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"The Walking Dead": Unsere 10 Wünsche für Staffel 8

Negan ist auch in Staffel 8 von "The Walking Dead" dabei.
Negan ist auch in Staffel 8 von "The Walking Dead" dabei. (©Gene Page/AMC 2016)

Das war's: "The Walking Dead" hat sich nach dem siebten Staffelfinale in die Sommerpause verabschiedet. Fans scharren allerdings schon mit den Hufen, da sie Staffel 8 kaum erwarten können. Wir haben mal eine Runde gebrainstormt und uns zehn Dinge überlegt, die wir uns für die nächsten Folgen unbedingt wünschen!

Kinder, wie die Zeit vergeht. Sieben Staffeln hat es zu "The Walking Dead" bereits gegeben und der Hype ist noch immer ungebrochen. Doch mal ganz unter uns: Die Folgen von Staffel 7B haben einige unserer Wünsche unerfüllt gelassen. Also starten wir einen neuen Versuch und schicken zehn Wünsche für Staffel 8 in die Welt hinaus.

1. Ein bisschen mehr Tempo, bitte!

 In Staffel 8 darf es durchaus mehr Action geben – so wie im Finale von Staffel 7. fullscreen
In Staffel 8 darf es durchaus mehr Action geben – so wie im Finale von Staffel 7. (©Gene Page/AMC 2017)

So leid es uns tut, aber die zweite Hälfte der siebten "The Walking Dead"-Staffel war teilweise wirklich zäh wie Kaugummi. Dabei wurde in der Halbzeitpause mehrfach angekündigt, dass es in den finalen Folgen der Staffel sehr spannend und emotional zugehen soll. Aber Pustekuchen! Außer langwierigen Dialogen und Erzählsträngen, die sich über mehrere Episoden hinwegzogen, ist nicht wirklich viel passiert. Also liebe Serienmacher: In Staffel 8 dürft ihr ruhig wieder etwas mehr Gas geben. Die Zuschauer denken durchaus schneller als die Untoten – nutzt es!

2. Ist Eugene wirklich Negan?

 Nicht nur Negan ist Negan. Auch Eugene ist Negan – sagt er zumindest. fullscreen
Nicht nur Negan ist Negan. Auch Eugene ist Negan – sagt er zumindest. (©Gene Page/AMC 2017)

Noch sind wir ein bisschen skeptisch, wie es mit Eugene in Staffel 8 weitergeht. Wirklich die Seiten wird er wohl kaum gewechselt haben ... oder? Zum Start der neuen Folgen wäre es somit wünschenswert, dass sich Eugene schon längst einen weitaus größeren Plan ausgedacht hat, mit dem er die Saviors von innen heraus sabotiert. Seine Rolle als Überläufer hat er am Ende von Staffel 7 sehr überzeugend gespielt, sodass Negan sich sicher zu sein scheint, einen neuen Anhänger zu haben. Doch Eugene sollte dem Saviors-Anführer um Welten überlegen sein.

3. Dämpfer für Negan

 Negan sollte nicht nur austeilen, sondern muss irgendwann auch mal einstecken. fullscreen
Negan sollte nicht nur austeilen, sondern muss irgendwann auch mal einstecken. (©Gene Page/AMC 2017)

Okay, so langsam könnte Negan einen kleinen Tiefschlag gebrauchen. Er reitet schon viel zu lang auf seiner Erfolgswelle. Erst hat er mit Glenn und Abraham zwei beliebte "The Walking Dead"-Charaktere (buchstäblich!) dem Erdboden gleichgemacht, Spencer Monroe ausgeweidet und dann auch noch perfide Happy-Family-Spiele mit Carl und Judith durchgeführt. Wie wäre es, wenn Negan zur Abwechslung mal etwas leidet? Nur ein bisschen. Gerade so viel, dass er seine Überheblichkeit verliert und erkennt, dass Rick und die Alexandrianer nicht zu unterschätzen sind.

4. Wir wollen geschockt werden!

 Genug geredet! Es müssen Taten auf die vielen Worte folgen. fullscreen
Genug geredet! Es müssen Taten auf die vielen Worte folgen. (©Gene Page/AMC 2017)

Dieser Punkt ist dem Ersten sehr ähnlich, doch er geht in eine noch etwas konkretere Richtung. Denn neben einem schnelleren Erzählstil würde "The Walking Dead" in Staffel 8 auch etwas mehr Action gut tun. Neben rasanten Kampfszenen wären wir auch weiteren Schock- und Überraschungsmomenten nicht abgeneigt. Denn machen wir uns nichts vor: So heftig der Mord an Abraham und Glenn auch war – er zählt zugleich zu den besten Momenten der Serien, gemessen daran, wie sehr man selbst mitgenommen war.

5. Keine Splittergruppen mehr

 Wer soll denn bei den ganzen Siedlungen noch durchsteigen?! fullscreen
Wer soll denn bei den ganzen Siedlungen noch durchsteigen?! (©Gene Page/AMC 2017)

Es gibt die Alexandrianer, die Saviors, die Gruppe von Oceanside, die Scavengers, das Kingdom, die Hilltop-Community und irgendwann war auch mal von den Whisperern die Rede – wer soll bei diesen ganzen Siedlungen und Gruppierungen noch durchsteigen?! Der Überblick ist schnell verloren. Vor allem fragen wir uns noch immer, wo der Mehrwert bleibt. Die Dynamik innerhalb der Gruppe hat uns in jedem Fall besser gefallen, bevor es diese ganzen kleinen Camps gab. Hier trifft die alte Floskel durchaus zu: Früher war alles besser!

6. Lasst die Comics nicht außer Acht

Künstlerische Freiheit schön und gut. Aber für den Start von Staffel 8 dürfen sich die "The Walking Dead"-Macher durchaus wieder den Comics annähern. In unseren Augen driften die beiden Medien inzwischen viel zu sehr voneinander ab. Vielleicht würde das auch dem Erzählstil zugute kommen?!

7. Denkt euch doch mal neue Cliffhanger aus!

 Bei jedem Staffelende stirbt ein beliebter Charakter – laaaangweilig! fullscreen
Bei jedem Staffelende stirbt ein beliebter Charakter – laaaangweilig! (©Gene Page/AMC 2017)

Wenn sich eine laufende "The Walking Dead"-Staffel dem Ende neigt, können eine Woche vorher schon Wetten abgeschlossen werden hinsichtlich der Frage: Wer beißt dieses Mal ins Gras? Denn inzwischen gehört es zum guten Ton, ein Staffelfinale mit dem Tod eines geliebten Charakters enden zu lassen. Auf Dauer schon ein bisschen eintönig, oder? Für Staffel 8 dürfen sich die kreativen Köpfe hinter der Serie zur Abwechslung mal ein anderes Finale überlegen.

8. Charaktere könnten wieder etwas mehr Tiefe vertragen

 Daryls Charakter entwickelte sich über sieben Staffeln. Neue Figuren hingegen bleiben oberflächlich und uninteressant. fullscreen
Daryls Charakter entwickelte sich über sieben Staffeln. Neue Figuren hingegen bleiben oberflächlich und uninteressant. (©Gene Page/AMC 2017)

Dadurch, dass in den ersten Staffeln der Fokus auf Rick und der vergleichsweise überschaubaren Gruppe Überlebender lag, konnten sich auch die einzelnen Charaktere besser entwickeln. Sie wurden dadurch vielschichtiger und erreichten eine gewisse Tiefe. Davon ist inzwischen aber nicht mehr viel zu sehen: Neu eingeführte Figuren bleiben an der Oberfläche und erhalten schnell das Etikett "einer von vielen". Schade eigentlich. Darauf sollte in Staffel 8 durchaus wieder mehr Wert gelegt werden.

9. Schluss mit Richonne

 Nope, die Emotionen springen auf die Zuschauer leider nicht über. fullscreen
Nope, die Emotionen springen auf die Zuschauer leider nicht über. (©Gene Page/AMC 2017)

Wir haben es bereits für die zweite Hälfte von Staffel 7 gefordert und wiederholen unseren Wunsch auch gerne für Staffel 8 noch mal: Zieht doch bitte einen Schlussstrich unter Richonne! Nicht, dass wir den beiden ihr Liebesglück nicht gönnen, aber der Funke will einfach nicht überspringen. Wir können ihnen beim besten Willen ihre Liebelei nicht abkaufen. Sorry!

10. Staffel 8 mit besseren Animationen, bitte!

 Och bitte! Die Animationen in "The Walking Dead" lassen wirklich zu Wünschen übrig. fullscreen
Och bitte! Die Animationen in "The Walking Dead" lassen wirklich zu Wünschen übrig. (©Gene Page/AMC 2017)

Und ganz wichtig: "The Walking Dead" ist so erfolgreich und dürfte den Serienmachern einiges an Geld in die Kassen spülen. Können sie dann nicht ein paar Dollar mehr ausgeben und vernünftige CGI-Spezialisten engagieren? Wir befinden uns im Jahr 2017, doch betrachtet man Shiva, der Tiger von Ezekiel, fühlt man sich zehn Jahre in die Vergangenheit zurückversetzt.  Ein ähnliches Trauerspiel gab es auch, als Rick auf dem Hügel der Mülldeponie stand. So detailverliebt, wie die kreativen Köpfe hinter "The Walking Dead" bei den Masken der Untoten sind, so dürfen sie auch bei den wenigen animierten Szenen sein!

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