Die besten Apps für Videos und Livestreams

Smartphone_Filmen Smartphone_Filmen (© 2015 Picture Alliance/ Tomislav Miletic/ PIXSELL)

Das Teilen von Videos und sogar Livestreams über das Smartphone wird immer populärer. Mittlerweile buhlen zahlreiche Apps wie Instagram, Snapchat, Riff und Meerkat um die Gunst der Nutzer. Wir haben uns die verschiedenen Apps genauer angeschaut und erklären Dir, welches Programm sich für welchen Zweck am besten eignet.

Das Erstellen und Teilen von Videos erfreut sich vor allem dank YouTube großer Beliebtheit. Doch YouTube ist auf dem Videostreaming-Markt längst nicht mehr allein. Relativ junge Apps wie Meerkat, Persicope, Riff oder Vine machen das Erstellen und Hochladen von Videos mit dem Smartphone mittlerweile sogar deutlich einfacher. Dabei hast Du als Nutzer zum Beispiel die Möglichkeit, in wenigen Minuten kurze Clips zu erstellen und diese direkt ins Netz hochzuladen oder sogar Live-Videos mit dem Smartphone direkt ins Netz zu streamen. Wir haben uns die wichtigsten Video-Apps einmal näher angeschaut.

Vine

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Vine gilt unter den Video-Apps schon beinahe als Klassiker. (© 2015 Google Play Store/ Vine Labs)

Fast schon als Klassiker unter den Video-Apps kann Vine gelten. Bereits seit 2013 bietet Twitter die App an, um kurze Clips mit dem Smartphone aufzunehmen und diese im Rahmen von Tweets und Facebook-Posts zu teilen. Die Videos dürfen dabei eine maximale Länge von sechs Sekunden haben und fangen automatisch wieder von vorn an, sobald sie beendet sind. Damit erinnern die kurzen Clips an animierte GIFs. Erstellen kannst Du Videos ganz einfach, indem Du den Touchscreens antippst. Sobald Du das Display wieder loslässt, stoppt die Aufnahme. Auf diese Weise kannst Du entweder zusammenhängende Clips filmen oder mehrere kurze Aufnahmen zu einem Video zusammenfügen.

Vine ist verfügbar für Android, iOS und Windows Phone

Instagram

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Instagram adaptiert das Erfolgsmodell von Vine. (© 2015 CC: Flickr/Leon Terra)

Die Videofunktion von Instagram wurde als Reaktion auf Vine eingeführt. Im Gegensatz zur Konkurrenz hast Du hier die Möglichkeit, Clips mit einer Länge zwischen drei und 15 Sekunden aufzunehmen und die Aufnahmen mit Hilfe von verschiedenen Filtern zu bearbeiten. Grundsätzlich funktioniert das Erstellen von Videos dabei genau wie bei Vine durch das Tippen des Fingers auf den Touchscreen. Um ein Video auf der Instagram-Plattform zu teilen, benötigst Du einen Account beim Anbieter, der sich allerdings mit wenigen Schritten erstellen lässt.

Instagram gibts für Android, iOS und Windows Phone (Beta)

Snapchat

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Auch Snapchat bietet die Möglichkeit, Kurzvideos zu erstellen. (© 2015 YouTube/Snapchat)

Auch die relativ junge App Snapchat bietet die Möglichkeit zum Aufnehmen kurzer Videoclips. Dazu musst Du nach dem Start der App nur einmal von rechts nach links über den Bildschirm wischen. Im Auslöser sollte dann ein roter Punkt erscheinen, der symbolisiert, dass sich die App nun im Videomodus befindet. Die Aufnahme selbst funktioniert wie bei Vine und Instagram über das Berühren des entsprechenden Buttons. Die Besonderheit bei Snapchat liegt jedoch im Verschicken der Videos. Genau wie die Fotos, die mit der App aufgenommen werden, zerstören sich die Clips nach dem einmaligen Anschauen nämlich von selbst.

Snapchat ist für Android und iOS verfügbar

Meerkat

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Meerkat ermöglicht Livestreams direkt vom Smartphone. (© 2015 Google Play Store/ Life On Air Inc.)

Die Video-App Meerkat konnte sich innerhalb weniger Monate bereits zu einem echten Internet-Hype entwickeln. Vor allem über Twitter kursieren seit Anfang des Jahres unzählige Livestreams aus allen Teilen der Welt. Der Erfolg von Meerkat ist dabei kein Zufall, denn die App macht es Dir besonders einfach, eigene Videos direkt vom Smartphone ins Netz zu streamen und so bestimmte Momente mit Deinen Freunden auf Facebook zu teilen. Diese können die Videos live kommentieren und Dir somit direkt mitteilen, wie gut Du als Kameramann bist. Auf Wunsch kannst Du auch direkt im Chat antworten. Nach dem Beenden eines Streams hast Du die Möglichkeit, das erstellte Video zu speichern und es zum Beispiel bei YouTube zum dauerhaften Ansehen hochzuladen. Wer nicht selbst streamen möchte, hat mit Meerkat auch die Möglichkeit, einfach die aktuellen Livestreams von anderen Usern anzuschauen.

Meerkat funktioniert auf Android (Beta) und iOS

Persicope

Periscope
Twitter möchte mit Periscope punkten. (© 2015 Periscope)

Periscope wurde von Twitter als Antwort auf Meerkat gestartet. Die App funktioniert ähnlich wie der Konkurrent und ermöglicht es Dir, Livestreams zu erstellen und diese mit Deinen Freunden – vorzugsweise bei Twitter – zu teilen. Im Vergleich zu Meerkat bietet Periscope beim Streamen allerdings noch einige Zusatzfeatures. So zeigt die App jederzeit an, wie viele Leute bei Deinem Stream gerade zuschauen und wie gut diesen Deine Aufnahme gefällt. Nach dem Beenden eines Streams speichert Periscope die Aufnahme automatisch auf einem eigenen Server und hält diese dort noch 24 Stunden lang zum Abruf bereit. Zusätzlich hast Du wie bei Meerkat die Möglichkeit, die Aufnahme auf dem eigenen Smartphone zu speichern, um diese anschließend bei YouTube hochzuladen. Periscope gibt es für iOS und Android.