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"The Walking Dead": 7 krasse Unterschiede zwischen Serie & Comic

Gibt's auch im Comic, flucht dort aber mehr: Lieblings-Bösewicht Negan.
Gibt's auch im Comic, flucht dort aber mehr: Lieblings-Bösewicht Negan. (©Gene Page/AMC 2016)

"The Walking Dead" ist eine der erfolgreichsten US-Serien. Was viele Fans aber vielleicht gar nicht wissen: Die TV-Show basiert eigentlich auf einer gleichnamigen Comic-Reihe. Viele Ereignisse in der Serie wurden direkt aus den Comics übernommen, andere hingegen komplett neu erfunden oder deutlich abgeändert. Wir zeigen die sieben krassesten Unterschiede zwischen Fernsehserie und Comicvorlage.

Achtung: Wer nicht auf dem aktuellsten Stand der Serie ist UND nicht den neuesten "The Walking Dead"-Comic gelesen hat, riskiert in der folgenden Topliste naturgemäß deutliche Spoiler. Wir haben Dich gewarnt!

1. Wer zur Hölle ist Daryl Dixon?

Steigen wir doch gleich mal mit dem deutlichsten Unterschied zwischen Serie und Comic ein. Während Daryl Dixon, gespielt von Norman Reedus, in der TV-Version einer der absoluten Fanlieblinge ist (und sein Tod sicherlich einen Aufstand auslösen würde), gibt es den coolen Armbrust-Kämpfer in den Comics schlichtweg nicht. Richtig gehört! Daryl wurde vollständig für die Serienadaption erfunden und seine Armbrust ist im Comic die Waffe von Saviors-Mitglied Dwight. Gleiches gilt übrigens auch für Daryls Bruder Merle – den gibt es im Comic ebenfalls nicht.

2. WTF?!? Rick und Andrea?

Erinnert sich noch jemand der Serien-Gucker an Andrea? Die Dame war bei Fans von "The Walking Dead" eher weniger beliebt und segnete schließlich in der letzten Folge von Staffel 3 das Zeitliche. Im Comic ist Andrea hingegen noch immer quicklebendig – und mit Rick Grimes höchstpersönlich liiert! Die Macher der Serie spielten auf diesen Fakt wohl an, als sie in Staffel 6 eine Romanze zwischen Rick und Michonne starteten.

3. Killer-Carol

Anfangs unterschieden sich die Carol aus der Serie und die Comic-Version gar nicht so großartig: Beide Figuren waren eher schwach und von anderen abhängig. Während Carol in der TV-Show aber irgendwann zum absoluten Elite-Killer mutierte, blieb Comic-Carol eine mental instabile Frau, die irgendwann Selbstmord beging – und zwar stilecht durch einen Zombie-Biss.

4. Der cholerische Tyreese

Ein weiterer Charakter, der in der Serien-Version von "The Walking Dead" deutlich abgeändert wurde, ist Tyreese Williams. Während die Comic-Version recht cholerisch werden konnte und auch schon mal den Quasi-Mörder seiner Tochter (es ist kompliziert) in kleine Stückchen zerhackt, verwandelt sich Serien-Tyreese (gespielt von Chad Coleman) irgendwann zum philosophischen Pazifisten. Ach ja, und sowohl in der TV-Show als auch im Comic weilt Tyreese nicht mehr unter den Lebenden – im Comic wurde er allerdings vom Governor geköpft (also ganz so wie Hershel in der Serie).

5. Keine Gnade für Babys

"The Walking Dead" ist eine sehr blutige Serie, die nicht mit Schock-Momenten geizt. Fans der Comics wissen allerdings, dass die Hefte noch weitaus brutaler sind. Bestes Beispiel: Autor Robert Kirkman schreckte in den Comics selbst vor der Tötung von Babys nicht zurück und ließ Ricks Tochter Judith Grimes einen ziemlich grausamen Tod sterben. Nahezu undenkbar, dass dies jemals fürs Fernsehen umgesetzt wird.

6. Negan und sein schmutziges Mundwerk

Bösewicht Negan ist in der Serie größtenteils recht originalgetreu umgesetzt worden, teilweise spricht Darsteller Jeffrey Dean Morgan sogar exakt die gleichen Zeilen wie im Comic. Ein krasser Unterschied fällt Lesern in der TV-Show allerdings sofort auf – dort verwendet der Schurke nämlich deutlich weniger Schimpfwörter. Während Negan in den Comics fast jeden Satz mit einem F-Wort würzt, flucht er in der Serie nur sehr selten – sicherlich ein Zugeständnis an die US-Fernsehzuschauer.

7. Ricks Hand

Zum Schluss noch ein Unterschied zwischen Comic und Serie, der in zukünftigen Folgen der TV-Show durchaus noch behoben werden könnte (auch wenn wir nicht darauf wetten würden). Im Comic verliert unser aller Lieblings-Sheriff nämlich vergleichsweise früh seine rechte Hand und läuft seitdem mit einer Art Haken als Ersatz herum. Abgeschlagen wurde ihm die Hand vom Bösewicht Governor. Fans der Serie warten seitdem bange darauf, dass Rick auch in der TV-Version brutal verstümmelt wird. Die Macher von "The Walking Dead" haben aber anscheinend keine derartigen Pläne. So erklärte Robert Kirkman einmal, dass die Darstellung eines einhändigen Protagonisten im Fernsehen auf Dauer einfach zu aufwendig wäre.

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