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Verfrühter Abgang: 7 Serienfiguren, die zu früh getötet wurden

Glenn Rhee aus "The Walking Dead" gehört definitiv zu den Serienfiguren, die in den Augen der Fans viel zu früh getötet wurden.
Glenn Rhee aus "The Walking Dead" gehört definitiv zu den Serienfiguren, die in den Augen der Fans viel zu früh getötet wurden. (©Gene Page/AMC 2017)

Es gibt einfach Serienfiguren, die sich auf ihre unnachahmliche Art und Weise in die Gunst der Zuschauer spielen. Umso dramatischer ist es für viele Fans dann, wenn ausgerechnet solche Charaktere (gefühlt) viel zu früh getötet werden. Wir haben sieben Serienfiguren für Dich zusammengestellt, deren Ende wir uns gerne noch etwas länger erspart hätten.

Achtung, Spoiler! Um die folgende Liste zusammenstellen zu können, kommen wir um den einen oder anderen Spoiler leider nicht herum. Weiterlesen also auf eigene Gefahr!

1. Russel "Stringer" Bell aus "The Wire"

In "The Wire" zählt Russel "Stringer" Bell zu den führenden und charismatischsten Charakteren der Serie. Er ist die rechte Hand von Drogenbaron Avon Barksdale und ebenso hochintelligent wie berechnend. Stringer versucht, sein Geschäftstalent dafür zu nutzen, das Drogengeschäft seiner Gang auf legale Füße zu stellen. Doch dabei kommt es schlussendlich zum Zerwürfnis mit seinem einstigen Jugendfreund Avon, was dem Gangster nicht gut bekommt.

Getötet durch: Brother Mouzone und Omar Little

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Wir hätten zu gerne gesehen, ob sein Masterplan noch aufgeht.

2. Barbara "Barb" Holland aus "Stranger Things"

In "Stranger Things" ist Barb die beste Freundin von Nancy Wheeler, zählt ansonsten aber nicht zu den "coolen Kids" der Hawkins High School. Sie fungiert als eine Art gutes Gewissen für ihre Freundin und versucht, sie vor Steve Harrington und seinen fiesen Freunden Tommy und Carol zu warnen.

Getötet durch: Das Monster aus der Unterwelt

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Obwohl Barb nur wenig Bildschirmpräsenz vergönnt war, hat sie unsere Herzen im Sturm erobert und wir hätten gerne mehr von der Brillenträgerin gesehen.

3. Nicholas Brody aus "Homeland"

Die Handlung der ersten beiden Staffeln von "Homeland" basiert genau genommen schlicht auf der Problematik herauszufinden (und zu beweisen), ob Nicholas Brody nun ein Doppelagent ist, oder nicht. Das Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem früheren Kriegsgefangenen und der CIA-Agentin Carrie Mathison wird durch das Techtelmechtel der beiden noch weiter angeheizt.

Getötet durch: Öffentliche Hinrichtung im Iran

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Nach dem Tod von Nicholas Brody war "Homeland" einfach nicht mehr dieselbe Serie.

4. Glenn Rhee aus "The Walking Dead"

Glenn gehört zu den Figuren der ersten Stunde und versucht alles, um sich seine Menschlichkeit auch nach der Zombieapokalypse zu bewahren. Er ist eine Art moralischer Kompass in "The Walking Dead" und trägt stark zur Entwicklung und dem Wohlergehen seiner Gruppe bei.

Getötet durch: Negan

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Nicht nur wäre er bald zum ersten Mal Vater geworden, mit ihm verliert die Serie auch eine der beliebtesten Figuren überhaupt.

5. Poussey Washington aus "Orange is the New Black"

Poussey Washington ist eine der Hauptfiguren in "Orange is the New Black" und Insassin des Litchfield Penitentiary. Sie ist humorvoll, intelligent und auf dem besten Weg zur Rehabilitierung. Als eine anfangs friedliche Demo zu eskalieren beginnt, versucht die junge Frau zu schlichten – was ihr am Ende zum Verhängnis wird.

Getötet durch: Aufseher Baxter Bayley

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Während einer eigentlich friedlichen Gefängnis-Demo "versehentlich" getötet zu werden, ist einfach eine riesen Ungerechtigkeit.

6. Eddard "Ned" Stark aus "Game of Thrones"

Eddard Stark, genannt Ned, ist zu Beginn von Staffel 1 das Familienoberhaupt des Hauses Stark und Wächter des Nordens. Ehre und Loyalität sind dem Charakter aus "Game of Thrones" ebenso wichtig, wie Pflichtgefühl und die Verantwortung seiner Familie gegenüber. Getrieben von seinem Sinn für Gerechtigkeit deckt er einen großen Skandal am Königshof auf und wird am Ende Opfer der dortigen Intrigen.

Getötet durch: Auf Befehl von König Joffrey Baratheon geköpft

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Ned Stark hätte als gerechter König sicher für einen völlig anderen Handlungsverlauf im Krieg um den Eisernen Thron gesorgt.

7. Charlie Bradbury aus "Supernatural"

Charlie Bradbury ist eigentlich eine nerdige Hackerin, die sich unter wechselnden Namen durchs Leben schlägt. Als sie in Staffel 7 von "Supernatural" Sam und Dean Winchester kennenlernt, wird sie schnell zu einer Art kleiner Schwester für die beiden. Sie unterstützt das Duo bei der Jagd nach Dämonen und ist maßgeblich an der Entschlüsselung des "Buch der Verdammten" beteiligt.

Getötet durch: Eldon Frankenstein

Darum wurde die Serienfigur viel zu früh getötet: Auf ihre liebenswert verschusselte Art hätte Charlie den Winchesters sicher noch öfter den Kopf gerettet.

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