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Zu Land, zu Wasser und in der Luft: 8 absurde Filme mit Haien

Fliegende Haie und Kettensägen? Im Reich des Hai-Trash-Horrors noch eine der logischeren Ideen...
Fliegende Haie und Kettensägen? Im Reich des Hai-Trash-Horrors noch eine der logischeren Ideen... (©Facebook/Syfy Deutschland 2016)

Da können Meeresbiologen noch so oft predigen, Haie seien nicht so schlimm wie ihr Ruf: Die großen Raubfische bleiben die liebsten Killermaschinen des Kinos! Damit die Angriffe auf arglose Urlauber spannend bleiben, lassen sich Filmemacher so einiges einfallen – und schufen unter anderen diese acht völlig abstrusen Hai-Filme.

1. "Sharktopus vs. Whalewolf"

Wer an Meeresungeheuer denkt, denkt zuerst an Haie, an Riesenkraken und vielleicht noch an Wale. Logisch, dass der ultimative Hai-Horror allen drei Spezies Rechnung tragen muss! Dabei macht er vor absurden Schimären mit Zähnen, Klauen und Tentakeln nicht Halt. "Sharktopus vs. Whalewolf" ist bereits der dritte Teil im "Sharktopus"-Franchise, mit dem sich der US-Fernsehsender Syfy einen Namen im Trash-Horror-Business machen konnte. Einzelheiten über die Story ersparen wir Dir an dieser Stelle. Nur so viel: Die beiden titelgebenden Monster sind sich nicht gerade grün...

2. "Sharknado"

Was ist noch Furcht einflößender als Haie? Richtig, Naturkatastrophen! Wer auch immer die grandios-bekloppte Idee hatte, einen Fischkutter voller Raubfische mit einem Tornado kollidieren zu lassen, um dann Hunderte schlecht animierte Haie über Los Angeles abregnen zu lassen, hatte den richtigen Trash-Riecher: Mittlerweile existieren schon drei Fortsetzungen des kultigen Films, für den der Satz "So schlecht, dass es schon wieder gut ist" erfunden worden sein könnte.

3. "Sand Sharks"

Der Meeresmonster-Film hat ein klassisches Glaubwürdigkeitsproblem: Wenn sich die Protagonisten einfach an Land aufhalten würden, könnten ihnen die Schrecken aus der Tiefe in vielen Fällen nicht mehr schaden. Klar, dass der Hai-Horrorfilm auf solche Fälle vorbereitet sein muss. Bei "Sand Sharks" bewegen sich die Mörderfische deshalb einfach auch durch Sand fort. Problem gelöst!

4. "Snow Sharks"

Nein, Haie im Sand waren noch nicht das Ende der Fahnenstange. In "Snow Sharks" verschlägt es die Viecher auf verschneite Berggipfel, wo sie sich – der Kälte zum Trotz – an Bikini-Schönheiten gütlich tun. Pseudo-mystisches Brimborium à la "Auf diesem Berg soll eine uralte Kreatur hausen!", grottenschlechte Schauspielleistungen und unterirdische (pardon: unter-schnee-ische) CGI-Effekte natürlich inklusive!

5. "Sky Sharks"

Und noch einmal Haie außerhalb des Wassers! Diesmal bringen die Kiementräger auch gleich ein ganzes Feuerwerk an Trash-Kino-Anspielungen mit. Kurzzusammenfassung: Untote Nazi-Zombies fliegen auf mutierten Riesenhaien umher und bedrohen – klar – die ganze Welt. Bisher gibt es nur einen Trailer zu der deutschen Produktion, in der unter anderem TV-Satiriker und Trash-Freund Oliver Kalkofe als Nazigeneral mitspielt. Kinostart: vermutlich 2017.

6. "Zombie Shark – The Swimming Dead"

Mal was Neues: Bei "Zombie Shark" ist der Hai bereits am Anfang des Films tot. Natürlich hindert ihn das im Anschluss nicht daran, als Zombie zurückzukehren und in bewährter Manier Jagd auf das übliche Teenagergrüppchen zu machen, das nebenbei noch einer Verschwörung um geheime militärische Experimente und seltsame Viren aus dem Labor auf die Schliche kommt. Ob da wohl ein Zusammenhang besteht? Natürlich! Oder hattest Du auf ein komplexes Drehbuch gehofft?

7. "3-Headed Shark Attack"

Man könnte die Handlung von "3-Headed Shark Attack" mit den Worten "Dreiköpfiger mutierter Hai bricht aus Forschungseinrichtung aus und verspeist ein Partyschiff" zusammenfassen. Der Untertitel dieses Trash-Reißers macht aber viel besser klar, worum es geht: "Mehr Köpfe = mehr Tote!" Aus Produzentensicht ist der Hydra-Hai außerdem eine geschickte Masche, um eine beliebige Zahl von Fortsetzungsfilmen mit noch mehr Köpfen zu produzieren. Und bevor Du fragst: Ja, es gibt auch einen Vorgängerfilm namens "2-Headed Shark Attack".

8. "Der weiße Hai – Die Abrechnung"

Steven Spielbergs "Der weiße Hai" von 1975 ist zu Recht der Klassiker unter den Hai-Filmen, mit denen der Hype um die Knorpelfische überhaupt erst begann. Der Film war nicht zuletzt deshalb so spannend, weil man den Hai selbst nur selten sah. Er wird stattdessen als unsichtbare Gefahr angedeutet und durch die Filmmusik von John Williams meisterhaft in Szene gesetzt. Drei Fortsetzungen schafften es im blutigen Fahrwasser des Films ins Kino, an denen Spielberg aber keinen Anteil mehr hatte. Aus gutem Grund: Vor allem der vierte Teil "Der weiße Hai – Die Abrechnung" ist ein derart dümmlicher, spannungsarmer und billiger Aufguss, dass daran wohl kein Filmschaffender mit Selbstachtung irgendeinen Anteil haben möchte. Dass selbst der Hai zum Fürchten mies aussieht, versteht sich wohl von selbst.

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