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Vorsicht, bissig! 7 unfasssssbare Schlangenfilme

Auge in Auge mit der Bestie – das kommt in Schlangenfilmen üblicherweise erst ab einer gewissen Größe des Reptils vor.
Auge in Auge mit der Bestie – das kommt in Schlangenfilmen üblicherweise erst ab einer gewissen Größe des Reptils vor. (©picture alliance/United Archives 2017)

Manche Menschen lieben Schlangen – und deshalb auch Schlangenfilme! Andere können die Kriechtiere gar nicht ab – und schauen Filme mit Schlangen trotzdem, um sich zu gruseln. Egal, zu welcher von beiden Gruppen Du gehörst: Hier sind sieben Filme, in denen die schlängelnden Reptilien einen großen Auftritt haben!

1. "Anaconda"

Die Mutter aller Schlangenfilme! "Anaconda" fuhr 1997 mit Jennifer Lopez, Ice Cube und Owen Wilson ordentlich Starpower auf und gilt trotz seiner eher dünnen Handlung bis heute als trashiger Kult-Klassiker des Monsterfilms. Die Story: Ein Forscherteam will einen Eingeborenenstamm im Amazonas für eine Dokumentation filmen, bekommt es aber stattdessen mit einer gigantischen Riesenschlange zu tun. Die Begegnung mit dem Riesenreptil reichte als grundlegendes Setting nicht nur für einen Film, sondern auch noch für drei Fortsetzungen und ein Spin-off.

Für Fans von: Würgeschlangen

2. "Snakes on a Plane"

"Schlangen im Flugzeug" – aus dieser mustergültig knackigen Filmidee machte Regisseur David R. Ellis im Jahr 2006 einen Film, der zwei schlagkräftige Argumente auffährt: Die mustergültig knackige Filmidee "Schlangen im Flugzeug" und Samuel L. Jackson, der die Hauptrolle übernahm – übrigens eigener Aussage nach ausschließlich wegen des fantastischen Titels, der in drei Worten eines vorzüglich auf den Punkt bringt: die mustergültig knackige Filmid... aber das hatten wir schon. Auch, wenn es der Film schon vor der Veröffentlichung – erneut vor allem dank seines Titels – zum Kultobjekt brachte, floppte er an den Kinokassen. Schlangenfans sollten ihn dennoch zumindest einmal gesehen haben, auch, wenn der Plot mehr als hanebüchen ist. Aber hey: Schlangen im Flugzeug!

Für Fans von: Schlangen in öffentlichen Verkehrsmitteln

3. "Die weiße Schlange"

Kaum zu glauben, aber: Schlangenfilme gehen auch ohne Trash-Faktor. "Die weiße Schlange" ist dazu sogar für Kinder geeignet! Bei der 2015 erstmals ausgestrahlten ZDF-Produktion handelt es sich nämlich um eine Verfilmung des gleichnamigen Märchens aus der Sammlung der Gebrüder Grimm. Ein Bauernjunge namens Endres bricht hier in die weite Welt auf und findet Anstellung beim König, in dessen Tochter er sich verliebt. Eine Intrige stellt das junge Glück auf die Probe, doch mithilfe der titelgebenden weißen Schlange, die obendrein noch sprechen kann, kann Endres das Schicksal am Ende zum Guten wenden. Und wenn sie nicht gestorben sind ...

Für Fans von: Märchenschlangen und Schlangenmärchen

4. "Killer-Schlangen"

Nein, ein guter Film mit Schlangen ist "Killer-Schlangen" aus dem Jahr 1976 nicht: Beim Portal Rotten Tomatoes hat der Streifen abyssische 3 Prozent positive Kritiken, was kaum zu unterbieten ist. Dafür hält er, was der Titel verspricht: Er lässt eine Horde Klapperschlangen los, die durch ein militärisches Nervengift besonders aggressiv sind. Während viele Szenen des Schlangenfilms hoffnungslos doof sind, ruft zumindest eine Einstellung echte Urängste hervor: Darin wird eine Frau in der Badewanne von Schlangen überfallen. Im Schaumbad unbeschwert die Gedanken schweifen zu lassen, fällt nach dem Genuss dieser Szene jedenfalls nicht mehr ganz so leicht.

Für Fans von: vielen Schlangen

5. "Jennifer"

"Jennifer" aus dem Jahr 1978 ist eigentlich nur ein halber Schlangenfilm. Im Vordergrund steht hier die Geschichte einer armen Schülerin – der titelgebenden Jennifer Baylor eben –, die ein Stipendium für eine angesehene Eliteschule bekommt. Dort wird sie von ihren schnöseligen Mitschülerinnen allerdings grausam gehänselt, was dazu führt, dass sich eine übersinnliche Fähigkeit wieder Bahn bricht, die Jennifer nach einem traumatischen Erlebnis in ihrer Kindheit eigentlich nie wieder nutzen wollte: Sie kann mit Schlangen sprechen und die Reptilien befehligen. Klar, dass ihre Peinigerinnen das im großen Finale, das sicherlich nicht nur rein zufällig an den zwei Jahre zuvor erschienenen Horror-Klassiker "Carrie" erinnert, schmerzhaft zu spüren bekommen.

Für Fans von: gehorsamen Schlangen

6. "Piranhaconda"

Wem reißzähnige Schlangen allein noch nicht blutrünstig genug sind, der bekommt in "Piranhaconda" das ultimative Monster vorgesetzt: eine Kreuzung aus Schlange und Piranha! Woher die Schimäre ihr krudes Erbgut nimmt, erklärt der Film nicht, was uns immerhin pseudowissenschaftliches Seemannsgarn oder verrückte Wissenschaftler erspart. Es reicht, zu wissen, dass die Mutantenschlangen (denn es gibt gleich mehrere davon) ziemlich bissig sind und mit Vorliebe kreischende Frauen sowie Männer in kurzen Hosen verspeisen. Dass das Reptil frisch aus der CGI-Hölle entlaufen scheint und selbst die Blutspritzer in fragwürdiger Qualität am Computer animiert wurden, macht den Trash-Faktor nur noch größer. Dazu gibt es eine zutiefst seltsame Story um ein entführtes Filmteam, die aber vor allem als Vorwand dient, um ab und zu eine der Riesenfischechsen durchs Bild zu schieben.

Für Fans von: mutierten Schlangen

7. "Mega Python vs. Gatoroid"

Ja, es geht immer noch absurder: Wem die "Piranhaconda" noch nicht irre genug war, der bekommt in "Mega Python vs. Gatoroid" zusätzlich zum gigantischen Kriechtier auch noch einen ebenso gigantischen Alligator. Beide sehen natürlich aus, als habe sie ein Zehnjähriger mit der Demoversion einer CGI-Software programmiert und selbstverständlich wirken die schauspielerischen Leistungen des menschlichen Casts ähnlich hölzern. Apropos Cast: Aus irgendeinem Grund spielen die Achtziger-Popstars Debbie Gibson und Tiffany Darwish in dem Trash-Feuerwerk mit, das sich immerhin überhaupt nicht ernst nimmt.

Für Fans von: schlecht animierten Schlangen

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