6 verrückte Fehler in den "Star Wars"-Filmen

"Star Wars" ist voller Fehler – wenn das Darth Vader wüsste! "Star Wars" ist voller Fehler – wenn das Darth Vader wüsste! (© 2015 picture-alliance / Mary Evans Picture Library)

Die "Star Wars"-Filme sind mittlerweile absoluter Kult. Dabei vergisst man aber gern, dass die Streifen geradezu vollgestopft mit verrückten Fehlern und Pannen sind – und nein, damit meinen wir nicht die komplette Prequel-Trilogie.

In der folgenden Topliste stellen wir sechs kuriose Fehler in der "echten" Trilogie aus den 70ern und 80ern vor – passend zum Kinostart von "Star Wars 7: Das Erwachen der Macht" am 17. Dezember.

1. Ein Sturmtruppler mit Kopfschmerzen

Zum Einstieg ein Klassiker, den viele "Star Wars"-Fans bereits kennen dürften. In "Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung" (1977) stürmen drei Sturmtruppler einen Kontrollraum im Gefängnis des Todessterns. Dumm nur, dass einer der Soldaten offenbar die Tür nicht richtig sieht. Eine dicke Beule wird durch den robusten Helm glücklicherweise verhindert.

2. Ein Lichtschwert mit Kabel

Dass die Lichtschwerter in den "Star Wars"-Filmen nur Special Effects und nicht echt waren, war natürlich auch damals den Fans schon klar. Die meiste Zeit konnten die Filme aber recht gut verbergen, dass die Lichtschwerter in Wahrheit nur bunt bemalte Metallstangen mit kleinen Rotoren waren, die später digital bearbeitet wurden. Beim Lichtschwert-Duell zwischen Obi-Wan Kenobi und Darth Vader ist Regisseur George Lucas dennoch ein Fehler unterlaufen. In einigen Einstellungen von Obi-Wan sieht man nämlich recht genau das weiße Stromkabel, das aus seinem Ärmel zum Lichtschwert führt (im Video beispielsweise bei 0:23).

3. Wie oft müssen wir diese Szene denn noch drehen?

Der Dreh mancher Filmszenen will einfach nicht klappen und muss x-mal wiederholt werden. Das war offenbar auch bei der zarten Annäherung von Han Solo und Leia Organa in "Das Imperium schlägt zurück" der Fall. Der romantische Moment musste anscheinend so oft gedreht werden, dass Harrison Ford irgendwann die Textzeilen von Carrie Fisher auswendig konnte. Im Video ist ab 1:50 relativ gut zu erkennen, dass Ford den kompletten Satz von Fisher lautlos mit den Lippen mitspricht.

 4. Tote haben auch Gefühle

Kurz nachdem Darth Vader im ersten "Star Wars"-Teil das Schiff von Leia Organa erobert hat, muss auch schon ein Rebellenanführer unliebsame Bekanntschaft mit dem tödlichen Griff des Sith-Lords machen. Anschließend schleudert Darth Vader die Leiche an eine Wand – der Schauspieler hatte beim Dreh aber offenbar keine Lust auf eine gebrochene Nase, und hebt daher kurz vor dem Aufprall schützend die Hände vors Gesicht. Zu sehen ist das im Video ab 0:50.

5. Uups, ich bin ja im Bild

Am Set von "Star Wars" tummelten sich natürlich nicht nur Schauspieler, sondern auch viele Crewmitglieder. Beim Dreh der Flucht aus Mos Eisley schaffte es ein Mitarbeiter allerdings nicht mehr rechtzeitig aus dem Bildhintergrund, zu sehen ab 2:13. Zum Glück trägt der Mann ein grünes Shirt und ist so recht schwer über der linken Schulter von Han Solo zu entdecken.

6. Luke, der Bauchredner

Luke Skywalker ist ein Jedi und beherrscht die Kräfte der Macht – so weit, so bekannt. Dass der Posterboy der Rebellen allerdings auch ein begnadeter Bauchredner ist, war uns noch gar nicht so bewusst. Zu bewundern ist das Talent in "Das Imperium schlägt zurück" kurz nach Lukes' Landung auf Dagobah. In der englischen Originalversion ist der Satz "If he even exists" zu hören, die Lippen des angehenden Jedi bewegen sich allerdings nicht. Die einfache Erklärung: Schauspieler Mark Hamill hatte den fraglichen Satz beim Dreh nie gesprochen, er wurde erst später in die Tonspur eingefügt. Selbst eine nachträgliche Verdunklung des Bildes kann den Fehler allerdings nicht verbergen, wie das Video ab 3:06 zeigt.