Topliste

Vor "Batman V Superman": 9 peinliche Superhelden-Filme

"Batman V Superman" kommt Ende März in die Kinos.
"Batman V Superman" kommt Ende März in die Kinos. (©Facebook/Batman V Superman 2016)

Mit "Batman V Superman: Dawn of Justice" steht am 24. März der erste große Superhelden-Film des Jahres 2016 auf dem Programm. Während natürlich noch offen ist, wie gut oder schlecht der Streifen von Zack Snyder wird, machen sich manche Fans schon jetzt Sorgen. Zur Ablenkung präsentieren wir 9 Superhelden-Filme der letzten Jahre, die WIRKLICH schlecht waren.

1. "The Spirit" (2008)

Während Frank Miller in Sachen Comics eine echte Legende ist, sind seine Ausflüge in die Film-Branche eher ein zweischneidiges Schwert. Während er bei "Sin City" oder "300" als Co-Regisseur beziehungsweise Produzent noch ein wenig Hilfe bekam, ist sein erstes Solo-Projekt "The Spirit" aus dem Jahr 2008 einfach nur eine miese Comic-Verfilmung. Da konnte auch die eigentlich ganz gute Besetzung nicht mehr viel retten.

Rotten Tomatoes-Wertung: 14 Prozent

2. "Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer" (2007)

Die Fantastischen Vier sollten sich eigentlich als ideale Vorlage für eine Comic-Verfilmung eignen. Immerhin gibt es gleich vier Superhelden zum Preis von einem. Und dennoch sind alle "Fantastic Four"-Streifen bis heute von den Fans mit schlechten Kritiken abgestraft worden. Besonders mies war der Ableger "Rise of the Silver Surfer" aus dem Jahr 2007. Tiefpunkt: die Beziehungsprobleme zwischen Mister Fantastic und Ehefrau Sue Storm.

Rotten Tomatoes-Wertung: 37 Prozent

3. "Daredevil" (2003)

Ein Grund, warum sich viele Fans um "Batman V Superman" Sorgen machen, ist sicherlich Batman-Darsteller Ben Affleck. Schließlich hatte der schon 2003 gezeigt, wie man einen Superhelden möglichst dröge darstellt. Zugegeben: Story-Löcher und schlechte Effekte halfen "Daredevil" auch nicht unbedingt. Für ganz masochistisch Veranlagte: Unbedingt das Spin-off "Elektra" anschauen!

Rotten Tomatoes-Wertung: 44 Prozent

4. "Green Lantern" (2011)

Fragt man 100 Film-Fans nach der schlechtesten Comic-Verfilmung der letzten zehn Jahre, dann dürfte "Green Lantern" ziemlich weit vorne landen. Ohne DC-Anhängern zu nahe treten zu wollen, aber bereits die Grundprämisse des Helden mit Superkraft-Ring ist ziemlich albern. Was aber Regisseur Martin Campbell aus der Vorlage gemacht hat, grenzt schon an eine Beleidigung. Die wirklich einzigen Menschen auf der Welt, die gute Erinnerungen an "Green Lantern" haben, dürften die Hauptdarsteller Ryan Reynolds und Blake Lively sein – die lernten sich nämlich beim Dreh kennen und lieben.

Rotten Tomatoes-Wertung: 26 Prozent

5. "Ghost Rider" (2007)

Jaja, schon klar, Nicolas Cage-Bashing ist schon lange nicht mehr in. Wer sich aber gerne noch einmal ins Gedächtnis rufen möchte, warum der Schauspieler inzwischen als eine Art Anti-Schauspieler gefeiert wird, sollte sich "Ghost Rider" noch einmal anschauen. Ein Bonus: Co-Star Eva Mendes, die den ganzen Film lang den Eindruck macht, dass sie überhaupt nicht wusste, auf was sie sich eigentlich einließ.

Rotten Tomatoes-Wertung: 26 Prozent

6. "Batman & Robin" (1997)

Mit "Batman & Robin" hätte es Regisseur Joel Schumacher im Jahr 1997 fast geschafft, das gesamte Batman-Franchise ins Grab zu schicken. Der Superhelden-Film ist quasi eine 125 Minuten lange Aneinanderreihung von kurzen Auftritten diverser Comic-Figuren, schlechten Wortspielen, grellen Kostümen und lächerlich schlechten Effekten und Stunts. Andererseits: Ohne dieses Desaster von einem Film hätte es die "Dark Knight"-Trilogie von Christopher Nolan vielleicht nie gegeben.

Rotten Tomatoes-Wertung: 11 Prozent

7. "Catwoman" (2004)

Keine Topliste der schlechtesten Superhelden-Filme wäre wohl ohne "Catwoman" komplett. Selbst Hauptdarstellerin Halle Berry – immerhin 2002 noch Oscar-Gewinnerin – entschuldigte sich später bei der Verleihung der Goldenen Himbeere für den Streifen. "Danke Warner Bros., dass ihr mich für diesen Sch***ß-Film gecastet habt", erklärte Berry damals. Das sagt eigentlich alles.

Rotten Tomatoes-Wertung: 9 Prozent

8. "Hulk" (2003)

In unserer Topliste ist "Hulk" von Regisseur Ang Lee tatsächlich der Superhelden-Film mit der besten Rotten Tomatoes-Bewertung. Warum – das können wir uns auch nicht so recht erklären. Offenbar fanden aber genügend Kritiker Gefallen an Eric Banas ultra-langweiligem Schauspiel und den miesen CGI-Effekten.

Rotten Tomatoes-Wertung: 61 Prozent

9. "Steel Man" (1999)

Super-Athlet Shaquille O’Neal als schwarzer Superheld Steel? Klingt doch eigentlich nach einer grandiosen Idee, oder? Vielleicht hätte jemand Regisseur Kenneth Johnson aber vorher verraten sollen, dass der NBA-Star abseits des Basketball-Courts ungefähr das Charisma einer Gurke hat. Nicht gerade praktisch, wenn man eine Mischung aus Superman und US-Volksheld John Henry verkörpern soll.

Rotten Tomatoes-Wertung: 12 Prozent

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