Die 11 abgefahrensten Gadgets von James Bond

James Bond James Bond (© 2015 picture alliance / United Archives / IFTN)

James Bond ohne Gadgets? Das ist wie ein 007-Film ohne Bond-Girls, Martinis und Oberbösewichte. Passend zum neuen Blockbuster "Spectre" zeigen wir Dir die elf abgefahrensten Gadgets aus mehr als 50 Jahren Agenten-Geschichte.

1. Der explodierende Stift aus "Goldeneye"

Explodierende Gadgets sind natürlich ein Dauerbrenner in vielen James-Bond-Filmen. Ein besonders gutes Beispiel ist der explosive Stift der Firma Parker, den Pierce Brosnan alias 007 in "Goldeneye" (1995) von Q überreicht bekommt. Besonders tricky: Der tödliche Schreiber wird erst nach dreimaligem Klicken aktiviert – ein Glück, dass James Bond nie seinen Sinn für Timing verliert!

2. Das Krokodil-U-Boot aus "Octopussy"

Etwas abwegiger wird es schon beim Krokodil-U-Boot, das Roger Moore in "Octopussy" (1983) zum heimlichen Anpirschen verwendet. Beim Design hatte sich Q mal wieder selbst übertroffen: Das Propeller-getriebene Fiberglas-Modell ist sogar mit echter Krokodilhaut überzogen – heutzutage allein aus Tierschutzgründen eigentlich undenkbar. Die anderen Krokos konnte James Bond damit aber anscheinend überzeugen.

3. Der Waffen-Koffer aus "Liebesgrüße aus Moskau"

In "Liebesgrüße aus Moskau" (1963) hatte Desmond Llewelyn seinen ersten Auftritt als Q. Zum Einstand hatte er auch gleich ein nettes Geschenk für Sean Connery parat: einen Aktenkoffer vollgestopft mit Waffen. Im Inneren versteckt waren Munition, ein Wurfmesser, ein klappbares Scharfschützengewehr, eine Tränengas-Kapsel und sogar noch ein paar Goldmünzen. Wo 007 in dem Koffer allerdings seinen Anzug unterbringen konnte, ist nicht ganz klar.

4. Lotus Esprit aus "Der Spion, der mich liebte"

Über die Jahre hatte James Bond viele unterschiedliche fahrbare Untersätze, die meistens mit technischen Mätzchen vollgestopft waren. Kein Auto blieb allerdings so gut in Erinnerung wie der Lotus Esprit aus "Der Spion, der mich liebte" (1977). Das Vehikel konnte nicht nur Raketen abfeuern, sondern sich auch in ein U-Boot verwandeln – mitsamt Periskop!

5. Ericsson-Handy aus "Der Morgen stirbt nie"

Auch James Bond musste Ende der 90er natürlich mit der Zeit gehen und bekam daher von Q in "Der Morgen stirbt nie" (1997) ein Handy von Ericsson überreicht. Mit dem Knochen konnte 007 aber nicht einfach nur bei Chefin M durchklingeln, das Mobiltelefon besaß auch einen Fingerabdruck-Scanner, eine Fernbedienung für Bonds BMW, einen High-Tech-Generalschlüssel und einen Elektroschocker – praktisch um Türschlösser und Bösewichte zu brutzeln.

6. Rolex Submariner aus "Leben und sterben lassen"

Schon in den James-Bond-Büchern von Ian Fleming trug der Geheimagent stets eine Rolex-Uhr. Die Submariner in "Leben und sterben lassen" (1973) konnte jedoch weit mehr als nur die Zeit anzeigen. Die Rolex besaß auch einen starken Super-Magneten, der nicht nur Löffel anziehen, sondern sogar die Flugbahn einer Kugel verändern konnte. Auch zum Öffnen von Reißverschlüssen an Kleidern von Bond-Girls eignete sich die Uhr hervorragend. Die Lünette fungierte zudem als Kreissäge – ein Komplettpaket also!

7. Little Nellie aus "Man lebt nur zweimal"

Der Tragschrauber Wallis WA-116 Agile alias "Little Nellie" in "Man lebt nur zweimal" (1967) hatte nicht nur einen feschen grell-gelben Anstrich, das kleine Fluggerät war auch noch äußerst wehrhaft. Dank Maschinengewehr, Raketen, Luftminen und Flammenwerfer hatten selbst vier deutlich größere Hubschrauber keine Chance gegen James Bond.

8. Anti-Hai-Pistole in "Leben und sterben lassen"

Und noch einmal der Roger-Moore-Klassiker von 1973. In "Leben und sterben lassen" bekam James Bond nicht nur eine Multi-Funktions-Rolex, sondern auch eine Anti-Hai-Pistole von Q. Diese wurde mit speziellen Geschossen gefüttert, die mit Druckgas gefüllt waren. Allerdings konnte die Waffe nicht nur Raubfische aus dem Wasser blasen, sondern auch Bösewichte wie Dr. Kananga – eine der wohl abgefahrensten Todesszenen in allen James-Bond-Filmen.

9. Handgelenk-Pistole aus "Moonraker"

"Moonraker" (1979) hat schon allein aufgrund der absurden Story einen ganz speziellen Platz in unserem Herzen. Auch in Sachen Gadgets war Roger Moore alias James Bond gewohnt gut ausgestattet. Besonders praktisch im Kampf gegen Fieslinge war natürlich die Handgelenk-Pistole mit Pfeilen – einfach so tun, als ob man sich ergibt, die Hände heben und dann im unbeobachteten Moment aus dem Handgelenk feuern.

10. Ghettoblaster aus "Der Hauch des Todes"

Ok, Timothy Dalton wird wohl nicht als der beste James Bond aller Zeiten und "Der Hauch des Todes" (1987) als spannendster 007-Streifen in die Geschichte eingehen. Dafür waren die Gadgets umso bescheuerter und damit auch lustiger – 80er halt … Den Ghettoblaster von Q durfte der Geheimagent leider nicht mitnehmen, sondern nur im Labor bewundern.

11. Jetpack aus "Feuerball"

Zum Schluss noch ein echter Klassiker unter den James-Bond-Gadgets: der Raketenrucksack aus "Feuerball" (1965). Einfach grandios, wie 007 mit dem Jetpack aus einem französischen Schloss flieht und seiner Verfolger nur staunen können. "Kein gut gekleideter Mann sollte ohne aus dem Haus gehen", kommentiert Sean Connery nach der Landung trocken. Warum das Ding aber überhaupt auf dem Dach des Schlosses herumliegt, bleibt eine Frage für Q persönlich.