Acht praktische Tipps für Google Maps

Wir haben Google Maps mal genauer unter die Lupe genommen. Wir haben Google Maps mal genauer unter die Lupe genommen. (© 2014 picture alliance / HOCH ZWEI)

Dass Google Maps mehr kann, als nur Routen berechnen, ist längst bekannt. Street View und Fußgänger-Navi kennt mittlerweile auch jeder. Hier sind acht Tipps und Einstellungen, von denen Du vielleicht noch nichts wusstest.

1. Die richtige Bedienung

Google Maps funktioniert auf beinahe jeder Plattform intuitiv. Doch echte Pros haben auch hier ihre Tricks und Kniffe. Auf dem Smartphone kannst Du beispielsweise per Doppel-Tipp in die Karte hineinzoomen. So sparst Du Dir das Gefriemel mit zwei Händen. Am Desktop-PC kannst Du neben den Plus- und Minus-Buttons am rechten unteren Rand auch das Rad Deiner Maus oder Plus- und Minus-Taste der Tastatur, genauer gesagt des Nummernblocks, verwenden.

2. So kommst Du nie wieder zu spät

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Gerade im Feierabendverkehr ist die Hölle los. (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Im Stau stehen ist nervig und zu spät kommen kann zudem ganz schön peinlich sein. Wie gut, dass Google einst eine ganze Stange Geld für das GPS-Navigationssystem Waze auf den Tisch legte. So berücksichtigt Google Maps bei der Routenberechnung auf dem Smartphone beispielsweise auch die aktuelle Verkehrslage. Und das sogar erschreckend genau. Und nicht nur die aktuelle Situation behältst Du mit Google Maps stets im Blick. In der Desktop-Version kannst Du die auch die "Normale Verkehrslage" für bestimmte Tage und Uhrzeiten anzeigen lassen. Praktisch, wenn Du mal auswärts einen Termin hast und sehen willst, ob Du etwas Extra-Zeit einplanen solltest.

3. Höhenprofile und Frontalansicht

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Echtes Geheimagenten-Feeling bringt die "Ansicht neigen"-Funktion rechts unten (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Dass Google Earth nun auch in Google Maps integriert ist, hast Du sicherlich schon festgestellt – schließlich heißt der "Gelände"-Button nun "Earth". Doch wusstest Du auch, dass Du direkt im Browser die dritte Dimension erkunden kannst? Unter der Kompassnadel versteckt sich ein kleines Knöpfchen, das Dich die "Ansicht neigen" lässt. Für das volle Geheimagenten-Feeling kannst Du dann noch die beiden Pfeile für die 360-Grad-Observation nutzen. Praktisch ist das zum Beispiel auch für die Vorbereitung für den Wanderurlaub.

4. In ganzen Sätzen sprechen

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Google Maps versteht auch ganze Sätze und liefert die Antworten in Deiner Nähe. (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Da ist man nun unterwegs, möglicherweise sogar in einer fremden Stadt, und sucht einen bestimmten Ort. Kein Problem, denn Google Maps kann auch mit ganzen – oder auch halben – Sätzen umgehen. So findest Du im Handumdrehen eine "Apotheke in Cottbus", eine "Tankstelle an der A2" oder "indisches Essen in Hamburg". Tipp: So kannst Du auch ganze Routen berechnen lassen. Gibst Du beispielsweise ein "Wie komme ich von Hannover nach Nürnberg?", erhältst Du prompt die Antwort.

5. Routenplaner für Jedermann

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Steile Sache, diese Navigation für Radfahrer. (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Da wären wir dann auch schon beim nächsten Feature von Google Maps. Deine Route kannst Du Dir nämlich nicht nur fürs Auto anzeigen lassen. Auch Routen für Fern- und Nahverkehr (letzteres je nach Stadt), Fußgänger und Radfahrer werden im Handumdrehen kalkuliert. Dabei gibt es für jedes Transportmittel ein nettes Feature. Für Bus und Bahn beispielsweise den Reiseplaner, mit dem Du auch zukünftige Routen abrufen kannst. Radfahrern werden auch gleich die drohenden Höhenmeter sowie Fußgängern das Gelände angezeigt.

6. Navigation in vier Wänden

Jeder, der schon mal in einem Flughafen oder einem großen Einkaufszentrum war, weiß, dass man sich dort genauso schnell verlaufen kann wie auf offener Straße. Kein Problem, denn auch dafür gibt es Google Maps. Für ausgewählte öffentliche Plätze wie die Flughäfen in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt gibt es Indoor Maps. Auch Stadien und Arenen in Berlin, München und Hamburg sind dabei. Und zur Freude der männlichen Shopping-Begleiter auch gleich die großen Einkaufszentren des Landes. Eine vollständige Liste findet sich direkt bei Google.

7. Karten offline speichern

Vorbei sind die Zeiten, in denen Du den Urlaub mit riesigen Falke- oder ADAC-Faltkarten beginnen musstest. Mit Google Maps lassen sich einzelne Kartenabschnitte herunterladen, offline speichern und anschließend 30 Tage lang jederzeit und überall abrufen. Wie genau das funktioniert, erfährst Du in unserem Ratgeber.

8. Easter Eggs

Pac-Man für Google Maps
Pac-Man kommt per Google Maps auch in Dein Viertel. (© 2015 Screenshot/Google Maps)

Auf Google Maps ist jeder Tag Ostern. Der Internetriese ist bekannt für seine humorvolle Seite und versteckt auch im Kartendienst zahlreiche kleine Gimmicks. Während einige Funde, wie das pinkelnde Android-Männchen, auf Nutzer zurückgehen, platziert auch Google selbst viele lustige Dinge. So findest Du hier das Monster von Loch Ness, Aliens oder die Empfehlung, mal auf Deinen Jet-Ski umzusteigen, wenn Du über den Atlantik willst. Zudem bekommt der kleine Street View Peg Man gerne mal Kostüme zu Halloween, Valentinstag und Co. spendiert. Kürzlich konnte man sogar eine Runde Pac-Man direkt in Google Maps spielen.  Eine – zugegebenermaßen nicht komplette – Liste der Easter Eggs findet sich bei Wikipedia.