Google Chromecast: Praktische Tipps für den Streaming-Stick

Mit ein paar Tricks entfaltet Google Chromecast sein volles Potenzial. Mit ein paar Tricks entfaltet Google Chromecast sein volles Potenzial. (© 2015 TURN ON)

Der Streaming-Stick Google Chromecast spiegelt mithilfe einer WLAN-Verbindung Inhalte vom Tablet, Computer oder Smartphone auf dem Fernseher. Ein paar einfache Tipps helfen Dir dabei, alle Funktionen des kleinen Mediaplayers zu nutzen.

Google Chromecast zaubert die Bilder aus dem Japan-Urlaub, das Video vom letzten Bungee-Jumping oder die Homepage vom Rechner oder Smartphone auf den Fernsehbildschirm. Neben dem Streaming-Stick benötigst Du für die Übertragung der Dateien einen WLAN-Router und ein HDMI-Anschluss am TV-Gerät. Mit verschiedenen Apps und unseren praktischen Tipps kannst Du alle Funktionen von Google Chromecast ausschöpfen.

Tipp 1: Fernseher mit Chromecast einschalten

Wenn Dein Fernseher HDMI-Consumer Electronic Control (CEC) unterstützt, kannst Du mit Google Chromecast sogar auf die normale Fernbedienung verzichten. Der Streaming-Stick kann dann nämlich das TV-Gerät selbst anschalten und automatisch den richtigen Kanal wählen. Die CEC-Funktion findest Du im Fernsehmenü unter "Einstellung". Ist hier kein CEC-Unterpunkt aufgeführt, hat der Hersteller Deines Fernsehgerätes die Übertragungstechnik anders benannt. So haben TV-Geräte von Samsung die CEC-Funktion unter der Bezeichnung "Anynet+" abgespeichert, Fernseher von Panasonic unter der Label "Viera Link", Fernseher von Sony unter dem Namen "Bravia Sync". LG bezeichnet das Bedienungsfeature als "Simplink". Nähere Informationen dazu findest Du auch auf der Homepage Deines TV-Herstellers.

Tipp 2: Auflösung von Videos herunterschrauben

Stockend abgespielte Videos sind häufig auf ein instabiles und langsam arbeitendes WLAN-Netzwerk zurückzuführen. Auch bei einer schlechten Internetverbindung kannst Du Dir über Google Chromecast aber Internet-Videos auf dem Fernseher ansehen. Dazu musst Du lediglich das Netz entlasten, indem Du die gestreamte Datenmenge reduzierst: Über die Chromecast-Einstellungen kannst Du die Auflösung des Videos verringern. Für ein gutes Bild und ein störungsfrei abgespieltes Video empfiehlt sich eine Auflösung von 480 Pixeln.

Tipp 3: Webseiten auf dem Fernseher spiegeln

Mit Hilfe der Chrome-Erweiterung "Google Cast" kannst Du Inhalte Deiner Webbrowser-Tabs direkt auf Deinen Fernsehbildschirm streamen. Die Websites kannst Du einfach per Klick auf das Add-on-Symbol von Chrome auf dem Fernsehbildschirm aufrufen.

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Chromecast streamt auch Webseiten auf den TV. (© 2015 TURN ON)

Tipp 4: Auf dem Rechner parallel weiterarbeiten

Um den Vollbildmodus auf Deinem Laptop, PC oder Tablet während des Streamens zu beenden und den Rechner parallel für andere Dinge zu nutzen, drückst Du die Tastenkombination Alt+Tab und wählst mit Rechtsklick auf das Chrome-Icon den Menüpunkt "Desktop verstecken" aus.

Zusammenfassung

  1. Mit einem HDMI-CEC-Anschluss kann Google Chromecast sogar den Fernseher einschalten
  2. Videos überträgst Du bei einer langsamen oder instabilen WLAN-Verbindung am besten mit einer reduzierten Auflösung von 480 Pixeln
  3. Die Erweiterung "Google Cast" gibt die geöffneten Tabs Deines Webbrowsers auf dem Fernsehbildschirm wieder
  4. Den Vollbildmodus Deines Rechners kannst Du mit der Tastenkombination "Alt+Tab" und dem Menüpunkt "Desktop verstecken" beenden und so am Rechner arbeiten, während Du Inhalte streamst