8 Dinge, die Dir Apple nicht über das iPad Pro verraten hat

Viel wissen wir schon über das iPad Pro – aber noch lange nicht alles. Viel wissen wir schon über das iPad Pro – aber noch lange nicht alles. (© 2015 TURN ON Screenshot)

Viel wurde gemunkelt über das iPad Pro, nun schaffte Apple endlich Klarheit über Release und Preis – oder doch nicht? Hier sind acht Fakten über das iPad Pro, die Apple auf seiner großen Keynote verschwiegen hat.

1. Nix mit 3D Touch

iOS-3D-Touch-Jailbreak
3D Touch ist super - gibt es nur leider nicht fürs iPad Pro. (© 2015 Youtube.com/Appe)

Es war die große Neuerung bei der Vorstellung von iPhone 6s und 6s Plus: 3D Touch. Was Apple dabei etwas unter den Tisch fallen ließ: Das neue Tablet iPad Pro mit Release im November wird nicht mit der neuen Technologie ausgestattet sein. Das wäre dann wohl eine Verbesserungsmöglichkeit für das iPad Pro 2.

2. Der Apple Pencil ist nur für das iPad Pro

Richtig konkurrenzfähig zu den Tablets von Samsung wird das iPad Pro erst mit dem Apple Pencil, den es ebenfalls zum Release geben wird. Das kleine Gadget hat einen stolzen Preis von 99 US-Dollar, bietet dafür aber auch einiges. Was Apple verschweigt: All das gilt nur fürs iPad Pro! Mit anderen iPad-Modellen oder gar dem iPhone 6s ist der Stift nicht kompatibel.

3. Der Apple Pencil lädt in sechs Minuten voll

Der neue Apple Pencil
Der neue Apple Pencil lädt in Rekordzeit auf. (© 2015 TURN ON Screenshot)

Doch es gibt auch Positives über das iPad Pro, dass Apple uns vorenthält. So lädt der Apple Pencil in etwa sechs Minuten voll und kann dann zwölf Stunden lang verwendet werden. Eilige iPad Pro-Besitzer können den Apple Pencil sogar nur 15 Sekunden an den Lightning Port anschließen und erhalten 30 Minuten Nutzungszeit.

4. Der Lightning Port kann nun Strom abgeben

Lightning-Anschluss beim iPhone 6
Mit dem neuen Lightning-Anschluss können sogar Geräte geladen werden. (© 2015 picture alliance / dpa Themendienst)

Damit wären wir auch gleich bei der nächsten Sache, die Apple Dir über das iPad Pro vorenthält. Über den neuen Lightning-Anschluss kann nämlich nicht nur Strom aufgenommen, sondern auch abgegeben werden. Ähnlich wie beim neuen USB-C-Port können so Zubehör und Gadgets mit Strom versorgt werden.

5. Das Smart Keyboard ist ziemlich robust

Apple iPad Pro mit Smart Keyboard
Das iPad Pro Smart Keyboard kann so einiges ab. (© 2015 YouTube/Apple)

Zusammen mit dem Smart Keyboard wird das neue iPad Pro zur echten Laptop-Alternative. Worauf Apple gar nicht weiter einging: die Tastatur kann so einiges ab. Ob Du nun Wasser darauf verschüttest, Kuchenkrümel darauf verteilst oder mit fettigen Fingern darauf fasst: alles kann schnell und spurlos beseitigt werden. Der Preis zum Release beträgt in den USA etwa 170 US-Dollar. Bei uns könnte der Preis dann etwa 200 Euro betragen.

6. Neue Chancen für Keyboards

Mit dem Smart Connector lässt sich eine Tastatur an das iPad Pro anschließen.
Mit dem Smart Connector lässt sich eine Tastatur an das iPad Pro anschließen.. (© 2015 TURN ON Screenshot)

Bleiben wir auch kurz bei externen Tastaturen. Traditionell bietet natürlich nicht nur Apple solches Zubehör an – auch Drittanbieter werfen ihre Alternativen auf den Markt. Praktisch: Das iPad Pro kommt mit einem Smart Connector daher. Darüber können iPad Pro und Tastatur nicht nur verbunden, sondern Letztere auch mit Strom versorgt werden. Dadurch wird Bluetooth überflüssig und auch auf eigene Akkus können externe Tastaturen verzichten.

7. Arbeitsspeicher ohne Ende

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Dank genügend Arbeitsspeicher sind selbst aufwendige Anwendungen kein Problem. (© 2015 Apple)

Von Apple-Gegnern häufig kritisiert wird der geringe Arbeitsspeicher der Geräte. Doch das ist oft halb so schlimm, denn iOS kann ziemlich gut mit knappen Ressourcen umgehen. Was aber, wenn es kein Limit mehr gibt? Das iPad Pro kommt nämlich mit satten 4 GB Arbeitsspeicher daher – so sagt es uns nicht Apple, sondern Adobe in der Pressemitteilung zum neuen iPad Pro. Zwar wurde die Passage über den satten Arbeitsspeicher wieder gelöscht, doch andere Quellen bestätigten ihn mittlerweile bereits. Vielleicht meldet sich Apple dazu ja auch noch bis zum Release.

8. Wieder eine schwache Kamera

iPhone-6s-Cam
Die neue Kamera vom iPhone 6s hat es leider nicht ins iPad Pro geschafft. (© 2015 Apple)

Das iPad Pro kommt wirklich in fast allen Belangen mit Topausstattung daher. Abstriche müssen lediglich bei der Kamera gemacht werden. Die iSight-Kamera mit f/2.4-Blende löst lediglich mit acht Megapixeln auf und entspricht somit der des iPad Air 2. Heißt im Klartext: für Schnappschüsse reicht es.