"Fallout 4": 14 Tipps fürs Überleben im Ödland

Mit Todeskrallen sollte sich man sich nicht sofort anlegen. Mit Todeskrallen sollte sich man sich nicht sofort anlegen. (© 2015 YouTube/ Bethesda Softworks)

Die Spielwelt in "Fallout 4" ist so riesig, dass man fast gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Ein paar Tricks, um im Ödland außerhalb unseres sicheren Vaults 111 zu überleben, können da nicht schaden. Mit den folgenden 14 Tipps lebt es sich auf jeden Fall ein bisschen leichter.

1. In unseren gebauten Siedlungen wird es irgendwann schwierig, den richtigen Begleiter zu finden, weil diese ständig umherlaufen. Deshalb sollten wir an der Werkbank in unserem Hauptquartier eine Glocke bauen, damit einfach alle zu uns gerannt kommen, wenn wir sie läuten.

2. Eigentlich sind wir ständig auf der Suche nach bestimmten Materialien, um etwas herstellen zu können. Manchmal dauert das Einsammeln von Müll ziemlich lange, bis wir wirklich das gefunden haben, was wir brauchen. Deshalb solltet Ihr unbedingt das Material taggen, das Ihr gerade sucht. Denn so werden Objekte hervorgehoben, die das gesuchte Material beinhalten. Das Taggen können wir einfach an der Werkbank definieren.

3. In "Fallout 4" dreht sich sehr viel ums Beute machen. Deshalb sehr wichtig: Checkt jeden Briefkasten, jeden Mülleimer, einfach alles, worin sich etwas verstecken könnte. Denn da gibt es sehr oft gutes Zeug zu holen!

4. Wenn Ihr im Ödland schneller voran kommen möchtet, steckt Eure Waffen ins Holster, wenn Ihr sie gerade nicht braucht. So bewegt sich der Charakter deutlich schneller.

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Die Waffen-Verbesserung erfordert bestimmte Materialien, die Du zur einfacheren Suche taggen solltest. (© 2015 Bethesda)

5. Um in den Siedlungen auch ein paar Kronkorken durch Geschäfte verdienen zu können, braucht unser Held das Talent "Lokaler Anführer". Dann können wir uns immer mal eine Finanzspritze abholen.

6. Wenn Ihr im Ödland länger überleben wollt, gebt euren Begleitern niemals Granaten oder andere Wurfwaffen! Die werden sie leider in einem sehr ungünstigen Moment werfen und uns damit ziemlichen Schaden zufügen.

7. Ganz wichtig: Seid immer nett zu Händlern! Wenn man sie erpresst, dann reden sie nie wieder mit uns und die ganze Karawane wird für uns im restlichen Spiel überflüssig. Das wäre schade.

8. Es gibt viele Möglichkeiten, um schneller auf ein höheres Level zu kommen. Zum Beispiel kann man sich in die All Faiths Chapel in Diamond City setzen und warten. So bekommt man für eine Weile fünf Prozent mehr Erfahrungspunkte. Dasselbe gilt für Hotelübernachtung in Diamond City (Dugout Inn) oder in Goodneighbour (Hotel Rexford). Da gibt es für kurze Zeit sogar zehn Prozent mehr Erfahrungspunkte.

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Wenn man ausgeruht ist, gibt es mehr Erfahrungspunkte in "Fallout 4". (© 2015 Bethesda)

9. In "Fallout 4" gibt es jede Menge Schlösser zu knacken und Computer zu hacken. Lauft nicht an diesen vorbei! Sollten Eure Fähigkeiten noch nicht ausreichen, merkt euch den Fundort und kommt später zurück. Die Beute ist zu gut, um sie liegen zu lassen. Und selbst wenn nicht: Dann sind es die Erfahrungspunkte wert, die wir damit verdienen.

10. Einige Schlösser erfordern die Fähigkeit "Schlossknacker" und die Wahrnehmungs-Stufe höher als vier. Wenn man Cait in seinem Team hat, kann man aber auch sie einfach zu den Schlössern oder Computern schicken – sie legt den Weg frei.

11. Wenn man sich selbst am Schlösserknacken versuchen will, ist eine ruhige Hand gefragt. Die einfachsten Schlösser könnt Ihr schon mit den häufig auffindbaren Haarnadeln knacken. Am besten kommt man ans Ziel, wenn Ihr die Haarnadel in den Zylinder steckt und auf eine Position dreht. Jetzt müsst Ihr den Schraubendreher ganz vorsichtig bewegen. Gibt es einen Widerstand und der Controller vibriert, seid Ihr an der falschen Stelle und müsst die Haarnadel dringen umplatzieren! Sonst zerbricht sie. Das Schloss geht auf, wenn Ihr eine Vierteldrehung schafft.

12. Das Terminal-Hacken in "Fallout 4" erinnert an die alten Spiele "Mastermind" oder "Codebreaker", bei denen man vier farbige Kugeln erraten musste. Im ersten Schritt wählt man ein Passwort aus der Liste aus. Das Terminal gibt dann eine Zahl aus, die uns sagt, wie viele der Buchstaben schon an der richtigen Stelle stehen. Die Wörter "TRUST" und "TRIBE" stimmen zum Beispiel mit zwei Treffern überein: Das T und das R am Anfang sind in beiden Wörtern an der selben Stelle. So kann man sich über vier Versuche heran tasten, um am Ende das richtige Passwort zu knacken. Hat man es nach den vier Möglichkeiten nicht geschafft, wird das Terminal für zehn Sekunden gesperrt. Danach kann man mit anderen Wörtern einen neuen Versuch starten. Für viele Terminals brauchen wir die Fähigkeit "Hacker" und eine Intelligenz-Stufe höher als vier, um das Passwort knacken zu können.

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Im Ödland begegnet man eigentlich ständig verschlossenen Türen, die geknackt werden müssen. (© 2015 Bethesda)

13. Haben wir Nick Valentine in unserer Crew, können wir auch einfach ihn zum Terminal schicken. Er kann Terminals bis zum Experten-Level für uns hacken.

14. Wer noch zusätzliche Hilfe braucht oder einfach Spaß hat, im Gottmodus umherzustreifen, der kann am PC mit einem Klick auf das "Ö" die Kommandozeilenkonsole öffnen. Hier lassen sich viele verschiedene Codes eingeben, um zum Beispiel unendlich Leben zu haben, sich eine bestimmte Waffe ins Inventar zu legen oder einfach nur alle Gegner im Umkreis umzulegen. Wenn Ihr den Code eingebt, müsst Ihr den ersten Buchstaben doppelt tippen. Der erste Tipp wird nicht akzeptiert. Hier eine kleine Auswahl der gängigsten Cheats:

  • tgm – Gottmodus: Wir sind unverwundbar!
  • coc qasmoke – Wir haben alles, was es an Items gibt, im Inventar
  • player.additem 000000F XXX – Mehr Geld! Das „XXX“ noch durch eine beliebige Zahl ersetzen
  • kill all – tötet alle Feinde im Umkreis.

Eine große Liste an Cheat-Codes findet Ihr zum Beispiel auf der Webseite Fallout 4 Cheats.

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Bei besonders schweren Gegnern kann man in der PC-Version auch Cheats anwenden. (© 2015 Bethesda)