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Unglaublich, aber wahr: 7 Horrorfilme, in denen niemand stirbt

Auch wenn es nicht danach aussieht: In "Der Babadook" bleiben am Ende alle Figuren am Leben.
Auch wenn es nicht danach aussieht: In "Der Babadook" bleiben am Ende alle Figuren am Leben. (©Capelight Pictures 2018)

Horrorfilme müssen nicht immer mit jeder Menge gruseliger Tode aufwarten, um ihre Zuschauer in Angst und Schrecken zu versetzen. Immerhin gibt es genug andere Szenarien, vor denen es sich zu ängstigen gilt. Das beweisen zumindest die folgenden sieben Filme ziemlich eindrucksvoll: Sie sind auch ohne ein einziges Todesopfer der absolute Horror.

Achtung, Spoiler!
Weiterlesen auf eigene Gefahr! Denn auch wenn Du unsere Liste nur durchscrollst, weißt du schon jetzt: In diesen Filmen brauchst Du Dir um die Protagonisten keine Sorgen zu machen. Wer sich diesen Riesen-Spoiler nicht geben will, liest vielleicht besser hier weiter:

1. "Poltergeist" (1982)

"Poltergeist" ist ohne Frage einer der großen Klassiker unter den Horrorfilmen. Nicht umsonst wurde der Blockbuster bereits mehrfach parodiert, als Tribut in andere Movies eingebaut und als Neuproduktion auf den Weg gebracht. Doch obwohl es in dem Film zum Teil hoch hergeht und die Familie sich einigen wirklich üblen Heimsuchungen in ihrem Zuhause stellen muss, (die fünfjährige Carol Anne wird sogar in die Geisterwelt entführt) gibt es tatsächlich nicht einen einzigen Todesfall zu beklagen. Nicht mal Off-Screen.

2. "Conjuring – Die Heimsuchung" (2013)

Mit "Conjuring – Die Heimsuchung" legte Regisseur James Wan 2013 den Grundstein für eines der aktuell erfolgreichsten Horrorfilm-Franchises. Die schrecklichen Abenteuer der Dämonologen Ed und Lorraine Warren und die Geschichten hinter den teuflischen Artefakten in ihrem verbotenen Zimmer versetzen mittlerweile mit mehreren Sequels und Spin-offs die Zuschauer in Angst und Schrecken. Zu Tode kommt aber zumindest in Teil 1 – entgegen aller Erwartungen – keine der beteiligten Figuren.

3. "The Others" (2001)

In "The Others" spukt es wie aus dem Lehrbuch. Vorhänge öffnen sich scheinbar von selbst, merkwürdige Geräusche versetzen die Bewohner des Hauses in Schrecken und den Kindern erscheinen zusätzlich noch Geister. Der eigentliche Plot-Twist stellt das Konzept des Poltergeist-Films dann aber vollkommen auf den Kopf. Trotz der überraschenden Auflösung stirbt im Film selbst niemand. Tatsächlich fielen alle Toten schon lange vor dem Beginn der eigentlichen Filmhandlung der Fantasie der Drehbuchautoren zum Opfer.

4. "Amityville Horror – Eine wahre Geschichte" (2005)

Mit "Amityville Horror – Eine wahre Geschichte" legte Regisseur Andrew Douglas 2005 eine Neuverfilmung des Originals aus dem Jahr 1979 vor und läutete damit eine ganze Reihe von weiteren Sequels ein. Nicht, dass es dem Horrorfilm vorher daran gemangelt hätte. Ganze sieben Filme folgten auf den allerersten Teil.

Die Handlung basiert auf der (angeblich wahren) Ermordung einer Familie, deren Geister zusammen mit den ursprünglich verantwortlichen Dämonen im Film ihr Unwesen treiben. Trotzdem kommen alle aktuellen Figuren mit dem Leben davon – ok, außer dem Hund der Familie ...

5. "Conjuring 2" (2016)

Sogar "Conjuring 2" nimmt zu Beginn der Handlung die Geschichte des Mörderhauses von Amityville mit auf und spielt zu einem späteren Zeitpunkt erneut darauf an. Obwohl in Teil 2 des Franchise zunächst alle Zeichen – und bösen Vorahnungen – auf ein potenziell tödliches Ende für eine der Figuren hinzudeuten scheinen, gelingt es Regisseur James Wan erneut, seine Zuschauer auch völlig ohne Todesfälle das Fürchten zu lehren. Und das, obwohl sich die dämonische Nonne wirklich die größte Mühe gibt. Dafür wird sie 2018 aber zumindest mit einem eigenen Solo-Film belohnt.

6. "Der Babadook" (2014)

"Der Babadook" spielt von Anfang an überaus gekonnt mit den psychologischen Ängsten der Figuren – und mit denen der Zuschauer. Dabei sind die echten Traumata und Erlebnisse der zentralen Figuren mindestens ebenso erschreckend und verstörend wie die beginnenden "Spielchen" des titelgebenden Dämons. Obwohl sich der Babadook die größte Mühe gibt – und (wieder mal) der Hund der Familie dran glauben muss – kommt am Ende trotzdem kein Mensch zu Tode.

7. "Signs – Zeichen" (2002)

In "Signs – Zeichen" vereint Regisseur M. Night Shyamalan gekonnt Sci-Fi- und Horror-Elemente zu einem zutiefst beunruhigenden Film. Obwohl der Schrecken sich zu Beginn der Handlung eher subtil einzuschleichen beginnt, sind am Ende nicht nur die Kinder der Familie total verängstigt. Ein Grund dafür könnte diversen Kritikern zufolge in dem Umstand begründet liegen, dass sich die Monster die meiste Zeit ungesehen durch die Handlung schocken – und so die Paranoia der Zuschauer befeuern. Obwohl es im letzten Showdown ordentlich zur Sache geht, überleben am Ende übrigens alle Figuren.

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