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Überraschung! 6 schockierende Wendungen im Marvel Cinematic Universe

Um Zendayas Charakter in "Spider-Man: Homecoming" wurde von Anfang an ein großes Geheimnis gemacht – doch mit dem finalen Twist hat wohl niemand gerechnet.
Um Zendayas Charakter in "Spider-Man: Homecoming" wurde von Anfang an ein großes Geheimnis gemacht – doch mit dem finalen Twist hat wohl niemand gerechnet. (©Sony Pictures 2018)

Thanos' Schnipser am Ende von "Avengers: Infinity War" stürzte das Marvel Cinematic Universe ins Chaos – und die Fan-Gemeinde in Verzweiflung. Ein schockierender Twist, der zehn Jahre Marvel-Kinogeschichte krönte, aber längst nicht der erste seiner Art war. Denn wenn die Filmemacher der Marvel Studios eines können, dann mit überraschenden und folgenschweren Wendungen auftrumpfen. Von den folgenden sechs Twists haben wir uns bis heute nicht ganz erholt ...

1. Der Urknall des Marvel Cinematic Universe

Film: "Iron Man" (2008)

Einer der ersten und glorreichsten Twists der Marvel-Filmemacher legte den Grundstein für das ganze Franchise: In der Post-Credit-Szene von "Iron Man" trat Nick Fury (Samuel L. Jackson) aus dem Schatten, um Tony Stark aka Iron Man (Robert Downey Jr.) von einem Projekt namens "Avengers" zu erzählen ...

Ein Aufschrei ging durch die Anhängerschaft des Comic-Giganten. Versprach diese kurze Anspielung auf die Rächer-Initiative doch eine ganze Reihe von Sequels und Ablegern. Der Rest ist Geschichte. Zehn Jahre Effekte-Kino und satte 19 Superhelden-Blockbuster sollten folgen. Und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht, wie Marvel-Studios-Boss Kevin Feige bereits ausplauderte.

2. Thanos sagt "Hallo"

Film: "Marvel's The Avengers" (2012)

Knapp vier Jahre später war es so weit, die Avengers sammelten sich zu ihrem allerersten Team-Film – und auch der große böse Wolf des Marvel Cinematic Universe (MCU) feierte sein Leinwand-Debüt. Thanos (Josh Brolin) höchstpersönlich grinste in der Mid-Credit-Szene in die Kamera. Mit einem fiesen Lächeln war somit klar, wer der erste Endgegner der Marvel-Kinohelden werden würde. Mehr noch: Der Twist enthüllte die Pläne der Marvel-Macher, in die Tiefen des Comic-Kosmos abzutauchen – eine wahrlich überirdische Wendung!

3. Mission: 16. Dezember 1991

Film: "The First Avenger: Civil War" (2016)

Das Für und Wider rund um das Sokovia-Abkommen mag ja zu einer Meinungsverschiedenheit bei den Avengers geführt haben, doch erst mit einem finalen, herzzerreißenden Twist bekam die Freundschaft von Cap und Iron Man in "Civil War" ernst zu nehmende Risse. Antagonist Zemo (Daniel Brühl) enthüllte schlicht, wer für den Mord an Starks Eltern verantwortlich ist: Bucky Barnes aka Winter Soldier (Sebastian Stan), seines Zeichens Caps bester Kumpel.

Ein Schock-Twist, den die Fans eigentlich hätten vorausahnen können, wie Uproxx festhält. Denn: Schon in "The Return of the First Avenger" (2014) lieferte der Hydra-Wissenschaftler Arnim Zola (Toby Jones), der sein Bewusstsein zwischenzeitlich in einen Supercomputer übertragen hatte, eindeutige Hinweise auf diese Wendung. Wenn die Geschichte nicht mit Hydras Zielen kooperierte, habe man sie geändert, so Zola in der betreffenden Szene. Dabei werden nacheinander Bilder vom Winter Soldier und einem Zeitungsartikel rund um den tödlichen "Unfall" der Starks eingeblendet – dennoch hat offenbar kein Fan die "Mission vom 16. Dezember 1991" durchschaut.

4. Ego-ist

Film: "Guardians of the Galaxy Vol. 2" (2017)

Comicleser wussten schon vor dem Kinostart von "Vol. 2", dass Ego (Kurt Russel) nicht der Super-Papa ist, für den er sich zu Beginn des MCU-Films ausgibt. Mit dem fiesen Meredith-Twist haben aber wohl auch sie nicht gerechnet.

Zur Erinnerung: Bevor Peter Quill aka Star-Lord (Chris Pratt) von der Erde entführt wurde, sahen wir ihn im Krankenhaus von seiner todkranken Mutter Meredith Abschied nehmen. Wir und Star-Lord wussten: Sie starb an Krebs. Was wir jedoch erst in "Vol. 2" erfuhren: Ego hat den Tumor in ihren Kopf gepflanzt, weil seine Gefühle für sie zu stark wurden ... – ja, an dieser Stelle rastete nicht nur Star-Lord kurzzeitig aus.

5. Dürfen wir vorstellen: MJ

Film: "Spider-Man: Homecoming" (2017)

Die Sony-Disney-Kooperation "Spider-Man: Homecoming" brachte die Kinogänger gleich mit mehreren schockierenden Kehrtwenden aus dem Gleichgewicht. So konnte wohl jeder Marvel-Fan Peter Parkers (Tom Holland) Schreck nachvollziehen, als sich der Schurke Vulture (Michael Keaton) als Vater seines Schwarms Liz (Laura Harrier) entpuppte.

Was uns allerdings endgültig mit offenem Mund zurückließ, war die Beiläufigkeit, mit der sich Kumpeline Michelle (Zendaya) als wandelndes Easter Egg outete: Ihre Freunde nennen sie "MJ", ließ Spideys kratzbürstige Schulkameradin zum Ende des Films verlauten. Ein Twist, mit dem wohl niemand gerechnet hatte.

Schließlich ist MJ aka Peter Parkers große Liebe einfach jedem Fan ein Begriff, der auch nur einen einzigen "Spider-Man"-Film gesehen oder ein Comic gelesen hat. Allerdings heißt Zendayas Charakter Michelle Jones und nicht – wie die eigentliche MJ – Mary Jane Watson. Somit handelt es sich um einen völlig anderen Charakter und wir wissen eigentlich nur, dass wir gar nichts wissen.

6. Heil Hydra!

Film: "Avengers: Infinity War"

Vor dem großen "Snap" stand in "Infinity War" der große "Waaaaaas"-Moment. Nachdem wir schon in "The Return of the First Avenger" (2014) erfahren hatten, dass Hydra bis in die Gegenwart überdauert und zahlreiche Organisationen und Regierungen unterwandert hat, zeigte sich im Team-Blockbuster, dass auch der Kopf der Schlange nicht komplett abgeschlagen wurde. Der Red Skull hat die Berührung des Tesserakts im ersten "Captain America"-Film überlebt und tauchte nun am anderen Ende des Marvel-Universums wieder auf. Eines ist damit sicher: Auch in Zukunft dürften wir wieder von dem einstigen Hydra-Anführer zu hören bekommen.

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