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Zum "Guardians of the Galaxy 2"-Kinostart: 7 Fakten zum Mitreden

Die Guardians of the Galaxy wurden 2014 überraschend zum Kinohit.
Die Guardians of the Galaxy wurden 2014 überraschend zum Kinohit. (©Marvel 2017)

"Guardians of the Galaxy Vol. 2" ist endlich im Anflug, nachdem zahlreiche Fans den Kinostart des Marvel-Sequels zwei Jahre lang innig herbeigesehnt haben. Dabei waren die Guardians bis zu ihrem Leinwanddebüt im Jahr 2014 galaktische Nobodys – ein Grund mehr, sich nun reichlich Hintergrundwissen rund um Star-Lord und Co. anzueignen.

1. Die aufwendigste Maske

Einfach ins Kostüm schlüpfen, Kamera ab und drehen? So einfach haben es sich die "Guardians"-Darsteller nicht gemacht. Besonders Dave Bautistas Verwandlung in Drax den Zerstörer nahm gewaltig viel Zeit in Anspruch. Ganze fünf Stunden arbeiteten fünf Make-up-Artists am Look des Außerirdischen – täglich! Neigte sich der Drehtag dem Ende zu, dauerte es dann noch einmal eineinhalb Stunden, um Drax wieder in Bautista zu verwandeln. Und als wäre das alles noch nicht genug, durfte sich der Mime in der Maske nicht einmal hinsetzen, weil sonst die zahlreichen Schichten Schminke Schaden genommen hätten. Das wahrlich Beeindruckende: Laut Co-Star Chris Pratt ertrug Bautista die regelmäßige Prozedur, ohne sich auch nur ein einziges Mal zu beklagen.

2. Star-Lords Raumschiff

Dass Star-Lord aka Peter Quill (Chris Pratt) ein Kind der 80er ist, macht der legendäre Soundtrack zu den Filmen nur allzu deutlich. Was viele hingegen nicht wissen: Auch der Name von Quills Raumschiff ist eine Anspielung auf dieses Jahrzehnt – und zwar auf seinen Teenie-Schwarm. Die Milano ist nach Schauspielerin Alyssa Milano ("Charmed", "Wer ist hier der Boss") benannt, wie Regisseur James Gunn selbst via Twitter enthüllte.

3. Original-Guardians vs. Film-Guardians

Gunn war es auch, der sich eine gewagte künstlerische Freiheit gönnte: Er ersetzte das komplette Team der Guardians. Denn: Tatsächlich war keiner der schrägen Film-Helden Mitglied der Original-Guardians aus den Comics. Nur ein einziger Charakter aus der Comic-Truppe schaffte den Sprung auf die Leinwand: Ausgerechnet Space-Söldner Yondu (Michael Rooker), der im ersten Film hinter Star-Lord herjagte, verschoss seine Pfeile in den Comics eigentlich für den Schutz der Galaxis.

4. Rocket Raccoon

Nein, Rocket Raccoon (was wörtlich übersetzt so viel wie Raketen-Waschbär heißt) hat seinen Namen nicht, weil er ein Waschbär im All ist. Tatsächlich wurde Groots bester Kumpel nach dem Beatles-Song "Rocky Raccoon" benannt. So ist sein erster Auftritt in einem Comic betitelt mit: "Now somewhere in the black holes of Sirius Major there lived a young boy name of Rocket Raccoon!" Das kommt Dir bekannt vor? Kein Wunder, im Song der Beatles von 1968 heißt es: "Now somewhere in the Black Mountain Hills of Dakota there lived a young boy named Rocky Raccoon".

5. 1.000-mal "Ich bin Groot"

Wer denkt, Vin Diesel hätte mit seiner Sprechrolle für Groot den leichtesten Part ergattert, der irrt. Zwar kann der sprechende Baum-Alien nur einen einzigen Satz sagen (inklusive einer minimal abgeänderten Variante am Ende von "Guardians of the Galaxy"), doch Vin Diesel wollte seinem Alter Ego emotionale Tiefe verleihen – und nahm "Ich bin Groot" deshalb allein für den ersten Teil mehr als 1.000-mal auf. Im Interview mit dem YouTube-Kanal von Marvel verriet der Schauspieler, was sich im Aufnahmestudio abspielte: "Es gab ein 50-seitiges Dokument, in dem links 'Ich bin Groot' stand und auf der rechten Seite ein Abschnitt oder Satz, der erklärte, was er wirklich meinte oder was er wirklich versuchte zu sagen."

Übrigens: Baby-Groot war für "Guardians of the Galaxy 2" ursprünglich gar nicht vorgesehen. Wieso James Gunn sich dennoch für den Mini-Baum entschied, liest Du hier.

6. Der Beinahe-Drax

Bevor Chris Pratt, Zoe Saldana, Bradley Cooper, Vin Diesel und Dave Bautista für die Rollen der "A-holes" gecastet wurden, waren viele andere Hollywoodstars im Gespräch für das bunte Marvel-Abenteuer. Unter anderem sollte eigentlich "Game of Thrones"-Mime Jason Momoa in die bunte Haut von Drax schlüpfen. Gerüchten zufolge scheiterte das Engagement letztlich daran, dass Momoa fürchtete, nach Drogo und Drax nur noch auf die Parts muskelbepackter Krieger festgelegt zu sein. Stattdessen taucht der Schauspieler nun für DC als dreizackschwingender Aquaman auf – ein muskelbepackter Krieger der Meere.

7. Hochkarätiger Cast-Zuwachs

Mit Sylvester Stallone und Kurt Russell konnten die Marvel-Recruiter gleich zwei Hollywood-Hochkaräter für "Guardians of the Galaxy Vol. 2" gewinnen. Damit gaben sie sich jedoch längst nicht zufrieden. Wie Regisseur James Gunn und Produzent Kevin Feige auf einer Pressekonferenz verrieten, hat auch Skandalnudel Miley Cyrus einen kleinen Part im Sequel. In der englischen Originalversion spricht sie die künstliche Intelligenz Mainframe.

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