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Zum Vatertag! 8 richtig coole Film- und Serienväter

Auch, wenn er nur gezeichnet ist: Mufasa geht locker als einer der perfektesten Filmväter durch.
Auch, wenn er nur gezeichnet ist: Mufasa geht locker als einer der perfektesten Filmväter durch. (©Disney 2017)

Väter sind großartig! Sie beschützen ihre Kinder, sind (auf ihre Weise) für die Familie da und ganz einfach die Helden des Alltags. Zum Vatertag ist es deshalb höchste Zeit, "Danke, Papa!" zu sagen. Und wie ginge das wohl besser, als mithilfe der folgenden 8 großartigen Film- und Serienväter.

Egal, ob chaotisch, überfürsorglich, liebevoll oder doch (auf den ersten Blick) so gar nicht perfekt: Väter sind und bleiben für ihre Kinder die einzig wahren Superhelden. In Film und TV werden den Zuschauern die verschiedensten Versionen mit all ihren Stärken und Schwächen vorgeführt und zum Vatertag gibt's hier noch mal die Highlights gesammelt als Liste.

Achtung, Spoiler! Um Dir die folgenden Film- und Serienväter vorstellen zu können, kommen wir leider um den einen oder anderen Spoiler nicht herum.

1. Robert De Niro als Jack Byrnes in "Meine Braut, ihr Vater und ich" (2000)

Für Jack Byrnes steht eines fest: Kein Mann ist gut genug für seine "kleine" Tochter Pam. Daher nimmt er deren Freund Greg Focker auch überaus genau unter die Lupe, als das Paar für die Hochzeit von Pams großer Schwester anreist. Dass das Familienoberhaupt früher für die CIA gearbeitet hat, kommt ihm da sehr gelegen.

Nach einer Reihe haarsträubender Verwicklungen und kurz, bevor alles in einer großen Katastrophe endet, sieht Jack sein übertriebenes Verhalten aber ein. Er versöhnt sich mit Greg und nimmt ihn als zukünftigen Schwiegersohn an.

Fazit: Überaus lustige Familienkomödie mit viel Herz und einem grandiosen Robert De Niro als überfürsorglichem Filmvater.

2. Marlin in "Findet Nemo" (2003)

Nachdem ein Barracuda Marlins Frau und fast alle Eier aus dem Gelege des Clownfischpaares gefressen hat, ist für den alleinerziehenden Fischvater nichts wichtiger, als die Sicherheit seines einzigen Sohnes. Überängstlich bewacht er den kleinen Nemo, der zudem mit einer schwächeren rechten Flosse geboren wurde. Als der junge Fisch an seinem ersten Schultag von einem Taucher gefangen wird, macht sich Marlin auf die abenteuerliche Suche nach seinem Sohn – quer durch den Ozean! Dabei lernt er nicht nur die kauzige Fischdame Dorie kennen, sondern auch das richtige Gleichgewicht zwischen Helikopterverhalten und Freiraum zu finden.

Fazit: Der Animationsfilm aus dem Hause Disney behandelt die anfangs durch überängstliches Verhalten geprägte Vater-Sohn-Beziehung auf gewohnt humor- und liebevolle Art und Weise. Marlin lernt, dass er seinem Sohn Freiraum geben muss, damit er erwachsen werden kann.

3. Jeffrey Dean Morgan als John Eric Winchester in "Supernatural" (seit 2005)

John Winchester arbeitet eigentlich als Mechaniker und kümmert sich liebevoll um seine Frau Mary sowie die beiden Söhne Dean und Sam. Doch eines Nachts trifft das Schicksal die Familie hart: Ein Dämon tötet Mary und versucht, von Baby Sam Besitz zu ergreifen. Obwohl John sein Kind retten kann, ist danach nichts mehr, wie es vorher war.

Der Serienvater wird zum rastlosen Dämonenjäger, der nur für die Rache an besagtem Dämon lebt und seine Söhne ebenfalls zu Jägern ausbildet. Für die Jungen bedeutet das alles andere als eine Bilderbuchkindheit und vor allem Sam macht seinem Vater dafür lange Vorwürfe. Trotzdem wird doch immer wieder deutlich, wie sehr John seine Söhne liebt. Am Ende opfert er sogar sein Leben und seine Seele im Tausch gegen das Leben seines Sohnes Dean.

Fazit: "Supernatural" ist die am längsten laufende Sci-Fi-Serie in der Geschichte des amerikanischen TV. Die komplizierte und trotzdem liebevolle Familienbeziehung der Winchesters trägt dabei mindestens ebenso sehr zur Beliebtheit der Serie bei, wie die immer wieder sehr selbstironischen Verweise und der große Mysterie-Anteil.

4. Bruce Willis als Harry Stamper in "Armageddon – Das jüngste Gericht" (1998)

Harry Stamper ist ein Mann, der zu seinem Wort steht – und ein Vater, der für seine Tochter nur das Beste will. Als er feststellt, dass sie mit seinem Angestellten A.J. zusammen ist, will er daher nichts lieber, als dem jungen Mann den Hals umzudrehen. Hauptsächlich, weil der ihn zu sehr an sich selbst erinnert. Trotzdem schafft er es am Ende, über seinen eigenen Schatten zu springen und opfert sogar sein eigenes Leben, um A.J. und alle Menschen auf der Welt vor einem tödlichen Asteroiden zu retten.

Fazit: Dramatischer Actionfilm mit einem der herzergreifendsten Vater-Tochter-Momente der Filmgeschichte.

5. Homer J. Simpson in "Die Simpsons" (seit 1989)

Ok, er liebt Bier, ist faul, tendiert zu Wutanfällen und hat die unschöne Angewohnheit, seinen Sohn Bart zu strangulieren. Oberflächlich betrachtet ist Homer Simpson also alles andere, als ein mustergültiger Serienvater. Doch wenn es darauf ankommt, ist er für seine Kinder da und gibt sogar seinen Traumjob in der Bowlinghalle auf, um die finanzielle Sicherheit seiner Familie garantieren zu können.

Fazit: Die Zeichentrickserie "Die Simpsons" karikiert das Idealbild des American Way of Life bereits seit Jahrzehnten auf ihre absolut unnachahmliche Art und Weise. Und auch Homer ist auf seine vollkommen unvollkommene Art eigentlich ein liebender Familienvater, der für seine Kinder alles tut.

6. Gene Hackman als Royal Tenenbaum in "Die Royal Tenenbaums" (2001)

Nicht immer bieten sich Filmväter auf den ersten Blick als potenzielle Vorbilder an. Das gilt auch für Royal Tenenbaum, der seine Frau und die gemeinsamen Kinder einfach sitzen lässt und sich aus dem Staub macht. Erst Jahre später – der Nachwuchs ist längst erwachsen – zieht es den Anwalt wieder zu seiner Familie. Allerdings in erster Linie, weil er sich seine bisherige Unterkunft nicht länger leisten kann und seine Noch-Ehefrau wieder heiraten will.

Royal behauptet, todkrank zu sein und nistet sich im alten Familienhaus ein. Doch es dauert nicht lange, bis der Schwindel auffliegt und er wieder auf der Straße landet. Inzwischen ist ihm allerdings bewusst geworden, wie viel ihm seine Familie in Wahrheit bedeutet und er setzt alle Hebel in Bewegung, um ihnen zu ihrem persönlichen Glück zu verhelfen.

Fazit: Diese Tragikomödie zeigt, dass auch scheinbar hoffnungslose Fälle noch zu liebevollen (wenn auch unkonventionellen) Filmvätern avancieren können.

7. Mufasa in "Der König der Löwen" (1994)

Mufasa könnte wohl als absolut mustergültiger Filmvater gelten und stellt wohl sogar einige seiner Disney-Kollegen noch in den Schatten. Er ist ein weiser und gerechter Herrscher, liebevoller Vater und Ehemann und sogar der Tod kann ihn nicht daran hindern, seinen Sohn zu ermutigen, zu seiner Bestimmung zu finden.

Fazit: "König der Löwen" ist bis heute einer der erfolgreichsten Disney-Zeichentrickfilme und Mufasa wohl auf alle Zeit das Sinnbild des perfekten Filmvaters. 2019 kommt der Realfilm in die Kinos, dann gibt es endlich ein Wiedersehen mit der ikonischen Löwenfamilie. Was soll man dazu sonst noch sagen?

8. John Goodman als Dan Conner in "Roseanne" (1988 bis 1997)

In "Roseanne" dreht sich alles um die amerikanische Arbeiterfamilie Conner. Serienvater Dan Conner ist das Oberhaupt der schräg-sympathischen Sippe (doch eigentlich hat seine Frau das sagen). Dan ist ein humor- und liebevoller Vater, der sich sehr bemüht, seinen Kindern gerecht zu werden. Kommt ein Junge seinen Töchtern zu nahe oder geht es generell gegen seine Familie, versteht der Bauarbeiter keinen Spaß.

Fazit: "Roseanne" ist eine der beliebtesten Serien der späten 1980er- und der 1990er-Jahre und erhält bald ein Revival. Serienvater Dan Conner kann vielleicht nicht unbedingt als Idealbild gelten, ist aber mit ganzem Herzen bei der Sache.

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