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Vom Frauenschwarm bis zum Actionhelden: Die besten Filme mit Brad Pitt

Brad Pitt hat inzwischen in über 80 Filmen und Serien mitgespielt.
Brad Pitt hat inzwischen in über 80 Filmen und Serien mitgespielt.

Filme mit Brad Pitt gibt es inzwischen so einige – schließlich ist der Schauspieler seit Jahren dick im Geschäft. Heute, am 18. Dezember, feiert der Hollywoodstar seinen 55. Geburtstag. Da möchten wir nicht nur herzlich gratulieren, sondern auch gleich einen Blick auf unsere Lieblingsfilme mit Brad Pitt werfen.

Von Margarete Hayduk

"Thelma & Louise" (1991)

Der Film: Los geht's mit dem Brad-Pitt-Film, der dem Darsteller in jungen Jahren zum Hollywood-Durchbruch verhalf – auch wenn er nur in einer ziemlich kleinen Rolle zu sehen war. In dem Roadmovie von Ridley Scott geht es um die titelgebenden Freundinnen Thelma und Louise (Geena Davis und Susan Sarandon), die ein Mädels-Wochenende mit einem Ford Thunderbird Cabrio planen, das letztendlich eine dramatische Wende nimmt.

Brad-Pitt-Faktor: Mittel, aber trotzdem sehenswert. Schon alleine wegen der 90er-Jahre-Frise. Der junge Pitt spielt den charismatischen Halunken J.D., der die verzweifelte Lage der beiden Frauen durch einen Diebstahl zusätzlich verschlimmert.

"Interview mit einem Vampir" (1992)

Der Film: Ein Must-see in der Liste der Brad-Pitt-Filme ist zweifellos sein Part als tiefgründiger Blutsauger an der Seite von (einem erblondeten) Tom Cruise. Pitt gibt darin den Untoten Louis de Pointe du Lac, der einem Reporter (Christian Slater) von seinem Vampir-Dasein, beginnend im Jahr 1791, erzählt.

Wichtige Rollen kommen dabei seinem Erschaffer Lestat de Lioncourt (Tom Cruise) und seiner Vampir-Tochter/Geliebten Claudia (Kirsten Dunst) zu. Berichtet wird zunächst von dem familiären Zusammenhalt des Trios, das sich letztlich aber selbst zerstört.

Brad-Pitt-Faktor: Hoch. Die Rolle in "Interview mit einem Vampir" machte den Schauspieler einem internationalen Publikum bekannt. Und das, obwohl Pitt 2011 im Gespräch mit Entertainment Weekly ausplauderte, dass er während der Dreharbeiten zu dem düsteren Werk unter Depressionen litt und sogar versuchte, aus dem Projekt auszusteigen. Zu unserem Glück hat das nicht geklappt.

"Fight Club" (1999)

Der Film: "Fight Club" machte Brad Pitt endgültig zur Hollywood-Berühmtheit und katapultierte ihn nach ganz oben. In dem Thriller geht es um einen Angestellten (Edward Norton), der auf einer Dienstreise den mysteriösen Seifenhändler Tyler Durden (Brad Pitt) trifft. Die beiden gründen gemeinsam den titelgebenden Kampfclub und haben bei ihren Prügeltreffen jede Menge Spaß. Doch dann geraten die Dinge allmählich außer Kontrolle.

Brad-Pitt-Faktor: Mega hoch. Denn Regisseur David Fincher versteckte im Film noch eine direkte Anspielung an ein anderes Projekt mit Brad Pitt: Als Marla und der Erzähler das Restaurant verlassen, ist im Hintergrund ein Kino zu sehen. Dort wird gerade das Drama "Sieben Jahre in Tibet" gezeigt.

"Friends" (2001)

Die Folge: Kein Best of Brad Pitt wäre vollständig ohne eine Würdigung seines Gastauftritts in der Kult-Sitcom "Friends". In Folge 9 von Staffel 8 schaute Brad Pitt (damals noch mit Jennifer Aniston liiert) beim Thanksgiving-Essen der Clique vorbei.

Brad-Pitt-Faktor: Hoch. Vor allem, als Brad Pitt alias Will Colbert berichtet, dass er zu Schulzeiten einen "Ich hasse Rachel"-Club betrieben hat. 

"Troja" (2004)

Der Film: Obwohl Brad Pitt für "Troja" auch den Körper für die Rolle als Adonis gehabt hätte, kam diese Figur in dem Monumentalfilm leider nicht vor. Stattdessen schlüpfte Pitt in "Troja" in die Rolle des Achilles. In dem Streifen um die epische Schlacht um Troja gelang Pitt ein interessanter Balanceakt seiner bisherigen Rollen: Zum einen stellte er zwar einen sanften Schönling dar, zum anderen aber auch einen knallharten Krieger.

Brad-Pitt-Faktor: Hoch. Regisseur Wolfgang Petersen wich in vielen Punkten von der homerischen Version ab. So lässt er die Figur des Achilles etwa länger überleben als in der Vorlage. Die Mehrzahl der Fans dürfte es ihm jedoch gedankt haben.

"Herz aus Stahl" (2014)

Der Film: Mit "Herz aus Stahl" wagte sich Brad Pitt in das Genre des Kriegsfilms vor. Der Mime gibt hier den knallharten Staff Sergeant Don "Wardaddy" Collier, der mit seinem Team und einem Panzer in den letzten Kriegswochen im Frühjahr 1945 durchs deutsche Hinterland Richtung Berlin unterwegs ist.

Brad-Pitt-Faktor: Mittel. Pitt hat zwar genug Screentime, doch irgendwann verliert sich der Zuschauer in den wackligen Kriegsaufnahmen, dem ästhetisch inszenierten Bombengeschwader und dem überglorifizierten Patriotismus. Außerdem walzt der Panzer zahlreiche Deutschland-Klischees platt, bis nicht mal mehr die übrig sind.

"Snatch – Schweine und Diamanten" (2000)

Der Film: Einen seiner besten Jobs machte Brad Pitt zweifellos in Guy Ritchies "Snatch – Schweine und Diamanten". Als nuschelnder Zigeuner-Boxer "One Punch Mickey" mischt er den Haufen schräger Charaktere ordentlich auf, als er in einem Kampf für den berüchtigten Gangsterboss Brick Top (Alan Ford) antreten soll. Damit nimmt eine Story über Diamanten, dubiose Deals und Bluffs ihren Lauf ...

Brad-Pitt-Faktor: Hoch. Brad Pitt wurde für "Snatch" für einen Satellite Award nominiert – zu Recht.

"Allied – Vertraute Fremde" (2016)

Der Film: "Casablanca" reloaded? Auf den ersten Blick mag Brad Pitts "Allied – Vertraute Fremde" mit Marion Cotillard an den Filmklassiker von 1942 erinnern, doch beim zweiten Blick entpuppt sich das Drama als atmosphärisches Meisterwerk. Ein kanadischer Agent und eine französische Résistance-Kämpferin bringen erst eine Mission erfolgreich zu Ende und finden anschließend ihr privates Glück. Doch dann wird ihr Leben von Misstrauen und Anschuldigungen überschattet. Können sie einander überhaupt vertrauen?

Brad-Pitt-Faktor: Hoch. Für Gesprächsstoff sorgte der Nazifilm vor allem, da Brad Pitt und Marion Cotillard eine Affäre nachgesagt wurde, obwohl der Hollywoodstar noch mit Angelina Jolie verheiratet war. Unser Tipp: Das persönliche Drama der Darsteller einfach ausblenden und lieber auf das Leinwand-Drama konzentrieren.

"War Machine" (2017)

Der Film: Brad Pitt kann nicht nur Kino – sondern auch Netflix. Das bewies der Hollywoodstar mit dem satirischen Kriegsfilm "War Machine". Darin gibt er einen hochdekorierten General, der nach Afghanistan entsendet wird – und nicht so recht vorankommt. Der Film deckt dabei schonungslos die Fehler des US-amerikanischen Militäreinsatzes in Afghanistan auf. Das ist mal komisch, mal tragisch, aber auf jeden Fall unterhaltsam.

Brad-Pitt-Faktor: Hoch. Reales Vorbild für den General war Stanley McChrystal. Brad Pitt stellt ihn gnadenlos überzeichnet dar. Da wird mit eckigen Bewegungen marschiert, breitbeinig durch die Gegend gestapft und verkniffen gelächelt.

"Deadpool 2" (2018)

Der Film: In der Fortsetzung des Marvel-Antihelden-Krachers geht es gewohnt spaßig zu, wobei einige Scherze natürlich erneut unter die humoristische Gürtellinie zielen. Der eigenwillige Deadpool (Ryan Reynolds) muss nicht nur einen herben Verlust verkraften, sondern bekommt es auch mit neuen Schurken und Verbündeten zu tun. Zu Letzteren zählt unter anderem sein neuer Kumpel Vanisher (Brad Pitt).

Brad-Pitt-Faktor: Niedrig. Der Cameo-Auftritt von Brad Pitt in "Deadpool 2" fällt echt mager aus. Vor allem, da sich Vanisher unsichtbar machen kann und somit weder zu sehen noch zu hören ist. Nur in einer kurzen Sequenz lässt sich Brad Pitt als Vanisher erspähen. Also, gut aufpassen und Ausschau halten.

Mehr Filme mit Brad Pitt (2019 – wer weiß?)

Die gute Nachricht: Brad Pitt ist noch lange nicht am Ende seiner Filmkarriere angekommen. Für 2019 stehen bereits zwei neue Filme mit dem Schauspieler in den Startlöchern.

Einmal wäre da das Drama "Once Upon a Time in Hollywood" über die Manson Family. Die Regie übernimmt Kultfilmemacher Quentin Tarantino und hat sich mit Leonardo DiCaprio einen weiteren Superstar aus Hollywood geangelt. Geplanter Kinostart ist derzeit der 15. August 2019.

Außerdem wird Brad Pitt in dem Science-Fiction-Film "Ad Astra – Zu den Sternen" zu sehen sein. Wir sind gespannt, welche Storys Brad Pitt jenseits der magischen 55 noch auf die Leinwand bringen wird.

Brad-Pitt-Faktor: Hoffentlich hoch.

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