Stolz wie Bolle: 5 Schauspieler, die ihre einstige Serienrolle lieben

Einer der "Friends"-Stars denkt gerne an seine Zeit in der Serie zurück.
Einer der "Friends"-Stars denkt gerne an seine Zeit in der Serie zurück. (©Warner Bros. Television 2016)

Es gibt Schauspieler, die sich mit einer bestimmten Serie in der Fernsehgeschichte verewigen. Einige der Serienstars bereuen das ganz und gar nicht. Im Gegenteil. Sie lieben die Serie, in der sie mitgewirkt haben – und schwärmen auch noch Jahre später davon. Bei wem das zum Beispiel der Fall ist und wer sich sogar ein Revival vorstellen kann? Hier ein Überblick.

1. Zach Braff in "Scrubs – Die Anfänger"

Als Schauspieler muss man in so manche Rolle schlüpfen – auch in solche, die einem zuwider sind und man möglicherweise nicht ausstehen kann. Das trifft auf Zach Braff und sein Mitwirken in "Scrubs – Die Anfänger" allerdings nicht zu.

In der Erfolgsserie spielte Braff den angehenden Arzt JD, der einen Hang zur Tagträumerei hat. Gemeinsam mit seinen Kollegen stellte er sich den täglichen Herausforderungen, die im Sacred Heart Hospital auf ihn warteten, und ließ den Zuschauer dabei an seinen oftmals urkomischen Gedanken, aber auch Ängsten teilhaben.

Von 2001 bis 2010, also ganze neun Jahre lang, spielte Zach Braff in "Scrubs" mit. Und auch noch heute erinnert sich der Schauspieler gerne an die Serie zurück. Zwar schließe er ein Serien-Comeback aus, in einem Interview mit Variety verriet Braff allerdings: "Wir machen vielleicht einen Spielfilm – wir tagträumen davon."

2. Matt LeBlanc in "Friends"

In "Friends" versuchen sechs New Yorker Freunde, den Single-Alltag im Big Apple zu meistern. Einer von ihnen war Italiener, Frauenheld und Vielfraß Joey Tribbiani, gespielt von Matt LeBlanc. Und eins steht fest: Auf die Serie, mit der er bekannt wurde und große Erfolge feierte, lässt der Schauspieler so schnell nichts kommen.

Als "Friends" nämlich nach seiner Netflix-Veröffentlichung beim jüngeren Publikum in Kritik geriet, sprang der Joey-Darsteller für die Sitcom in die Bresche. Auf die Vorwürfe hin, dass die Serie homophob und sexistisch sei, erklärte Matt LeBlanc in einem BBC-Interview: "Dem stimme ich nicht zu. 'Friends' handelte von zeitlosen Themen wie Vertrauen, Liebe, Beziehungen, Betrug, Familien und solchen Dingen."

Eine Reunion schließe der Schauspieler aber nichtsdestotrotz aus. Das erklärte er im Interview mit einem australischen Radiosender.

3. Bryan Cranston in "Malcom Mittendrin"

Als Walter White beziehungsweise Heisenberg begeisterte Bryan Cranston zahlreiche Zuschauer, einen besonderen Platz im Herzen des Schauspielers hat jedoch die Serie "Malcom Mittendrin".

In der Sitcom spielt er den Familienvater und liebenswerten Chaoten Hal, der gemeinsam mit seiner cholerischen Frau Lois versucht, seine vier und später fünf Söhne zu erziehen.

Mit seinem Part in der Serie zeigt sich Bryan Cranston auch heute noch glücklich, und zwar so sehr, dass er einer Reunion aufgeschlossen gegenübersteht. In einem Interview mit der britischen Metro sagte er: "Ich liebe diesen Charakter. Ich liebe diese Gruppe an Leuten. Ich will wissen, was ihnen zehn Jahre später widerfahren ist."

4. John Stamos in "Full House"

Eine richtige Entscheidung, die hat auch John Stamos zu Beginn seiner Karriere getroffen. In den 1990er-Jahren spielte er in "Full House" über acht Staffeln und 192 Folgen den coolen Onkel Jesse. Als dieser half er zusammen mit dem Witzbold Joey seinem alleinerziehenden Kumpel Danny dabei, dessen drei Töchter DJ, Stephanie und Michelle großzuziehen.

Bei der Fortsetzung "Fuller House" ist John Stamos mit von der Partie – trotz erster Vorbehalte. "Ich war, mehr als jeder andere, der erste, der gesagt hat: 'Damit will ich nichts zu tun haben.' Als ich aber gemerkt habe, dass es keinen Ausweg gab, habe ich es gemacht. Ich bin glücklich darüber", so der "Full House"-Star gegenüber dem Portal wtop.

5. Tim Allen in "Hör mal, wer da hämmert"

1991 bis 1999 hieß es für Tim Allen "Hör mal, wer da hämmert". Keine Zweifel, die Serie war für den Schauspieler und Comedian ein Sprungbrett. Als Tim Taylor, dem Moderator der Heimwerkersendung "Tool Time", belustigte er Zuschauer mit seinem Witz, Charme, aber auch mit seiner Tollpatschigkeit.

Aus seiner Begeisterung für die Serie macht Tim Allen auch heute noch, über 20 Jahre später, keinen Hehl. An einem Reboot zeigt er sich interessiert. Das verriet er dem Portal ET. "Ich kann nicht sagen, dass jeder mit an Bord wäre, aber es ist in der Schwebe. Und mehr, als ich erwartet hätte, haben gesagt: 'Yeah, es wäre cool, das mal Jahre später zu machen.'"

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