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Zum Muttertag! Ein Hoch auf diese 9 großartigen Filmmütter

Eine Powerfrau und Super-Mama durch und durch: Julia Roberts als Erin Brockovich.
Eine Powerfrau und Super-Mama durch und durch: Julia Roberts als Erin Brockovich. (©picture alliance/United Archives 2017)

Danke Mama! Den Muttertag nehmen wir zum Anlass, um uns nicht nur bei unseren eigenen Müttern zu bedanken, sondern werfen auch einen Blick auf einige großartige Filmmütter der vergangenen Jahre. Wir haben 9 Paradebeispiele für denkwürdige Mutterfiguren in Filmen für Dich zusammengestellt.

Es ist wieder Muttertag und damit höchste Zeit, allen Müttern dieser Welt Tribut zu zollen. Und auch in der Filmwelt tummeln sich zahlreiche großartige Mutterfiguren, die uns immer wieder vor Augen führen, was eine Mutter alles leistet. Hier kommen gleich neun Filmmütter, die uns über die Jahre zum Lachen, Weinen und Nachdenken angeregt haben.

Achtung Spoiler! Um Dir von den folgenden großartigen Filmmüttern berichten zu können, kommen wir um den einen oder anderen Spoiler leider nicht herum.

1. Sandra Bullock als Leigh Anne Tuohy ("Blind Side – Die große Chance")

Mutterliebe ist nicht an biologische Verwandtschaft gebunden und kann alle Grenzen und Hindernisse überwinden. Das zumindest scheint eine der Botschaften hinter "Blind Side – Die große Chance" (2009) zu sein. Sandra Bullock verkörpert in dem Drama die toughe Karrierefrau und Mutter Leigh Anne Tuohy, die einen fremden Jungen aufnimmt. Obwohl der aus schwierigen Verhältnissen stammt und ihre oberflächlichen Freundinnen sie von ihrem Vorgehen abbringen wollen, steht sie hinter dem neuen Familienmitglied.

Und nicht nur das: Leigh Anne scheut keine Kosten und Mühen, um den schon 17-jährigen Michael Oher zu fördern und zu unterstützen. Sie und ihr Mann übernehmen seine Vormundschaft und ermöglichen ihm eine Karriere als Profi-Footballer – alles ohne dabei an den eigenen Vorteil zu denken. Für ihre Rolle als Filmmutter wurde Sandra Bullock 2010 mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

2. Julie Walters als Molly Weasely ("Harry Potter"-Reihe)

Sie regeln den Familienstress, kümmern sich um Haus, Job und was sonst noch so anfällt und werden zu wahren Löwinnen, wenn jemand wagt, ihren Lieben auch nur ein Haar zu krümmen. Kaum eine andere Filmmutter demonstriert so gekonnt, wie sehr Mütter über sich hinauswachsen können, wenn es um das Wohl ihrer Kinder geht, wie Molly Weasely ("Harry Potter"-Reihe).

Die von Julie Walters verkörperte Filmmutter hat nicht nur sieben eigene Kinder großgezogen, sondern nimmt auch Harry Potter als inoffizielles achtes Kind unter ihre Fittiche. Außerdem schmeißt sie den Haushalt, hält Mr. Weasely auf Kurs und engagiert sich im Orden des Phoenix. Auch die klitzekleine Kleinigkeit, dass sie mit Bellatrix Lestrange eine der mächtigsten bösen Hexen der gesamten Filmreihe besiegt, sollte nicht unerwähnt bleiben. Wie sie das geschafft hat? Als Mutter versteht sie eben keinen Spaß, wenn jemand ihre Kinder angreift.

3. Juliette Binoche als Vianne Rocher ("Chocolat – Ein kleiner Biss genügt")

Vianne und Anouk Rocher sind nicht nur Mutter und Tochter, sie sind auch beste Freundinnen und Vertraute. Beinahe kein Wunder, immerhin hält es die mexikanisch-stämmige Nomadin in "Chocolat – Ein kleiner Biss genügt" (2000) nie allzu lange an einem Ort. Wenn der Nordwind weht, zieht es sie weiter zur nächsten Stadt, wo sie sich jedes Mal aufs Neue eine kleine Chocolaterie aufbaut.

Das selbst gewählte Nomadenleben bringt aber auch einige Schwierigkeiten mit sich und Vianne muss sich und ihre Tochter alleine versorgen. Trotzdem hat sie immer Zeit für Anouk und bindet das Mädchen in alle Entscheidungen mit ein. Als klar wird, dass ihre Tochter nicht länger durch die Welt ziehen möchte, stellt das die von Juliette Binoche verkörperte Mutter vor eine schwierige Entscheidung. Doch am Ende gibt sie sogar ihr geliebtes Wanderleben auf, damit ihre Tochter glücklich ist.

4. Julia Roberts als Erin Brockovich ("Erin Brockovich")

Was gäbe es für eine bessere Gelegenheit als den Muttertag, um ein Loblied auf die Leistungen und Opfer zu singen, die Mütter auch in den schwierigsten Situationen für ihre Familien erbringen? Besonders beeindruckend demonstriert das Julia Roberts in "Erin Brockovich" (2000). Und für die Filmmutter kommt es wirklich richtig dick: Nach einem Autounfall bleibt die ehemalige Schönheitskönigin auf einem Berg Schulden sitzen. Die alleinerziehende Mutter von drei Kindern steckt aber nicht etwa den Kopf in den Sand, sondern kämpft auf unkonventionelle Art dafür, ihre Familie vor dem Ruin zu bewahren.

Ohne jegliche Vorkenntnisse schafft sie es, als Gehilfin in einer Anwaltskanzlei angestellt zu werden – und kommt einem unglaublichen Umweltskandal auf die Schliche. Obwohl sie viel wertvolle Zeit mit ihren Kindern opfern muss, kämpft Erin für die betroffenen Menschen. Nicht zuletzt, weil sie dabei an den Schutz ihrer eigenen Kinder denkt. Für ihre überzeugende Darbietung wurde Julia Roberts 2001 sogar mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin geehrt.

5. Holly Hunter als Helen Parr ("Die Unglaublichen – The Incredibles")

Selbst Superheldinnen haben es nicht einfach. Das gilt umso mehr, wenn sie auch noch Mütter sind und eine Rasselbande ebenfalls besonderer Kinder, sowie einen gefrusteten Superhelden-Gatten managen müssen. Als im Zeichentrickspaß "Die Unglaublichen" (2004) dann auch noch plötzlich ein neuer Superschurke auf der Matte steht, läuft Filmmutter Helen Parr aka Elastigirl zur Höchstform auf.

Die von Holly Hunter gesprochene Filmmutter beweist, dass Mütter einfach echte Superheldinnen sind (auch wenn sie im realen Alltag meist nicht über filmreife Kräfte verfügen).

6. - 9. Meryl Streep als Donna ("Mamma Mia!"), Lisa Metzger ("Couchgeflüster"), Gail Hartman ("Am wilden Fluss") und Miranda Priestly ("Der Teufel trägt Prada")

Viermal Filmmutter, viermal anders: Während es bei anderen Schauspielerinnen relativ einfach ist, sich für eine Mutterrolle zu entscheiden, fällt die Auswahl bei Meryl Streep alles andere als leicht. In "Mamma Mia!" (2008) setzt sie sich als singende Alleinerziehende ihrer Tochter zuliebe mit gleich drei potenziellen Vätern auseinander.

In "Couchgeflüster - Die erste therapeutische Liebeskomödie" (2005) stellt sie ihre eigenen Ansichten zurück, um das Liebesglück ihres Sohnes nicht zu gefährden.

Dass sie aber auch ganz anders kann, beweist Meryl Streep als Filmmutter in "Am wilden Fluss" (1994), wo sie unter Einsatz ihres eigenen Lebens für die Rettung ihrer Familie kämpft.

Und selbst in "Der Teufel trägt Prada" (2006) tut sie alles für ihre Kinder und sorgt dafür, dass sich der Nachwuchs über das unveröffentlichte Manuskript zum neuen "Harry Potter" freuen kann.

Eines haben all diese Versionen gemeinsam: Meryl Streep kann in jeder Einzelnen davon absolut überzeugen.

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