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"The Walking Dead": 20 Fakten, die Du bestimmt nicht kanntest

Rick, Daryl und Hershel (v.l.n.r.) am Set von "The Walking Dead"
Rick, Daryl und Hershel (v.l.n.r.) am Set von "The Walking Dead" (©Gene Page / AMC 2016)

Bist Du ein absoluter Fan von "The Walking Dead"? Die Horrorserie ist seit sieben Staffeln unglaublich erfolgreich – wer von Anfang an dabei ist, kann nun sein Wissen testen: Hier sind 20 Fakten zur Serie, die nur die Wenigsten kennen!

Achtung Spoiler! Bereits seit 2010 versucht die kleine Gruppe Überlebender in "The Walking Dead", sich vor den Folgend der Zombie-Apokalypse in Sicherheit zu bringen. Währenddessen ist viel passiert – wer nicht ganz auf dem neuesten Stand ist, sei an dieser Stelle gewarnt: Es werden Spoiler folgen!

1. Ohne Norman Reedus gäbe es keinen Daryl

Die beiden Figuren Daryl und Merle Dixon kommen in der Comicvorlage nicht vor. Schauspieler Norman Reedus ("Der blutige Pfad Gottes") sprach beim Casting zunächst für die Rolle von Merle vor. Die Produzenten waren so beeindruckt, dass sie für ihn mit Daryl eine eigene Figur erschufen, die ihm auf den Leib geschneidert wurde.

2. In der Serie gibt es gar keine "Zombies"

In der gesamten TV-Serie wird für die Untoten nie die Bezeichnung "Zombie" verwendet. Stattdessen werden sie etwa "Beißer" oder "Walker" genannt. In den Comics und Video-Games dagegen kommt auch das Wort "Zombie" vor, welches übrigens aus dem Kreolischen stammt und so viel wie Totengeist oder Gespenst bedeutet.

3. Die Polizei stürmte das Filmset

 Merle war in der ersten Staffel noch im Besitz beider Hände. fullscreen
Merle war in der ersten Staffel noch im Besitz beider Hände. (©Gene Page / AMC 2016)

Der Dreh der zweiten Folge der Serie löste einen Polizeieinsatz aus. Besorgte Anwohner in Atlanta riefen ein SWAT-Team: Der Anblick von Merle (Michael Rooker, "Guardians of the Galaxy") mit einem Gewehr auf dem Dach eines Wohnhauses wurde falsch gedeutet. Zum Glück konnte das Ganze zügig geklärt werden.

4. Konzept zu "The Walking Dead" abgelehnt!

Die US-Sender HBO ("Game of Thrones") und NBC ("The Blacklist") lehnten das Konzept von "The Walking Dead" beide ab. Die Comicverfilmung sei einfach zu blutig und gewalttätig. Mittlerweile dürften beide Networks die Entscheidung bedauern: Die Horrorserie ist eine der erfolgreichsten Sendungen weltweit.

5. Erzählt "Breaking Bad" die Vorgeschichte der Serie?

 

Im Verlauf der Serie gab es immer wieder Anspielungen auf eine andere AMC-Serie – und zwar den Erfolgshit "Breaking Bad". Mittlerweile gibt es sogar eine populäre Fan-Theorie dazu, dass es zwischen "Breaking Bad" und "The Walking Dead" eine Verbindung geben könnte.

6. Tara hat berühmte Geschwister

Die Darstellerin von Tara, Alanna Masterson ("Mistresses"), ist im echten Leben die Halbschwester von Danny Masterson (Steven in "Die wilden 70er") und Christopher Masterson (Francis in "Malcolm mittendrin"). Ihr Bruder Jordan Masterson spielt an der Seite von Comedy-Legende Tim Allen in der Serie "Last Man Standing".

7. Der einhändige Rick

In der Comicvorlage weicht das Schicksal von Rick Grimes erheblich von der Serie ab. Beispielsweise verliert er recht früh eine Hand und ist mit Andrea zusammen, die noch immer am Leben ist. Die Produzenten entschieden sich gegen die fehlende Hand, da dies erhebliche Kosten in der Nachbearbeitung verursacht und Action-Szenen erschwert hätte.

8. Luft anhalten und nicht blinzeln!

Der Statisten-Job als Beißer in "The Walking Dead" ist deutlich anstrengender, als man denken mag: Während der gesamten Serie blinzelt keiner der Beißer. Bei Szenen, die in der Kälte spielen, darf außerdem kein kondensierender Atem zu sehen sein. Schaffen es die Darsteller nicht, die Luft anzuhalten oder ihre Augen unter Kontrolle zu bekommen, muss in der Nachbearbeitung per Computer nachgeholfen werden. Deshalb müssen alle Statisten vor ihrem Auftritt als Untote eine Art Zombie-Lehrgang durchlaufen.

9. Wer zur Hölle ist Andy Clutterbuck?

Schauspieler Andrew Lincoln ist Brite und heißt eigentlich mit Nachnamen "Clutterbuck". Am Set nennen ihn alle nur "Andy".

10. Lady Gaga featuring Norman Reedus

 

Zuschauerliebling Norman Reedus hat 2011 im Musikvideo von Lady Gaga zum Song "Judas" mitgespielt.

11. Getrenntes Mittagessen

Während der Drehpausen essen die Zombie-Darsteller getrennt von den anderen Schauspielern. Hiermit will man offenbar sicherstellen, dass die Stimmung möglichst authentisch bleibt.

12. Überleben in "The Walking Dead" ist nicht einfach

Es gibt keine einzige Figur, die in jeder Folge zu sehen war. Carol (Melissa McBride, "Dawsons Creek") ist zudem die einzige Frau, die seit Staffel 1 durchgängig mit dabei ist.

13. Von Staffel zu Staffel wird es düsterer

Die Titelmusik wird in jeder neuen Staffel einen halben oder sogar einen ganzen Ton tiefer gelegt, um die immer düsterere Stimmung wiederzugeben. Auch die Beißer werden von den Maskenbildnern immer verrotteter gestaltet, was die verstrichene Zeit seit dem Ausbruch der Pandemie zeigen soll.

14. "Black Hawk Down" in Atlanta

 

Es war ursprünglich geplant, mehrere von der Hauptstory unabhängige Folgen zu produzieren. Darunter eine, die sich um den Soldaten dreht, der in der Pilotfolge in dem Panzer versteckt ist. Die Folge sollte dem Film "Black Hawk Down" ähneln: Der Soldat würde einigen der Hauptfiguren in Atlanta begegnen. Am Ende hätte er sich in dem Panzer verschanzt, in dem Rick ihm später begegnet. Die Episode sollte ursprünglich zur Eröffnung der zweiten Staffel laufen.

15. Dale bat selbst um seinen Serientod

Dale (Jeffrey DeMunn, "The Green Mile") sollte eigentlich noch viel länger Teil der Serie sein. Doch nachdem sein enger Freund Frank Darabont ("Die Verurteilten") als Mitentwickler von "The Walking Dead" gefeuert wurde, wollte auch er die Show verlassen. Später entschied er sich um, aber das Script war bereits geändert und die Verträge gemacht – seine Bitte, doch weitermachen zu dürfen, wurde abgelehnt.

16. "Der Nebel"

 

Vor seinem Abgang hatte Regisseur Frank Darabont noch einige Schauspieler aus seinem Film "Der Nebel" zur Produktion des damals noch neuen Projekts "The Walking Dead" gelotst: Laurie Holden (Andrea), Jeffrey DeMunn (Dale), Juan Gabriel Pareja (Morales) und Melissa McBride (Carol) kannten sich noch von den Dreharbeiten für die Stephen-King-Verfilmung. Hauptdarsteller Thomas Jane ("Dreamcatcher") sollte eigentlich sogar die Rolle des Rick Grimes übernehmen, schaffte es aber aus Termingründen nicht, seine Zusage einzuhalten – was er angeblich bis heute bedauert.

17. Das Problem mit dem Treibstoff

Während der sieben Staffeln von "The Walking Dead" gibt es kaum Probleme beim Starten von Fahrzeugen. Dabei müsste die Produktion von Treibstoff schon seit Jahren zum Erliegen gekommen sein. Bei richtiger Lagerung ist Benzin zwar jahrelang haltbar, aber es ist so gut wie ausgeschlossen, dass die Überlebenden ständig luftdicht gelagerte Treibstoffvorräte finden. Stattdessen müsste es mittlerweile immer schwieriger werden, herumstehende Fahrzeuge noch zum Anspringen zu überreden. Auch Diesel mit Bioölanteilen wird mit der Zeit durch Bakterienbefall unbrauchbar.

18. Michonne und ihre beiden Privat-Beißer

Es wird nicht erklärt, warum die zwei Beißer, die Michonne (Danai Gurira, "Ein Sommer in New York") anfangs an Ketten mit sich herumführt, sie vor Zombie-Angriffen schützen sollten. Würde das funktionieren, müsste jeder, der sich unter Zombies bewegt, ohne dabei Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, vor den Beißern sicher sein – und zwar ohne sich mit Zombie-Blut einzuschmieren.

19. Tara aus "True Blood" sollte Michonne spielen

Als Michonne am Ende der zweiten Staffel das erste Mal auftaucht, war Schauspielerin Danai Gurira noch nicht gecastet. Daher sieht man in der Szene, in der sie Andrea mit dem Katana das Leben rettet, unter der Kapuze kein Gesicht. Wer genau sich zu diesem Zeitpunkt unter der Kapuze verbarg, ist nicht ganz klar. "True Blood"-Darstellerin Rutina Wesley war lange für die Rolle im Gespräch gewesen.

20. Die Parallelen zu "28 Days Later"

 

Die Gemeinsamkeiten zwischen dem Beginn von "The Walking Dead" und dem britischen Film "28 Days Later" (2002) sind kaum zu leugnen. Auch in dem Kinofilm von Danny Boyle erwacht der Protagonist nach langer Zeit in einem Krankenhaus und findet eine von Untoten verwüstete Welt vor. "The Walking Dead"-Autor Robert Kirkman beteuert allerdings, dass es sich dabei um einen Zufall handele. Er habe den Film tatsächlich erst kurz nach der Veröffentlichung des ersten "TWD"-Comics im Oktober 2003 gesehen. Während der Arbeiten am zweiten Heft traf er dann die Entscheidung, nichts mehr zu ändern. Er rechnete nicht damit, dass dies jemals ein Problem darstellen würde. Seitdem bereue er die Entscheidung.

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