Hässliche Kabel einfach verschwinden lassen

Kabelsalat im Heimkino: So verschwinden störende Kabel Kabelsalat im Heimkino: So verschwinden störende Kabel (© 2014 picture alliance / dpa Themendie)

Das Heimkinosystem, die Surround-Anlage, daneben noch ein paar Konsolen – und im heimischen Entertainment-Center regiert der Kabelsalat. Das ist nicht nur hässlich, sondern auch unpraktisch. Wir sagen Dir, wie Du die Kabel verstecken kannst.

Auch wenn immer mehr Entertainment-Geräte auf kabellose Funkverbindungen setzen: Früher oder später schlängeln sich unschöne Kabelwürste durch das Heimkino oder das Zockzimmer. Dabei kann man ganz einfach etwas dagegen tun.

Die einfachste Lösung: Kabelschellen

Kabelschellen sind die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit, Kabel an einer Wand entlangzuführen. Die kleinen weißen Plastikhalterungen lassen sich ohne großen Aufwand sanft an die Wand oder den Untergrund nageln. Du kannst sie ziemlich flexibel so befestigen, wie Du es gerade brauchst. Nachteil: Eine Schelle fasst aufgrund ihrer geringen Größe immer nur ein Kabel.  Für mehrere zu versteckende Schnüre solltest Du also eher zu einer der folgenden Möglichkeiten greifen.

Mit dem Kabelbinder mehrere Kabel zusammenstecken

Ein handelsüblicher Kabelbinder kostet nur ein paar Euro.  Mit den kleinen Plastikschlaufen lassen sich mehrere Kabel zu einem kompakten Strang zusammenbinden und verstecken. Alle paar Meter angebracht, lenken sie unübersichtliches Kabel-Wirrwarr in relativ geordnete Bahnen. Ein Tipp: Am Ende eines solchen Stranges die jeweiligen Kabel mit einem kleinen Schild oder Zettel markieren – das erspart Dir später zeitaufwändige Zuordnung und Suche.

Robust: Kabelschläuche

Im Elektrofachhandel gibt es spezielle Kabelschläuche, die über die zu versteckenden Kabel gestülpt werden. Es gibt sie auch mit Klettverschluss, sodass das Ummanteln der Kabel ganz einfach von der Hand geht. Auch solche Schläuche fassen gleich mehrere Kabel. Sie sind sehr robust, können aber ein wenig klobig wirken, gerade in kleinen Räumen. Die günstigsten Modelle kosten um die fünf Euro.

Fußleisten sind schick und praktisch

So viele Geräte und so wenige Anschlüsse – gerade in Altbauten gibt es häufig einfach zu wenig Steckdosen. Mehrfachsteckleisten sind oftmals unverzichtbar. Damit diese nicht quer durch den Raum gezogen werden müssen, empfehlen sich klassische Fußleisten, hinter denen Du die Kabel verbergen kannst. Viele Modelle bieten von Haus aus Platz für eine Handvoll Kabel. Im gut sortierten Baumarkt gibt's mittlerweile auch Designerstücke, wenn es nicht nur praktisch, sondern auch schick sein soll.

Warum nicht gleich Spezialmöbel ...?

Zugegeben: Sich Spezialmöbel anzuschaffen, ist nun nicht gerade die günstigste Variante. Aber dafür wahrscheinlich die Edelste. Die Auswahl an Wandregalen oder TV-Racks mit vorgefertigten Löchern für die Kabelstränge ist groß – wer sich ein bisschen informiert, findet für jeden Geschmack und Geldbeutel das passende Angebot.

Diskret für Laptops: Kabelhalter

Kabelsalat ist nicht nur im heimischen Entertainment-Center, sondern oftmals auch bei der täglichen Arbeit ein echtes Ärgernis. Wer schon mal versucht hat, unter seinem Schreibtisch das Chaos aus Netzwerk-, Drucker- und Stromkabeln zu entwirren, weiß vermutlich, wovon wir reden. Auch hier kannst Du ganz einfach Abhilfe schaffen. Handliche Kabelhalter lassen sich auf, oder noch besser, unter den Schreibtisch klemmen und "schlucken" dankbar alle Kabel, die Du damit befestigst.

Kreativ werden mit bunten Kabelclips

Wenn Du all diese Möglichkeiten irgendwie zu schmucklos und unkreativ findest, sind vielleicht spezielle Designer-Kabelclips etwas für Dich. Die funktionieren im Grunde wie die bekannten Kabelschellen, bieten aber deutlich mehr fürs Auge. Sie sind bunt und in Form von Blättern oder Vögeln gestaltet. So lassen sich mit ein paar Handgriffen kleine Kunstwerke entwerfen, hinter denen sich die Kabel verbergen. Weil das bisweilen aber doch etwas kitschig aussehen kann, raten wir: Lieber erst mal mit dem Partner besprechen, bevor Du aus dem Heimkino eine Plastik-Dschungelwelt machst!