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Von Mr. Tumnus bis Professor X: Die 11 besten Filme mit James McAvoy

James McAvoy hat viele Gesichter – und wird wie ein guter Whiskey mit den Jahren immer besser.
James McAvoy hat viele Gesichter – und wird wie ein guter Whiskey mit den Jahren immer besser.

Während manche Schauspieler fest auf ein Genre festgelegt sind, toben sich vielseitige Darsteller wie James McAvoy überall aus. Und das in seinem Fall mit vollem Erfolg. Der Schotte überzeugt gleichermaßen sowohl in Action- und Fantasyproduktionen als auch in berührenden Dramen.

Stell den Whiskey bereit und wirf den Fernseher an: Wir haben elf Film-Highlights mit James McAvoy für Dich zusammengestellt – inklusive Trailer (denn wir wollen ja nicht geizig sein).

"Inside I'm Dancing" (2004)

In einer sehr anspruchsvollen Rolle glänzt McAvoy in "Inside I'm Dancing", der bei den Irish Film and Television Awards 2005 als bester irischer Film des Jahres ausgezeichnet wurde. Er spielt den jungen Rory, der an Muskelschwund leidet und deshalb an den Rollstuhl gefesselt ist. Davon will sich der freiheitsliebende Heimbewohner jedoch nicht einschränken lassen – und steckt auch Mitbewohner Michael (Steven Robertson) mit seiner Lebenslust an.

"Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia" (2005)

Einem größeren Publikum wurde McAvoy als Mr. Tumnus in "Die Chroniken von Narnia" bekannt. Der liebenswerte Faun lebt in der Wunderwelt Narnia, die von der weißen Hexe beherrscht wird. Doch mit dem Eintreffen der Pevensie-Geschwister haben die Bewohner die Hoffnung, dass ihre Heimat mit ihrer und der Hilfe des Löwen Aslan befreit werden kann. Der Film beruht auf der gleichnamigen Kinderbuchserie von C. S. Lewis.

"Der letzte König von Schottland" (2006)

In "Der letzte König von Schottland" werden Fiktion und Realität vermischt: James McAvoy spielt den jungen, schottischen Arzt Nicholas Garrigan, der Anfang der 1970er-Jahre durch einen Zufall zum Leibarzt des ugandischen Diktators Idi Amin (Forest Whitaker) wird. Während der Mediziner zunächst das Luxusleben, das mit dieser Position einhergeht, genießt, kann Garrigan seine Augen bald nicht mehr vor den Gräueltaten des Despoten verschließen. Idi Amin gab es wirklich: Schätzungsweise 300.000 Menschen kamen während seiner Herrschaft zu Tode.

"Abbitte" (2007)

England, 1935: Robbie (James McAvoy) ist zwar nur der Sohn der Haushälterin, genießt aber einige Privilegien auf dem Anwesen der Familie Tallis. Das ändert sich jedoch, als er während eines heißen Sommers Cecilia (Keira Knightley), der Tochter des Hauses, näherkommt. Ihre Schwester Briony (Saoirse Ronan) ist unfähig, die Gefühle der beiden füreinander richtig zu deuten und beschuldigt den angehenden Arzt eines unverzeihlichen Verbrechens.

"Wanted" (2008)

Dass er auch im Action-Genre Zuhause ist, bewies McAvoy 2008 an der Seite von Angelina Jolie in dem Thriller "Wanted". Er verkörpert den Durchschnittstypen Wesley, der von seinem Umfeld schikaniert wird. Das ändert sich jedoch, als er die geheimnisvolle Fox (Angelina Jolie) kennenlernt, die ihm eröffnet, dass sein verstorbener Vater zu einer Bruderschaft von Auftragsmördern gehörte. Und auch tief in Wesley schlummert die tödliche Gabe ...

"X-Men"-Reihe (seit 2011)

Seinen bislang größten Part staubte James McAvoy ab, als er für das Reboot der "X-Men"-Reihe in die Rolle von Charles Xavier aka Professor X schlüpfen durfte. Kannte man den Mutanten bislang nur als haarlosen Mann mittleren Alters, der an den Rollstuhl gefesselt ist, verkörpert McAvoy einen jungen, dynamischen Mutanten mit Visionen. Zumindest zu Beginn. In "X-Men: Dark Phoenix" wird er inzwischen zum vierten Mal zum mächtigen Telepathen.

"Drecksau" (2013)

Dass sich James McAvoy auf keinen Charakter festlegen lässt, beweist die schwarze Komödie "Drecksau". Darin spielt der Schotte den drogensüchtigen, korrupten Polizisten Bruce aus Edinburgh, der sich unermüdlich auf Kosten anderer bereichert. Um endlich befördert zu werden, hängt er sich nichtsdestotrotz in den Mordfall eines asiatischen Gaststudenten rein. Doch immer stärker werdende Halluzinationen lassen ihn an seiner Wahrnehmung zweifeln.

"Das Verschwinden der Eleanor Rigby" (2014)

Zu "Das Verschwinden der Eleanor Rigby" muss man wissen, dass er ein Zusammenschnitt aus zwei Filmen ist. In "Him" und "Her" wird die jeweilige Perspektive der männlichen und weiblichen Hauptfigur eingenommen. "Them" – so der Zusatztitel von "Das Verschwinden der Eleanor Rigby" kombiniert beide. Im Mittelpunkt steht die Trennung des Paares Eleanor (Jessica Chastain) und Conor (McAvoy). Und erst nach und nach offenbart sich der tragische Grund dafür.

"Victor Frankenstein - Genie und Wahnsinn" (2015)

Selbst in Kostümfilmen macht James McAvoy eine gute Figur, wie er bereits in "Geliebte Jane" bewies. In "Victor Frankenstein" gibt er den ikonischen Titelcharakter, der unermüdlich seine Forschungen vorantreibt. Im Mittelpunkt steht aber sein buckliger Gehilfe (Daniel Radcliffe), den der Wissenschaftler aus den Fängen eines Zirkus' befreit und Igor tauft. Der hochintelligente, junge Mann hilft seinem Meister bei der Belebung einer Kreatur aus Menschenteilen – auch wenn er sich moralischer Bedenken nicht verweigern kann.

"Split" & "Glass" (2016 & 2019)

Bereits in "Drecksau" spielte McAvoy einen Menschen mit gestörter Psyche, in "Split" und dessen Nachfolger "Glass" wird das noch gesteigert – und zwar um ein Vielfaches. Ganze 23 Persönlichkeiten beherbergt Hauptfigur Kevin in seinem Kopf. Und allen von ihnen sind die zwei Freundinnen Claire und Marcia ausgeliefert, die von dem Wahnsinnigen entführt wurden. In M. Night Shyamalans Nachfolger "Glass" landet Kevin in der Klapse.

"Es: Kapitel 2" (2019)

Fantasy, Drama, Crime, Psychothriller – James McAvoy hat schon in fast jedem Genre geglänzt. 2019 ist auch endlich Horror an der Reihe. Denn der Schotte landete den Erwachsenenpart von Bill Denbrough in der mit Spannung erwarteten Fortsetzung "Es: Kapitel 2" nach Stephen King. Darin bekommt es der Losers-Club 27 Jahre nach dem letzten Zusammentreffen mit Pennywise erneut mit dem Horrorclown zu tun.

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