Zum Start von "Papillon": 8 schlagkräftige Filme mit Charlie Hunnam

Charlie Hunnam hat sich langsam zum A-Lister in Hollywood gemausert.
Charlie Hunnam hat sich langsam zum A-Lister in Hollywood gemausert. (©Aidan Monaghan/LCOZ HOLDINGS, LLC 2016)
Meliha Dikmen Gruselt sich auch bei FSK-12-Filmen.

Egal, ob Du eher auf Filme oder Fernsehsendungen stehst, an Charlie Hunnam kommt niemand vorbei. Der britische Schauspieler, der mit der Bikerserie "Sons of Anarchy" seinen großen Durchbruch feierte, sorgte zuletzt meist in großen Hollywood-Blockbustern für gehörig Action. Den Start seines neuesten Films, dem Gefängnisdrama "Papillon", nehmen wir zum Anlass, einige Highlights seiner Karriere herauszupicken.

1. "Nicholas Nickleby" (2002)

Seine erste große Filmhauptrolle ergatterte Hunnam in der klassischen Charles-Dickens-Verfilmung "Nicholas Nickleby". Von seinem späteren Actionimage fehlt noch jede Spur. Im 19. Jahrhundert angesiedelt spielt Hunnam den mitfühlenden 19-jährigen Nicholas, der nach dem Tod seines Vaters für Mutter und Schwester sorgen muss. Sein wohlhabender, aber kaltherziger Onkel bietet jedoch nur widerwillig seine Hilfe an. Schließlich landet er als Hilfslehrer an einem Internat – doch dort herrscht ein schreckliches Regime.

Fun Fact: Die Filmkritikerin der Berliner Zeitung scherzte, dass Hunnam "irritierende Visionen von Sonne, Strand und Surfsport" beim Publikum aufkommen lasse.

2. "Hooligans" (2005)

Da passt Hunnam schon besser ins Setting der britischen Hooligans – nichts für ungut. In "Hooligans" führt er seinen amerikanischen Schwager Matt (Elijah Wood) in das Milieu randalierender Fußballfans ein. Matt, der gerade von der Eliteuniversität Harvard geflogen ist, fühlt sich von dieser archaischen Welt rund um die Green Street Elite auf magische Weise angezogen und steigt zum vollwertigen Mitglied auf. Doch der Kampf innerhalb der Hooliganszene gerät außer Kontrolle.

Fun Fact: Charlie Hunnam traf als Vorbereitung auf seine Rolle echte Hooligans der Gruppierung Inter City Firm (ICF).

3. "Cold Blood – Kein Ausweg. Keine Gnade." (2012)

Von 2008 bis 2014 war Hunnam vor allem mit seiner Serie "Sons of Anarchy" beschäftigt, in der er ein Mitglied eines fiktiven Motorradklubs spielt. Parallel hatte er jedoch Zeit für eine Rolle in dem Thriller "Cold Blood". Darin spielt er den ehemaligen Boxer und Ex-Knackie Jay, der auf dem Weg zu seinen Eltern die junge Anhalterin Liza (Olivia Wilde) mitnimmt. Er fühlt sich gleich zu ihr hingezogen. Doch er weiß nicht, dass sie nach einem gescheiterten Banküberfall mit ihrem Bruder (Eric Bana) auf der Flucht ist.

Fun Fact: Regie führte bei der amerikanisch-französischen Coproduktion der österreichische Regisseur Stefan Ruzowitzky.

4. "Pacific Rim" (2013)

Noch mehr Action lieferte Hunnam im Actionkracher "Pacific Rim" ab. Als eine außerirdische Invasion aus den Tiefen des Pazifischen Ozeans die Welt bedroht, entwickeln die Menschen gewaltige, humanoide Kampfroboter, die von mindestens zwei miteinander synchronisierten Menschen gesteuert werden müssen. Der Pilot Raleigh Becket (Charlie Hunnam) ist besonders erfolgreich in der Bekämpfung der sogenannten Kaiju, doch bald gewinnen die Außerirdischen wieder die Oberhand.

Fun Fact: Charlie Hunnam ist in "Pacific Rim" an der Seite seines "Sons of Anarchy"-Kollegen Ron Perlman ("Hellboy") zu sehen.

5. "Crimson Peak" (2015)

In der Liebe ist Charlie Hunnam als Dr. Alan McMichael in "Crimson Peak" kein Glück beschieden, denn seine Jugendfreundin und Angebetete Edith (Mia Wasikowska) heiratet den undurchsichtigen Thomas Sharpe (Tom Hiddleston). Dieser lebt mit seiner Schwester Lucille (Jessica Chastain) in einem heruntergekommenen Herrenhaus in den Highlands Nordenglands, das immer weiter in den tonhaltigen Boden einsinkt. Edith fühlt sich in dem düsteren Anwesen nicht wohl und wird von verstörenden Geistererscheinungen heimgesucht.

Fun Fact: Es ist die zweite Zusammenarbeit Hunnams mit Regisseur Guillermo del Toro ("Pans Labyrinth") nach "Pacific Rim". 

6. "Die versunkene Stadt Z" (2016)

Auf den Spuren von Indiana Jones wandelt Hunnam in "Die versunkene Stadt Z". Er verkörpert den britischen Offizier Percy Fawcett, der 1906 als königlicher Landvermesser eine Karte der noch unerforschten Regionen Südamerikas erstellen soll. Dabei kommt er einer untergegangenen Zivilisation auf die Spur und ist bald von der Existenz der verschollenen Stadt "Z" überzeugt. Doch in seiner Heimat glaubt ihm niemand. Immer wieder bricht Fawcett schließlich in Begleitung seines Sohnes (Tom Holland, "Spider-Man: Homecoming") in den Dschungel Brasiliens auf, da ihn "Z" nicht loslässt.

Fun Fact: Ursprünglich sollte Benedict Cumberbatch Fawcett, dessen wahre Geschichte hier verfilmt wurde, spielen. Doch wegen der Schwangerschaft seiner Frau lehnte er ab und die Rolle fiel an Hunnam.

7. "King Arthur": Legend of The Sword" (2017)

Quasi den Ritterschlag als Schauspieler bekam Hunnam 2017 verpasst, als er in die Rolle des Sagenkönigs Artus schlüpfen durfte. Da bei "King Arthur": Legend of The Sword" Filmemacher Guy Ritchie das Heft in die Hand nahm, ist das Ergebnis kein klassischer Artus-Film, sondern ein actionlastiger Blockbuster, der eher an "Game of Thrones" und Ritchies Frühwerke wie "Bube, Dame, König, Gras" als an die Sage erinnert.

Fun Fact: Neben Hunnam waren Henry Cavill ("Mission: Impossible 6 - Fallout") und Jai Courtney ("Suicide Squad") unter den Finalisten beim Casting-Prozess.

8. "Papillon" (2017)

Womit wir bei "Papillon" angekommen wären. Ein neuer Film mit Charlie Hunnam ist das Gefängnis-Drama natürlich, wirklich neu aber nur bedingt, denn es ist streng genommen ein Remake des Klassikers von 1973 mit Steve McQueen in der Hauptrolle. Darin verschlägt es den unschuldig als Mörder verurteilten Safeknacker Papillon in den 1930er-Jahren in die Strafkolonie in Französisch-Guayana. Vom ersten Tag an arbeitet Papi unermüdlich an seiner Flucht. Hilfe bekommt er von seinem Mithäftling,  Urkundenfälscher Louis Dega (Rami Malek).

Fun Fact: Der Film von 1973 und dieses Remake beruhen auf den Lebenserinnerungen des Franzosen Henri Charrière, die er 1969 unter dem Titel "Papillon" zu Papier brachte.

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