Tempo, Tempo! 7 Sequels, auf die wir nicht lange warten mussten

Das Tempo, in dem die letzten "Harry Potter"-Sequels heranrauschten, grenzte beinahe schon an Zauberei.
Das Tempo, in dem die letzten "Harry Potter"-Sequels heranrauschten, grenzte beinahe schon an Zauberei. (©Jaap Buitendijk/Warner Bros. Entertainment Inc. All rights reserved 2011)
Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Immer mit der Ruhe? Von wegen! Bei manch einem Hollywood-Franchise lautet das Motto eher: Schnell nachlegen, bevor der Hype abflacht. Während wir bei einigen Filmreihen jahrelang vergeblich auf Sequels hoffen, können wir bei anderen nicht einmal "Fortsetzung folgt" sagen, bevor der nächste Film auch schon in den Startlöchern steht.

Sieben Sequels, vor deren Release den deutschen Kinogängern besonders wenig Zeit zum Durchatmen vergönnt war, haben wir hier für Dich zusammengestellt.

7. "Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt"

Regisseur Gore Verbinski gönnte sich weder einen Urlaub in Tortuga noch eine Buddel voll Rum und drehte Teil 2 und 3 der "Fluch der Karibik"-Reihe laut Collider direkt hintereinander. So konnte Johnny Depps schräger Pirat Jack Sparrow – pardon, Captain Jack Sparrow – mit einem Abstand von nicht einmal einem Jahr gleich zweimal in die Kinos segeln.

  • Kinostart (D): 24. Mai 2007
  • Vorgänger: "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" (Kinostart: 27. Juli 2006)
  • Atempause: 301 Tage

6. "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 2"

Auch die zwei finalen "Harry Potter"-Filme wurden Rücken an Rücken gedreht, kamen dann aber sogar in noch kürzerem Abstand in die Kinos als die "Fluch der Karibik"-Ableger. Schlechter ist "Teil 2" deshalb nicht gelungen. Im Gegenteil: Der Film wurde sogar gleich drei Mal für den Oscar nominiert – einmal mehr als "Teil 1".

  • Kinostart (D): 13. Juli 2011
  • Vorgänger: "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes – Teil 1" (Kinostart: 17. November 2010)
  • Atempause: 238 Tage

5. "Eclipse – Biss zum Abendrot"

Offenbar hatten die meisten Fans trotz der kurzen Pause zwischen dem zweiten und dritten Film der "Twilight"-Reihe nur Augen für Bella (Kristen Stewart) und Edward (Robert Pattinson). Denn: Kaum einer von ihnen scheint den Vampir-schnellen Austausch der Victoria-Darstellerin bemerkt zu haben. In "Eclipse" übernahm Bryce Dallas Howard die Rolle von Rachelle Lefèvre.

  • Kinostart (D): 15. Juli 2010
  • Vorgänger: "New Moon – Biss zur Mittagsstunde" (Kinostart: 26. November 2009)
  • Atempause: 231 Tage

4. "Zurück in die Zukunft III"

Beinahe könnte man meinen, die Kinobesitzer seien selbst schnell in Docs DeLorean gehüpft und hätten sich eine Aufnahme von "Zurück in die Zukunft III" aus der Zukunft besorgt, so schnell liefen die Zeitreise-Sequels 2 und 3 hintereinander an. Die Vorbereitungen für beide Filme brauchten hingegen ihre Zeit: Gut zwei Jahre dauerte es allein, die Sets zu errichten und die Drehbücher zu schreiben.

  • Kinostart (West-D):  12. Juli 1990
  • Vorgänger: "Zurück in die Zukunft II" (Kinostart: 21. Dezember 1989)
  • Atempause: 203 Tage

3. "Kill Bill: Vol. 2"

Nicht nur der Zuschauer, auch Regie-Meister Quentin Tarantino konnte es allem Anschein nach nicht mehr abwarten, dass es Bill endlich an den Kragen ging. Nach gerade einmal 27 Wochen bekamen die Fans das Assassinen-Sequel mit Uma Thurman zu sehen – nur um festzustellen, dass der Filmtitel tatsächlich ziemlich prophetisch war.

  • Kinostart (D): 22. April 2004
  • Vorgänger: "Kill Bill: Vol. 1" (Kinostart: 16. Oktober 2003)
  • Atempause: 189 Tage

2. "Matrix Revolutions"

Dass gut Ding manchmal eben doch Weile haben will, zeigen die Fortsetzungen von "Matrix". Nachdem der erste Film bei den Oscars 2000 noch satte vier Oscars abräumte, konnten die Sequels weder Kritiker noch Publikum so richtig überzeugen. Immerhin konnten sich zwischenzeitlich keine neuen Hoffnungen regen, die doch nur zu neuen Enttäuschungen geführt hätten, denn die Wachowski-Geschwister brachten Teil 2 und 3 mit nur knapp 24 Wochen Abstand auf die Leinwand.

  • Kinostart (D): 5. November 2003
  • Vorgänger: "Matrix Reloaded" (Kinostart: 22. Mai 2003)
  • Atempause: 167 Tage

1. "Vergebung"

Zunächst feuerte man die schwedische Adaption von Stieg Larssons Millennium-Trilogie auf die Kinogänger ab: Zwischen "Verblendung" (1. Oktober 2009) und "Verdammnis" lagen gerade einmal 126 Tage, "Vergebung" folgte nur 119 Tage später. Und als wäre das nicht genug, erschien bereits im Januar 2012 das US-Remake mit Daniel Craig. Das nennt man dann wohl eine Franchise-Überdosis.

  • Kinostart (D): 3. Juni 2010
  • Vorgänger: "Verdammnis" (Kinostart: 4. Februar 2010)
  • Atempause: 119 Tage

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