Diese 9 nervigen iOS 9-Features muss Apple dringend fixen

Diese 9 nervigen iOS 9-Features sollten dringend gefixt werden. Diese 9 nervigen iOS 9-Features sollten dringend gefixt werden. (© 2015 CC: Flickr/Kārlis Dambrāns)

Apples aktuelles Betriebssystem iOS 9 legt den Fokus auf Sicherheit und Stabilität. Sonderlich viele neue Features haben hingegen nicht Einzug gehalten. Dabei gibt es seit Ewigkeiten Funktionen, die sich iPhone- und iPad-Besitzer sehnlichst wünschen. Welche Fehler von iOS 9 nervig sind und am besten sofort gefixt werden sollten, klären wir in dieser Topliste.

1. App-Icons endlich völlig frei anordnen

WhatsApp
App-Icons können lediglich innerhalb des vorgegebenen Rasters geordnet werden. (© 2015 CC: Flickr/Jan Persiel)

Auch im Jahr 2015 lassen sich die App-Icons auf dem Home-Screen nach wie vor nicht völlig frei anordnen. Unter iOS 9 stehen nach wie vor nur Apples vorgegebene Slots für die Anordnung der Symbole zur Verfügung. Hauptkonkurrent Google ist mit Android seit einer gefühlten Ewigkeit weiter. Apples Rasteranordnung blieb im Grunde seit dem Release des ersten iPhones im Jahr 2007 unverändert – und wirkt mittlerweile reichlich antiquiert. Ein bisschen mehr Flexibilität wäre wünschenswert.

2. Das WLAN-Netzwerk schneller auswählen

Das Kontrollzentrum in iOS 9 erlaubt es, das WLAN schnell und einfach ein- und auszuschalten. Ein anderes als das vorgegebene WLAN kann indes nicht über das Kontrollzentrum ausgewählt werden, der Umweg über die Einstellungen ist obligatorisch. Das geht bei Android um einiges unkomplizierter und schneller.

3. iTunes-Zwang abschaffen und Drag and Drop erlauben

iTunes
Drap and Drop ist ein Wunschgedanke, ohne iTunes geht nichts. (© 2015 Apple)

Das iPhone schnell und unkompliziert per Drag & Drop mit einem Video oder einem Musikstück füttern? Auch mit iOS 9 ist dieses Feature nicht vorgesehen, der Umweg über iTunes unumgänglich. Gerade in den Anfangsjahren war der Schritt über iTunes alles andere als intuitiv und ziemlich nervig. Das hat sich über all die Jahre zwar verbessert. Dennoch ist der iTunes-Zwang für viele Smartphone-Fans ein Gräuel. Insbesondere vor dem Hintergrund einer einfachen und fixen Bedienung wäre eine Wahl zwischen Drag & Drop und Umweg über die Software wünschenswert.

4. Mitteilungen schneller löschen

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Ein Klick auf das "x" gibt den Löschauftrag, muss aber noch einmal bestätigt werden. (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Eine simple Funktion, die dennoch auch unter iOS 9 unnötig kompliziert ist: das Löschen von Benachrichtigungen im Notification-Menü. Ein Klick auf das "x" als Löschauftrag genügt nicht, man muss den gewünschten Vorgang ein weiteres Mal bestätigen – was unnötige Zeit kostet. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Benachrichtigungen in einzelne Gruppen aufgeteilt werden. Ein gleichzeitiges Entfernen aller Notifications ist somit gar nicht möglich. Ein prinzipiell simpler Vorgang wird unnötig verkompliziert.

5. Displayhelligkeit noch niedriger einstellen

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Die Displayhelligkeit lässt sich zwar senken, die Leuchtdichte ist aber noch immer hoch. (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Nach wie vor gibt es keine Apps, um die Displayhelligkeit nach persönlichem Gusto vollumfänglich zu regulieren. Was bei Android schon lange funktioniert, ist bei iOS 9 nur über den hauseigenen Dienst von Apple möglich – doch dieser sorgt mitunter für nicht zufriedenstellende Ergebnisse. Ein augenschonendes Lesen bei Dunkelheit ist kaum möglich. Selbst in der geringsten Stufe weist das iPhone immer noch eine Leuchtdichte von 6 cd/m² auf, andere Smartphones strahlen in der untersten Stufe lediglich 1 cd/m² aus. Gerade nachts ist das ein unschätzbarer Vorteil, wenn man nicht vom Screen derart geblendet wird.

6. Hintergrundbilder schneller ändern

Was bei Android kinderleicht und zügig gelingt, gestaltet sich bei iOS 9 doch deutlich aufwendiger: Das Festlegen des gewünschten Hintergrundbildes. Nicht nur, dass man dazu erst in die Einstellungen navigieren muss. Anschließend sind noch viele weitere Klicks vonnöten, bis das passende Wallpaper den Hintergrund des iPhones ziert. Das könnte deutlich einfacher funktionieren.

7. Videoauflösung direkt in der Kamera-App einstellen

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In den Einstellungen kann die Auflösung zwar geregelt werden, nicht aber in der Kamera-App. (© 2015 TURN ON)

Insbesondere Besitzer des iPhone 6s haben die Qual der Wahl: Videos in HD, Full HD und sogar 4K können aufgezeichnet werden. Je nach Wunsch kann die gewünschte Qualitätsstufe ausgewählt werden. Wer aber glaubt, die Qualität ließe sich direkt in der Kamera-App regulieren, der irrt. Stattdessen muss der Umweg über die Einstellungen genommen werden – in den Kameraoptionen verbirgt sich schließlich die Einstellung für die gewünschte Auflösung. Intuitiv und schnell geht definitiv anders.

8. Live Photos in der Bildergalerie kenntlich machen

Live Photos lassen sich als Hintergrundbild nutzen, auch selbstaufgenommene Bilder.
Live Photos sind eine tolle Sache, in der Galerie sind sie aber nicht sofort erkennbar. (© 2015 Screenshot/TURN ON)

Live Photos auf dem iPhone 6s und dem iPhone 6s Plus sind ein tolles Feature. Auf Knopfdruck werden zuvor aufgenommene Live Photos lebendig. Doch willst Du die kurzen Sequenzen im Nachhinein in Deiner Foto-Galerie auf dem Smartphone ausfindig machen, kommt mitunter Ernüchterung auf. Denn Live Photos lassen sich auf den ersten Blick in der Vorschau gar nicht identifizieren. Nur beim Durchblättern durch die Bildergalerie erkennst Du an einer äußerst kurzen Bewegung, dass diese Aufnahme als Live Photo vorliegt. Das sollte am besten noch unter iOS 9 geändert werden.

9. Die iOS-Tastatur um Shortcuts ergänzen

In das Textfeld wird das Symbol hineinkopiert und ein Shortcut angelegt.
Die iOS-Tastatur ist gut, aber noch nicht perfekt. (© 2015 TURN ON)

Die iOS-Tastatur von Apple ist gut, aber nicht in allen Punkten wirklich userfreundlich. Zwar stehen mittlerweile Keyboards von Drittanbietern zur Verfügung, die breite Masse dürfte aber dennoch nach wie vor das Original einsetzen. Und das ist seit vielen Jahren, mit Ausnahme kleinerer Verbesserungen, nahezu unverändert. Die Eingabe von Ziffern gestaltet sich noch immer recht langsam, ein Nummernfeld könnte für Abhilfe sorgen. Shortcuts zu Sonderzeichen sind ebenfalls Fehlanzeige. Die Suche nach Zeichen wie dem Sternchen oder der Raute könnte mit passenden Schnellzugriffen sicher schneller vonstattengehen.