" und am besten auch die vorherigen Episoden gesehen habt. Ansonsten gilt: Weiterlesen auf eigene Gefahr!

1. Die Tochter der Rebellenprinzessin

Carrie Fishers plötzlicher und tragischer Tod Ende 2016 lässt bisher nur Mutmaßungen zu, wie es mit ihrer Filmfigur Leia Organa in der "Star Wars"-Saga weitergehen wird. Ein Familienmitglied Fishers ist derweil bereits etabliertes Cast-Mitglied: Billie Lourd ist wie schon in "Das Erwachen der Macht" auch in "Die letzten Jedi" in einer winzigen Nebenrolle als Lieutenant Kaydel Ko Connix zu sehen.

Die 25-Jährige sollte eigentlich die Hauptrolle der Rey in der neuen Trilogie übernehmen, für die sie vorgesprochen hatte. Episode-VII-Regisseur J.J. Abrams entdeckte aber dann in letzter Minute Daisy Ridley, weshalb für Lourd nur mehr die sehr kleine Nebenrolle abfiel.

2. Der nicht wirklich anwesende Luke Skywalker

Eine der unbestritten besten Szenen aus "Star Wars: The Last Jedi" ist die Konfrontation zwischen Kylo Rens Flotte und dem zurückgekehrten Jedimeister Luke Skywalker. Doch einige Schüsse und Lichtschwerthiebe später stellt sich heraus: Skywalker war nur eine Projektion und nicht wirklich anwesend. Diese "Machtprojektion" ist keine neue Erfindung, sondern war bereits in der Animationsserie "Star Wars Rebels" zu sehen. Hier nutzte Meister Yoda diese Kraft, um am anderen Ende der Galaxis zu erscheinen.

3. Yodas neue alte Kleider

Apropos Yoda, das kleine grüne Langohr bekam einen putzigen Cameo-Auftritt in "Die letzten Jedi" spendiert. Das allein war schon eine Überraschung, aber umso mehr sein für heutige Verhältnisse seltsames Aussehen. Im Gegensatz zu Episode II und III ist Meister Yoda in Episode 8 nicht computeranimiert, sondern eine Puppe – und zwar nicht irgendeine! Das Team um Regisseur Rian Johnson hat die originale Gussform aus der Urtrilogie aus den 70ern genutzt, um Yoda zu neuem Leben ohne Computerhilfe zu erwecken.

4. Die Narben der Vergangenheit

Im "Das Erwachen der Macht"-Finale kassierte Bösewicht Kylo Ren durch Heldin Rey einen saftigen Lichtschwerthieb, der fast ins Auge ging. Aber eben nur fast, weshalb fortan eine dicke Narbe sein Gesicht zierte. Aufmerksame Zuschauer werden es aber gemerkt haben, dass sich diese Narbe zwischen Episode VII und VIII ein paar Zentimeter bewegt hat – nämlich weg von Rens Nasenbein, in Richtung rechte Wange. Als Grund dafür erklärte Regisseur Rian Johnson via Twitter, dass die Position der Narbe in Episode 7 albern ausgesehen habe. Ah ja ...

Für "Star Wars: Die letzten Jedi" wurde die Narbe von Kylo Ren verschoben.
Für "Star Wars: Die letzten Jedi" wurde die Narbe von Kylo Ren verschoben. (© 2018 YouTube/Dash Star, YouTube/Star Wars)

5. VIPs zählen im Weltall nicht sehr viel

Während wahrscheinlich ganz Großbritannien nach seinen zwei Prinzen Harry und William Ausschau gehalten hat, die angeblich in Stormtrooper-Kostümen gesteckt haben sollen, fielen einige weitere VIP-Auftritte der Schnittschere zum Opfer. In der Casinoszene sind zumindest noch Justin Theroux (bekannt aus der Serie "The Leftovers" und verheiratet mit Jennifer Aniston) und das britische Model Lily Cole ("Das Kabinett des Doktor Parnassus") zu sehen. Joseph Gordon-Levitt ("Snowden") hingegen kann man nicht sehen, aber in der Originalversion hören: Er lieh einem Alien seine Stimme, das mit Rose und Finn im Vergnügungstempel zusammenprallt.

Willkommen auf Canto Bight, der illustren Casino-Stadt auf dem Planeten Cantonica.
Willkommen auf Canto Bight, der illustren Casino-Stadt auf dem Planeten Cantonica. (© 2018 Lucasfilm)

6. Neue Technik hat es schwer

Die Rebellion wird in "Star Wars: Die letzten Jedi" beinahe völlig dezimiert, weil die Erste Ordnung ihre Schiffe mit Hyperraum-Verfolgung orten kann. Diese Technik wird im Spin-off-Film "Rogue One: A Star Wars Story" bereits als fast fertiggestellt erwähnt. Komisch bloß, dass diese Innovation anscheinend so lange nicht zum Einsatz kam. "Rogue One" ist nämlich die unmittelbare Vorgeschichte zu Episode IV, liegt von "Die letzten Jedi" aus gerechnet bereits 35 Jahre zurück. Tja, manchmal haben es neue Techniken eben schwer, sich durchzusetzen – sogar in einer Sci-Fi-Fantasy-Saga.

7. Der berühmteste Spruch des Universums

"Ich habe da ein ganz mieses Gefühl", mahnte in jeder "Star Wars"-Episode einer der Hauptcharaktere. In der vorherigen Episode "Das Erwachen der Macht" war es der ergraute Held Han Solo, der das Unheil kommen sah. In "Die letzten Jedi" wird der Kultspruch auch aufgesagt, allerdings nicht in menschlicher Sprache. Hier ist es der putzige Balldroide BB-8, der fiepsend Pilot Poe ermahnt und von Leia Recht bekommt.

8. Wenn Regisseure auch Gamer sind

Rian Johnson ist bekennender Gamer und großer Fan des "Star Wars"-Spiels "Knights of the Old Republic", das bereits 2003 für Windows PCs und die Spielkonsole XBox erschien. In dem Rollenspiel gibt es einen Jedi-Kreuzritter, der zwischen der dunklen und guten Seite der Macht hin- und herschwankt: Darth Revan. An diesen erinnert ein Lichtschwertkristall in Luke Skywalkers Einsiedeler-Behausung. Dreifache Nerdpunkte für jeden "Star Wars"-Fan, der diese Anspielung mitbekommen hat!

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