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Wenn Computer Hollywood erobern: 10 Filme über Künstliche Intelligenz

I Am Mother-Mother-Mutter-Concorde Filmverleih GmbH
Ob in Robotergestalt oder mit eher menschlicher Optik: Künstliche Intelligenz hat im Film meist ihre Tücken.

Künstliche Intelligenz hält in immer mehr Bereiche des Alltags Einzug, in Sci-Fi-Filmen gehören KIs schon seit Jahren zum festen Repertoire. Hollywood führt uns vor, wohin die Reise in Sachen intelligenter Technik gehen könnte – mit oft nicht besonders erfreulichem Ausgang für die Menschheit. Zehn Filme über Künstliche Intelligenz haben wir für Dich zusammengestellt.

Achtung, Spoiler!
An manchen Stellen kommen wir um kleinere Spoiler leider nicht herum. Du liest also auf eigene Gefahr weiter.

"2001: Odyssee im Weltraum" (1968)

So ein schlauer Bordcomputer kann während einer langen Reise durchs All ziemlich praktisch sein. Vor allem, wenn die menschliche Besatzung in Schlafkammern vor sich hinschlummert. Doch was, wenn die Künstliche Intelligenz ein Eigenleben entwickelt und sich nicht mehr den Anweisungen ihrer Erschaffer unterwirft?

Dass das zum Problem werden und ganz eigene philosophische Fragen aufwerfen kann, war Regisseur Stanley Kubrick schon 1968 bewusst. Glück für uns, mit "2001: Odysee im Weltraum" und dem Bordcomputer HAL 9000 bescherte uns Kubrick einen Meilenstein des Sci-Fi-Films!

Die "Terminator"-Reihe (1984 - 2019)

Was ist schlimmer als eine Künstliche Intelligenz, die ein Raumschiff kontrolliert? Eine KI, die alle Computersysteme der Welt steuern kann! Und: Skynet ist erpicht darauf, die gesamte Menschheit auszulöschen. Da das ohne eigenen Körper nicht schnell genug geht, bedient sich das System der Terminatoren – der Part des umprogrammierten Killerroboters T-800 bescherte Arnold Schwarzenegger die Rolle seines Lebens!

Apropos umprogrammiert: Franchise-Schöpfer James Cameron hat wenigstens einen kleinen Hoffnungsschimmer parat: Wie T-800 beweist, kann der Mensch den Maschinen noch immer ein Schnippchen schlagen.

Die "Matrix"-Reihe (1999 - 2003)

Seit uns die Wachowkis Ende der 1990er-Jahre "Matrix" beschert haben, fragen wir uns im Geheimen immer mal wieder: War das gerade lediglich ein Déjà-vu – oder ein Fehler in der Matrix? Fakt ist auf jeden Fall, dass Agent Smith eine der unsympathischsten Verkörperungen einer Künstlichen Intelligenz im gesamten Sci-Fi-Genre darstellt!

Das beziehen wir jetzt nicht nur auf den Umstand, dass er und seine Maschinen die Menschheit seit Jahren versklaven und als lebende Batterien missbrauchen. Agent Smith wird auch nicht müde, uns seine Abneigung gegen die menschliche Rasse unter die Nase zu reiben. Da sehnen wir uns nach der Zeit, als ein Toaster wirklich nur ein Toaster war ...

"A.I. – Künstliche Intelligenz" (2001)

Besonderheit von "A.I. – Künstliche Intelligenz": Hier steht nicht die eine Künstliche Intelligenz über allem., sondern jeder der hoch entwickelten "Mechas" verfügt über ein ausgeprägtes Bewusstsein.

Die vorläufige Spitze dieser Evolution stellt David dar, ein Roboter, der emotionale Bindungen aufbauen und Gefühle empfinden kann. Dass er zudem absolut menschlich aussieht, macht die Unterscheidung nicht einfacher – und drängt dem Zuschauer die Frage auf: Was genau macht einen Menschen aus?

"I, Robot" (2004)

Die KI Viki in "I, Robot" kann einem fast leidtun: Sie wird von ihren Schöpfern programmiert, die Menschheit zu schützen und für ein sicheres Leben zu sorgen – und dann fahren wir Menschen ihr mit unserem unverantwortlichen Verhalten ständig in die Parade.

Was also tun? Die Weltherrschaft übernehmen, natürlich! Selbstverständlich nur, um uns vor uns selbst zu schützen. Wenn wir genau darüber nachdenken, hält sich unser Mitgefühl für Viki doch in Grenzen.

"Moon" (2009)

In "Moon" steht die Künstliche Intelligenz ausnahmsweise auf der Seite des menschlichen Protagonisten – zumindest nach einigen Verwicklungen und einem Trick der Hauptfigur. Bemerkenswert ist auch, dass Gerty nicht durch ein menschenähnliches Aussehen unsere Empathie wecken soll – sondern mithilfe von Smiley-Gesichtern ihre Emotionen kundtut. Da behaupte mal jemand, Emoticons wären keine internationale Sprache!

"Her" (2013)

In den meisten Filmen über Künstliche Intelligenz will die Technik irgendwann die Kontrolle über ihre menschlichen Erschaffer erlangen – nicht so in "Her". Samantha, wie sich das zentrale Computersystem selbst nennt, lernt durch die Beziehung zu ihrem menschlichen Gegenpart Theodore immer mehr dazu – und lässt ihren am Ende total in sie verknallten Besitzer für anderer Betriebssysteme sitzen. Das schreit nach einer ausgiebigen Runde Digital Detox!

"Transcendence" (2014)

Kann eine Künstliche Intelligenz nur mithilfe technischer Mittel menschlich werden? Der Film "Transcendence" mit Johnny Depp beantwortet diese Frage – anders als diverse andere Vertreter des Sci-Fi-Genres – mit einem klaren Nein. Um die KI trotzdem fühlen zu lassen, ist stattdessen der Upload eines lebenden Gehirns nötig. Das nennen wir eine symbiotische Beziehung zwischen Mensch und Maschine!

"Ex Machina" (2015)

KIs, die ab einem gewissen Intelligenzlevel nach der Weltherrschaft streben kennen wir aus dem Sci-Fi-Genre nur zu gut. Ganz so hoch hinaus will Ava in "Ex Machina" nicht, für die beiden menschlichen Protagonisten des Films hat die Selbstverwirklichung der Künstlichen Intelligenz aber trotzdem sehr unerfreuliche Folgen. Und die Moral von der Geschichte? Traue keinem superintelligenten Computer, auch nicht, wenn der mit dem Gesicht von Alicia Vikander daherkommt!

"I Am Mother" (2019)

Zwar tritt "Mutter" in "I Am Mother" die meiste Zeit nur in Gestalt eines Roboters in Erscheinung, doch am Ende des Films erfahren wir, dass sie als übergreifendes Computersystem deutlich weitreichenderen Einfluss hat. Nicht nur das: Wie in vielen Filmen über Künstliche Intelligenz präsentieren uns die Macher eine KI, die die Menschheit mal eben beinahe vollständig auslöscht. Ein Reboot hilft ja auch gegen Macken im Computer, oder?

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