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Von glimpflich bis tragisch: 6 Unfälle bei Dreharbeiten

Tragisch: Brandon Lee verstarb infolge eines Unfalls auf dem Set von "The Crow – Die Krähe".
Tragisch: Brandon Lee verstarb infolge eines Unfalls auf dem Set von "The Crow – Die Krähe". (©picture alliance / United Archiv 2016)

Ob vor oder hinter der Kamera: Die Crews an Filmsets geben immer alles, um uns Zuschauern die bestmögliche Unterhaltung zu bieten. Dass das manchmal auch ziemlich gefährlich werden kann, zeigen diese Beispiele von tragischen Unfällen am Filmset.

1. Isla Fisher in "Die Unfassbaren – Now You See Me" (2013)

Während der Aufnahmen für ihre Unterwasser-Entfesselungsszene in dem Zauberkünstler-Thriller "Die Unfassbaren – Now You See Me" schwebte Schauspielerin Isla Fisher in Lebensgefahr. Eingesperrt in einen Wassertank sollte sie sich von ihren Handschellen befreien, was ihr jedoch nicht gelang. Als sie an die Scheibe klopfte, um Hilfe zu holen, reagierte niemand, weil das Drehbuch genau dieses Verhalten vorsah. Nach dreiminütigem Todeskampf konnte sie sich glücklicherweise doch noch selbst befreien.

2. Harrison Ford in "Star Wars: Das Erwachen der Macht" (2015)

Während der Dreharbeiten zu "Star Wars: Episode 7 – Das Erwachen der Macht" erreignete sich ein Zwischenfall, der glücklicherweise glimpflich ausging. Han-Solo-Darsteller Harrison Ford verletzte sich, als die hydraulische Tür des Millenium-Falcon-Sets infolge einer Funktionsstörung auf sein Bein fiel. Ford wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert – das Resultat des Unfalls: ein gebrochener Knöchel. Zahlreiche Medien machten sich bereits Sorgen, die Produktion des langerwarteten Sequels könnten sich verzögern. Glücklicherweise erholte sich Harrison Ford sehr schnell und "Star Wars: Das Erwachen der Macht" schaffte es pünktlich zu Weihnachten 2015 in die Kinos.

3. J.J. Abrams in "Star Wars: Das Erwachen der Macht" (2015)

Weit weniger bekannt ist ein anderer Unfall am "Star Wars"-Set, der unmittelbar mit dem von Harrison Ford zusammenhängt. Direkt nach Fords Verletzung eilte auch Regisseur J.J. Abrams zu seinem Hauptdarsteller, um dabei zu helfen, die schwere Hydrauliktür nach oben zu heben. Dabei vernahm Abrams eine Art Knallgeräusch in seinem Rücken. Wie das Kulturmagazin Vanity Fair berichtete, ging Abrams einige Tage später zum Arzt – der ihm erklärte, dass das seltsame Geräusch von einem gebrochenen Wirbel ausgelöst wurde. Abrams sagte seinen Kollegen jedoch nichts darüber und brachte die Dreharbeiten zu "Star Wars: Das Erwachen der Macht" wohl unter Schmerzen zu Ende.

4. Johnny Depp in "Pirates of the Carribean 5" (2017)

Wie sehr manche Filme an nur einer Person hängen, bekamen die rund 200 Crewmitglieder von "Pirates of the Carribean: Dead Men Tell No Tales" zu spüren. Hauptdarsteller Johnny Depp alias Jack Sparrow verletzte sich während der Produktion in Australien an der Hand – allerdings abseits des Sets. Wie es zu der Verletzung kam, ist nicht bekannt. Laut der BBC waren die behandelnden Ärzte zu einem aufwendigen Eingriff gezwungen, der Depp mehrere Wochen außer Gefecht setzte. Die 200 Mitglieder der Crew mussten mit der Produktion aussetzen, bis Depp wieder einsatzbereit war.

 5. Scarlett Johansson in "The First Avenger: Civil War" (2016)

Glimpflich verlief ein Unfall für Hollywoodstar Scarlett Johansson im Rahmen des "The First Avenger: Civil War"-Drehs in Leipzig. Die Darstellerin der Black Widow, die ihre Stunts in der Regel selber dreht, baute einen kleinen Motorradunfall. Laut Bild am Sonntag hatte Johannson die Maschine nicht voll im Griff und setzte sie schließlich gegen einen Bordstein. Auf ihrem Allerwertesten soll die Schönheit schließlich über den Asphalt gerutscht sein – Kostümplatzer inklusive. Bis auf einige Schürfungen am Po ist Scarlett Johannson schlussendlich aber mit dem Schrecken davongekommen.

6. Brandon Lee in "The Crow – Die Krähe" (1994)

Einer der tragischsten Unfälle der Filmgeschichte ereignete sich 1993 am Set der Comicverfilmung "The Crow – Die Krähe". In der Szene, in der die Hauptfigur Eric Draven, gespielt von Bruce Lees Sohn Brandon Lee, erschossen werden sollte, wurde versehentlich echte Munition eingesetzt. Die Ärzte konnten Lee auch in einer mehrstündigen Operation nicht mehr retten. Regisseur Alex Proyas war von dem Vorfall so traumatisiert, dass er für mehrere Jahre nicht mehr arbeiten konnte und es war lange unklar, ob der Film überhaupt jemals in die Kinos kommen würde, da noch einige Szenen mit Brandon Lee fehlten. Letztlich wurde "The Crow" aber doch noch mit Hilfe von Doubles und Computeranimationen fertig gestellt. Insbesondere die schauspielerische Leistung Brandon Lees wurde von den Kritikern bei der Veröffentlichung durchweg gelobt.

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