Übersicht

Überredet: 6 Stars, die Rollen aufgeben wollten – und doch zurückkamen

Einmal dürfen Fans Chris Evans noch als Captain America bewundern.
Einmal dürfen Fans Chris Evans noch als Captain America bewundern. (©Disney 2018)

Es gibt viele Gründe, warum Stars einer langlebigen Rolle den Rücken kehren – seien es nun Vertragsstreitigkeiten oder schlicht die Lust auf eine neue Herausforderung. Doch wie das mit Konsequenz so ist, folgt auf einen Ausstieg nicht selten ein (unfreiwilliges?) Comeback. Sechs Schauspieler aus Film und TV, die sehr zur Freude ihrer Fans doch noch mal zu ihren Rollen zurückkehrten, haben wir hier für Dich zusammengestellt.

Daniel Craig als Agent 007 in der "James Bond"-Reihe

 Viermal ist Daniel Craig bereits in den ikonischen Anzug geschlüpft. fullscreen
Viermal ist Daniel Craig bereits in den ikonischen Anzug geschlüpft. (©20th Century Fox Home Entertainment 2017)

Eigentlich hatte Daniel Craig nach dem erfolgreichen Abschluss der Dreharbeiten zu "James Bond 007: Spectre" (2015) gleich mehrfach überaus deutlich gemacht, dass er auf keinen Fall ein weiteres Mal in die Rolle von 007 schlüpfen würde. Er würde sich lieber "die Handgelenke aufschlitzen", als noch mal zu James Bond zu werden, verkündete der Star seinerzeit.

Doch ein paar Jahre (und diverse Nullen auf dem Gehaltscheck) später, kehrt der Schauspieler nun doch zum MI6 zurück. In "James Bond 25" wird Craig ein letztes Mal als Geheimagent Ihrer Majestät zu sehen sein.

Chris Evans als Steve Rogers in der "Captain America"- & "Avengers"-Reihe

 Chris Evans hat keine Lust mehr, Captain America zu spielen. fullscreen
Chris Evans hat keine Lust mehr, Captain America zu spielen. (©Disney 2018)

Als es darum ging, einen Vertrag für seine Rolle als Captain America im MCU auszuhandeln, bestand Darsteller Chris Evans darauf, sich nur für sechs Filme verpflichten zu müssen. Womit sein Soll mit "Avengers: Infinity War" eigentlich erfüllt wäre.

Trotzdem ließ sich Evans offensichtlich ein letztes Mal breitschlagen und verlängerte seinen Vertrag um einen weiteren Auftritt in "Avengers 4". Doch danach ist für ihn endgültig Schluss. Wie er bereits mehrfach betonte, werden die geplanten Nachdrehs für den aktuellen Marvel-Blockbuster das letzte Mal sein, dass er in den blau-rot-weißen Anzug schlüpft (via The New York Times).

David Duchovny als Fox Mulder in "Akte X"

 In Staffel 11 von "Akte X" spielt David Duchovny erneut FBI-Agent Fox Mulder. fullscreen
In Staffel 11 von "Akte X" spielt David Duchovny erneut FBI-Agent Fox Mulder. (©20th Century Fox 2018)

Ab Staffel 8 wurde die Rolle von David Duchovny als FBI-Agent Fox Mulder in "Akte X" deutlich zurückgefahren. Früher eine der beiden zentralen Figuren der Handlung war der Charakter in Staffel 9 schließlich nur noch in den beiden finalen Episoden zu sehen! Schuld daran sollen Vertragsstreitigkeiten zwischen Duchovny und US-Sender Fox gewesen sein.

2008 ließ sich Duchovny dann allerdings doch überzeugen, seinen Part in "Akte X – Jenseits der Wahrheit" in Spielfilmlänge einmal mehr aufzunehmen. Ab 2016 folgten schließlich zwei Revival-Staffeln, die die Erfolgsserie erneut ins TV holten.

Sean Connery als Agent 007 in der "James Bond"-Reihe

 1983 war Sean Connery zuletzt in "Sag niemals nie" als James Bond zu sehen. fullscreen
1983 war Sean Connery zuletzt in "Sag niemals nie" als James Bond zu sehen. (©picture alliance/Mary Evans Picture Library 2018)

Von 1962 bis 1967 war Sean Connery in insgesamt fünf aufeinanderfolgenden Filmen als 007 zu sehen – und stieg dann trotz aller Bemühungen der Produzenten aus. 1971 kehrte der Schauspieler dann allerdings überraschend zum Franchise zurück, wofür unter anderem ausgiebige Überredungsversuche der Filmemacher nötig gewesen waren.

Nach "James Bond 007 – Diamantenfieber" hatte Sean Connery dann aber endgültig die Nase voll von James Bond und erklärte gar, er würde die Figur am liebsten umbringen. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, 1983 in "Sag niemals nie" doch ein (endgültig) letztes Mal in den Dienst Ihrer Majestät zu treten – worauf der Titel angeblich augenzwinkernd Bezug nehmen soll ...

Alec Guinness als Obi-Wan Kenobi in der "Star Wars"-Reihe

 In "Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung", war Alec Guiness erstmals als Obi-Wan Kenobi zu sehen. fullscreen
In "Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung", war Alec Guiness erstmals als Obi-Wan Kenobi zu sehen. (©YouTube/Marcelo Zuniga 2018)

Mit seinem ersten Auftritt als Obi-Wan Kenobi erlangte Schauspieler Alec Guinness 1977 auf einen Schlag weltweite Berühmtheit. Doch Guinness selbst war mit seinem Part alles andere als glücklich und beklagte sich in Briefen und Tagebucheinträgen unter anderem über die "schrecklichen Dialoge" (via CBR).

Trotz allem kehrte der Schauspieler auch in den beiden darauffolgenden Teilen der ursprünglichen "Star Wars"-Trilogie zu seiner Rolle zurück. Sein Plan, um dem unfreiwilligen Comeback einen Riegel vorzuschieben? Eigenen Aussagen zufolge sorgte er dafür, dass seine Figur in "Eine neue Hoffnung" (1977) den Filmtod sterben musste – was dazu führte, dass Guinness' Part in "Das Imperium schlägt zurück" (1980) und in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983) deutlich zurückgefahren wurde.

Nina Dobrev als Elena Gilbert in "Vampire Diaries"

 Nina Dobrev verdrehte den Salvatore-Brüdern über mehrere Staffeln hinweg den Kopf. fullscreen
Nina Dobrev verdrehte den Salvatore-Brüdern über mehrere Staffeln hinweg den Kopf. (©Warner Bros. Entertainment Inc. All rights reserved 2018)

Ab 2009 gehörte Nina Dobrev als Elena Gilbert in "Vampire Diaries" zum zentralen Cast, doch als es an die Vertragsverlängerungen für Staffel 7 ging, sprang die Schauspielerin überraschend ab. Im Gespräch mit The Hollywood Reporter erklärte Dobrev mit Blick auf ihren Ausstieg, sie sei nun mal eben nicht wirklich ein Vampir. "Das Märchen muss enden und das nächste Kapitel muss beginnen."

Nach langem Bangen kehrte Nina Dobrev zum großen Serienfinale in Staffel 8 dann allerdings doch wieder zur Serie zurück. Eine Klausel in ihrem Vertrag hatte laut THR die Tür dafür offen gehalten und die Überzeugungsarbeit von Showrunnerin Julie Plec tat dann ihr Übriges.

Artikel-Themen
close
Bitte Suchbegriff eingeben