FAQ: Das steckt in der Live-Video-App Meerkat

Meerkat Meerkat (© picture alliance / ZB)

Einmal Live-Reporter sein oder Eindrücke aus erster Hand gewinnen – Meerkat macht das möglich. In jüngster Vergangenheit machte der Dienst Schlagzeilen durch einen Schlagabtausch mit Twitter. Wir sagen Dir, was es zu Meerkat zu wissen gibt.

Was ist Meerkat?

Meerkat ist eine von mehreren Streaming-Apps, mit der Du Video-Live-Übertragungen starten oder ihnen beiwohnen kannst. Der Dienst setzt dabei auf eine enge Verzahnung mit Twitter. Für Aufsehen sorgte Meerkat bei der legendären South by Southwest-Messe, wo viele Besucher Live-Streams initiierten. Mittlerweile verfolgen bis zu 5000 Follower einen einzigen Stream.

Wie starte ich meinen Live-Stream?

Eigentlich kinderleicht: App öffnen, kurzen Text zum Video eingeben und drauflosfilmen. Video und Ton werden live an Deine Follower gestreamt. Übrigens: Die Streams können nur live geschaut werden. Es gibt keine Aufzeichnung – also gut aufpassen!

Was sollte ich beim Streamen beachten?

Eigentlich kannst du munter drauflos streamen. Wichtig ist lediglich eine gute und stabile Internetverbindung. Aber Vorsicht: Die Übertragung von Videos ist sehr datenintensiv und kann Dein mobiles Datenvolumen schnell mal an seine Grenzen führen. Eine Minute Streaming frisst in etwa 4 MB. Formatfrage: Aufnehmen kannst Du nur im Hochformat.

Gibt es Promis bei Meerkat?

Wie die meisten sozialen Netzwerke hat auch Meerkat seine prominenten Mitglieder. Dazu gehören unter anderem US-Talk Master Jimmy Fallon, die Schauspieler Jared Leto und Ashton Kutcher, Terminator Arnold Schwarzenegger und Skateboard-Legende Tony Hawk. Besonders bei den Musikern scheint die App Anklang zu finden: Star-DJs wie Afrojack, Hardwell und Diplo sind ebenso am Start wie "Queen of Pop" Madonna. Von den deutschen Promis streamt vor allem Jan Böhmermann gerne mit Meerkat.

Was hat es mit Twitter auf sich?

Meerkat hat früh die Verzahnung mit Twitter in den Mittelpunkt gestellt – doch das scheint dem Kurznachrichtendienst nicht zu gefallen. Kurzerhand kappte Twitter die Verbindung und legte Meerkat so vorübergehend lahm.

Warum tut Twitter so etwas?

Mit Periscope sicherte sich Twitter letztens einen nahezu identischen Dienst, den es natürlich zu pushen gilt. Da kommt es nahezu gelegen, dass man dem größten Konkurrenten Meerkat mal eben ein paar Steine in den Weg legen kann.

Was brauche ich, um los zu streamen?

Nicht viel: Ein mobiles Gerät mit iOS oder Android und einer Kamera – diese sollte zumindest fünf Megapixel haben – und einen Twitter-Account. Zudem sind, wie erwähnt, auch eine stabile Internetverbindung und genügend Datenvolumen äußerst hilfreich.