Aufstand der Maschinen? Die 11 furchteinflößendsten Roboter

Der Mech-Suit Kuratas kostet 874.000 Euro. Der Mech-Suit Kuratas kostet 874.000 Euro. (© 2015 Facebook/Suidobashi Heavy Industry)

Eines Tages werden sich die Maschinen über die Menschen erheben – deshalb ist es gut, seinen Gegner zu kennen. Wir haben uns die furchteinflößendsten Roboter einmal genauer angesehen und müssen sagen: Nehmt Euch in Acht!

Wenn sich selbst die größten Köpfe unserer Zeit fürchten, dann ist die Lage ernst. Stephen Hawking und Bill Gates warnen vor künstlicher Intelligenz. Auch Tesla-Ikone Elon Musk erwartet den Aufstand der Maschinen – und das sogar schon in fünf Jahren.

1. Schneller als Usain Bolt: Cheetah und Wildcat

Wenn Du glaubst, Du könntest Robotern einfach davonlaufen, dann müssen wir Dich leider enttäuschen. Wenn der Cheetah Robot von Boston Dynamics Jagd auf ihn macht, könnte selbst Usain Bolt ihm nicht entkommen. Mit mehr als 45 Stundenkilometern könnte er so ziemlich alles einfangen – und würde garantiert in der 30er-Zone geblitzt werden. Sein größerer Bruder Wildcat ist sogar speziell für den Außeneinsatz entwickelt worden.

2. Halb Mensch, halb Maschine: Japanische Androiden

In wenigen Jahren könnten Roboter bereits unter uns leben – und wir würden es vielleicht gar nicht merken! Wissenschaftler aus Japan haben bereits realistisch anmutende Menschenroboter herstellen können. Einige von Ihnen kommen sogar schon als Ersatz-Lehrkraft in Schulen zum Einsatz oder schieben Nachtschicht an der Hotelrezeption.

3. ATLAS: Der Retter in der Not

Auf der guten Seite könnte womöglich der ATLAS von Boston Dynamics stehen. Der Robo hat die Maße eines ausgewachsenen Football-Spielers und wird im Auftrag des Pentagon entwickelt, um in zerstörten Städten Menschen zu retten. Die neueste Version gibt es sogar komplett Unplugged – dank Batterie und Funktechnologie kann er problemlos aus der Ferne gesteuert werden.

4. Putins Favorit: Russischer Militärcyborg

Besonders schlau ist der Roboter des russischen Rüstungsunternehmens Tochmash zwar nicht, aber er kann immerhin das, was von ihm als Soldat erwartet wird: schießen. Darüber hinaus fährt er Quad und könnte so für die eine oder andere rasante Verfolgungsjagd sorgen. Präsident Putin hat er bereits kennengelernt.

5. Selbst im Wasser nicht sicher: Swumanoid und Robo-Fish

Wenn Du glaubst, Wasser schützt dich vor Robotern, dann täuschst Du Dich leider. Der Robo-Fish kommt selbst in den tiefsten Gewässern zurecht. Dass er zumindest im Wassser so aussieht wie ein Hai, lässt ihn zudem noch gefährlicher wirken. Und selbst im Pool könnten sie uns auflauern: Der Swumanoid sieht fast wie ein Mensch aus. Mit 20 wasserfesten Motoren kann er verschiedene menschliche Schwimmtechniken imitieren.

6. Kuratas: Die Kampfmaschine

Kein Roboter mit eigenständigem Gehirn, doch in den falschen Händen könnte der Kuratas mächtigen Schaden anrichten. Das Robo-Monster ist fünf Tonnen schwer und misst fasst vier Meter. Das eingebaute Maschinengewehr feuert bis zu 6.000 Schuss pro Minute und kann automatisch Ziele anvisieren. Gesteuert wird er entweder aus dem Cockpit heraus – oder sogar per App. Für etwa 875.000 Euro kann man den Giganten sogar bei Amazon in Japan bestellen.

7. Elender Lügner: Aldebaran Nao

Besonders furchteinflößend wirkt der Nao von Aldebaran Robotics nicht. Doch laut Image-Video kann er etwas ganz anderes gefährliches: Lügen! Wir versuchen jetzt, Isaac Asimov aus dem Grab zu holen und ihm zu erklären, dass seine Robotergesetze in Gefahr sind.

8. Mit der Intelligenz von Insekten: Termite und Robo-Fly

Insekten sind faszinierend. Obwohl Sie nicht die intelligentesten Geschöpfe sind, können Sie doch wahre Wunder vollbringen. So zum Beispiel Termiten: Sie erledigen zugeteilte Aufgaben, ohne das große Ganze zu sehen. Nach diesem Prinzip funktionieren auch die Roboter, die an der Harvard Universität entwickelt wurden. Mit den richtigen Kommandos können Sie also so ziemlich alles bauen. Anleihen von der gewöhnlichen Stubenfliege haben hingegen die Robo-Fly-Drohnen, ebenfalls aus Harvard. Sie sind klitzeklein und wendig. Die Tiny Robo-Fly aus Carbon wiegt gar weniger als ein Gramm und kommt selbst in die kleinsten Ritzen.

9. Asimo: Dein bester Freund

Ein etwas angenehmerer Zeitgenosse und gleichzeitig einer der berühmtesten realen Robos der Welt ist der Asimo von Honda. Er kann nicht nur körperlich mit Menschen interagieren, sondern auch Treppen steigen. Darüber hinaus mixt er Drinks, ist ein Tänzer und macht beim Elfmeterschießen immerhin eine bessere Figur als jeder Engländer. Solange niemand seinen Schalter auf Böse stellt, sollte Asimo also keine Gefahr darstellen.

10. Für die Unterhaltung: Breakdancing und die erste Geige

Zugegeben, besonders furchterregend ist der Manoi GO nicht. Dafür hat er ein paar coole Moves drauf und schlägt uns vermutlich jederzeit im Breakdance-Battle. Der Geige-spielende Roboter von Toyota könnte sich derweil mit David Garrett und André Rieu messen und den Aufstand der Maschinen zumindest musikalisch dramatisch unterlegen.

11. Der Strippenzieher: Curiosity

Unser letzter Eintrag mag auf den ersten Blick etwas merkwürdig klingen, doch falls es wirklich mal einen Aufstand der Maschinen gibt, dann könnte echte Gefahr vom Mars-Rover "Curiosity" ausgehen. Derzeit ist alles in bester Ordnung – erst kürzlich fand er Hinweise für Leben auf dem Mars.  Und genau hier könnte die Gefahr liegen. Er ist ausdauernder und robuster als jedes organische Wesen. So eine Landung wie im Video härtet ab. Mit seinen Führungsqualitäten könnte er zum Anführer des Maschinen-Aufstandes werden – immerhin hat er auf Twitter sogar fast zwei Millionen menschliche Follower.