Topliste

Zum Fürchten: Die 13 fiesesten Film-Bösewichte aller Zeiten

Heath Ledger wird für immer mit der Rolle des Jokers verknüpft bleiben.
Heath Ledger wird für immer mit der Rolle des Jokers verknüpft bleiben. (©picture-alliance/ dpa 2016)

Film-Superhelden und strahlende Ritter in weißen Rüstungen sind ja schön und gut, aber wirklich spannend sind in Hollywood-Streifen doch ehrlicherweise meist die Bösewichte. Wir haben 13 der bekanntesten und fiesesten Schurken zusammengestellt.

1. Darth Vader in "Star Wars" (1977-1983)

Darth Vader ist schon rein äußerlich das personifizierte Böse. Mit seiner schwarzen Rüstung, seinem wallenden Umhang und dem an einen Schädel erinnernden Helm sieht der Sith-Lord fast schon wie Sensenmann persönlich aus. Die ständige Asthma-Atmung trägt natürlich ihr Übriges dazu bei. Dass Darth Vader in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" dann doch noch menschliche Züge zeigte, machte die Figur im Endeffekt nur noch furchteinflößender.

2. Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" (1991)

Anthony Hopkins erschuf mit Dr. Hannibal Lecter in "Das Schweigen der Lämmer" vermutlich einen der albtraumhaftesten Film-Bösewichte aller Zeiten – überlegen intelligent, höflich und charmant und doch ein Kannibale. Da kann schon ein simples Gespräch mit Lecter, der in einer scheinbar ausbruchssicheren Zelle sitzt, zum wahren Horrorszenario werden.

3. Lord Voldemort in der "Harry Potter"-Reihe (2001-2011)

Schon klar, eigentlich darf der Name von Lord Voldemort gar nicht genannt werden! Aber ein Fiesling, dessen Name an das französische Wort "vol de mort" (fliegender Tod) erinnert, ist auch ohne Bezeichnung schon beängstigend genug. Wenn er dann auch noch so brillant von einem nasen- und haarlosen Ralph Fiennes mit Fistelstimme gespielt wird, ist der Film-Bösewicht perfekt.

4. T-800 in "Terminator" (1984)

Zugegeben: Arnold Schwarzenegger hat als Killermaschine T-800 im ersten "Terminator" die Weisheit nicht gerade mit Löffeln gefressen. Fans wissen: Im gesamten Film spricht Arnie gerade einmal 16 Zeilen. Statt mit Köpfchen punktet der Terminator vielmehr mit unaufhaltbarer Kaltblütigkeit. Sein programmiertes Ziel ist es schließlich, Sarah Connor zu töten – und davon lässt sich der T-800 durch nichts und niemanden abbringen.

5. Der Joker in "The Dark Knight" (2008)

Der Tod von Schauspieler Heath Ledger im Jahr 2008 ist sicherlich einer der tragischsten Verluste für Hollywood seit Langem. Besonders deutlich wird das, wenn man sich eine der letzten Rollen von Ledger als Joker in "The Dark Knight" ansieht. Wir haben absolut nichts gegen den Joker von Jack Nicholson, aber wie Ledger dem Bösewicht hier eine erratisch-anarchische Note verleiht, ist einfach Weltklasse! Er bekam dafür posthum einen Oscar – das zweite Mal überhaupt in der Geschichte der Academy Awards.

6. Magneto in "X-Men" (2000)

Und noch eine Comic-Figur, die uns mit ihrer Boshaftigkeit begeisterte. Ian McKellen verlieh dem "X-Men"-Schurken Magneto eine solche Würde, dass man viel lieber an seiner Seite gekämpft hätte, als mit dem öden Professor X zu plaudern. Das Tolle an McKellens Magneto – trotz seiner fiesen Pläne konnte man die Motive des Bösewichts irgendwie nachvollziehen.

7. Hans Landa in "Inglourious Basterds" (2009)

Christoph Waltz spielt in Quentin Tarantinos Nazi-Kriegsfilm-Persiflage "Inglourious Basterds" einen Schurken, wie er uns am liebsten ist: auf den ersten Blick völlig harmlos, aber hinter der netten Maske sitzt das absolute Böse. Besonders eindrucksvoll zeigt sich das in der unheimlich spannenden Anfangsszene des Films, in der SS-Oberst Hansa Landa vom jovialen Besucher immer mehr zum Monster mutiert.

8. Michael Myers in "Halloween" (1978-2009)

Egal ob Leatherface, Freddy Krueger oder Jason Voorhees – jede Horrorfilm-Serie braucht natürlich einen richtig fiesen Bösewicht. Wir haben uns in dieser Topliste allerdings für Michael Myers aus "Halloween" entschieden. Wie der Maskenmann scheinbar mühelos im ewig gleichen Schritttempo seine davonsprintenden Opfer dennoch zur Strecke bringt, nötigt uns einfach gehörig Respekt ab.

9. John Doe in "Sieben" (1995)

Kevin Spacey hat's einfach drauf! Nicht erst seit "House of Cards" wissen Film- und Serien-Fans, dass der Schauspieler ein Händchen für perfide Schurken hat. Spacey spielt seine Bösewicht-Rollen niemals brutal oder übertrieben bedrohlich. Besonders gut zu besichtigen ist dies auch bei seiner Rolle des Serienmörders John Doe in "Sieben". Auch wegen Spacey gehören die letzten 15 Minuten des Films sicherlich zu den Besten der Hollywood-Geschichte.

10. Agent Smith in "Matrix" (1999)

Nichts ist beängstigender als eine böse Maschine ohne jede Spur von menschlichen Gefühlen und Empathie. Aus diesem Grund ist auch Agent Smith in der "Matrix"-Trilogie – gespielt von Hugo Weaving – so  furchteinflößend. Der Look eines Beamten kombiniert mit nahezu unbesiegbaren Kräften ergeben den perfekten Film-Bösewicht.

11. Hans Gruber in "Stirb Langsam" (1988)

Alan Rickman (RIP!) war einfach der geborene Darsteller für Film-Bösewichte. Egal ob als Severus Snape in der "Harry Potter"-Reihe oder als Sheriff von Nottingham in "Robin Hood – König der Diebe" – Rickman schaffte es stets, seinen Kino-Schurken eine bedrohliche Eleganz zu verleihen. Bereits seine erste größere Filmrolle als Terroristen-Fiesling Hans Gruber in "Stirb Langsam" ist bis heute unvergessen.

12. Schwester Ratched in "Einer flog über das Kuckucksnest" (1975)

Wir wollen uns ja nicht nachsagen lassen, in diese Topliste der Film-Fieslinge nur Männer aufzunehmen. Schauspielerin Louise Fletcher erschuf mit ihrer Rolle der drakonischen Krankenschwester Mildred Ratched in "Einer flog über das Kuckucksnest" vermutlich einen der denkwürdigsten weiblichen Bösewichte überhaupt. Ihre wunderbar kaltherzige und tyrannische Darstellung wurde 1975 mit einem Oscar als beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet.

13. Amon Göth in "Schindlers Liste" (1993)

Man mag meinen, dass sich die Rolle eines SS-Hauptsturmführers quasi ohne Probleme mit Bösartigkeit füllen lässt. Wie Ralph Fiennes (schon wieder!) es aber in "Schindlers Liste" schafft, den realen KZ-Kommandanten Amon Göth in einigen Szenen fast nahbar wirken zu lassen, ist das wirklich Beängstigende. Für die Rolle erhielt Fiennes eine Oscar-Nominierung.

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