Instagram für Anfänger: Von Filtern, Hashtags und Followern

Instagram knackte Mitte 2011 die Marke von 100 Millionen hochgeladenen Fotos. Instagram knackte Mitte 2011 die Marke von 100 Millionen hochgeladenen Fotos. (© 2015 CC: Flickr/[cipher])

Über das Bildernetzwerk Instagram kannst Du Fotos, die Du mit Deinem Smartphone aufgenommen hast, mit anderen Usern teilen. Damit Deine Bilder originell sind und Dir andere Instagramer folgen, gilt es gerade als Anfänger, einige nützliche Tipps zu beachten.

Der erste Schritt: einen eigenen Instagram-Acoount erstellen. Das geht ganz einfach mit dem Smartphone. Die App für iOS und Android findest Du kostenlos im App Store sowie bei Google Play. Für Windows Phone ist bislang nur eine Beta-Version verfügbar. Sobald Du diese auf Deinem Handy installiert hast, kannst Du Dich durch die Eingabe Deiner E-Mail-Adresse und das Festlegen eines Passwortes registrieren. Danach fragt die App noch einige persönliche Daten ab. Im Anschluss kannst Du dann damit beginnen, auf der Instagram-Plattform Freunde zu suchen, Schnappschüsse oder Videos mit Deiner Community zu teilen und den Foto-Beiträgen anderer Instagramer zu folgen.

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Instagram ist für iOS und Android kostenlos, für Windows Phone gibt es nur eine Beta. (© 2015 CC: Flickr/Jason Howie)

Bearbeiten der Schnappschüsse mit Instagram

Instagram bietet seinen Usern einige Bearbeitungsoptionen, um die geknipsten Bilder zu verbessern und kreativ in Szene zu setzen. Mit Filtern wie "Slumber", "Crema", "Ludwig", "Perpetua" und "Aden" kannst Du Deinen Fotos Pastellfarben, einen Vintage-, Natur- oder Analogfoto-Look verpassen. Darüber hinaus bietet Instagram die Möglichkeit, Schattierungen, Rahmen oder Vignetten hinzuzufügen und Bildschärfen, Sättigung, Helligkeit und Kontraste anzupassen. Dabei gilt jedoch die Faustregel: Qualitativ schlechte Bilder verbessern sich nicht durch den wilden Einsatz von Filtern. Häufig sind kaum bearbeitete Bilder, die einen originellen Blickwinkel aufweisen und farblich gut gelungen sind, die erfolgreicheren Instagram-Posts.

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Instagram bietet viele Filter, mit denen Du jedoch sparsam umgehen solltest. (© 2015 CC: Flickr/Leon Terra)

Hashtags vergeben und Community aufbauen

Was helfen die schönsten Schnappschüsse, wenn niemand sie sieht? Um eine große Community aufzubauen, die Deinen Bildern folgt, solltest Du selbst auf Instagram aktiv werden. Über freundliche Kommentare unter seinem oder ihrem Bild freuen sich auch andere Instagramer und revanchieren sich bestenfalls mit einem Besuch auf Deinem Instagram-Profil oder abonnieren Deine Bilder.

Auch die Vergabe von Hashtags – also zum Bild passende Schlagworte, die du mit einem Doppelkreuz einleitest – ist sinnvoll, um Aufmerksamkeit bei der Instagram-Community zu erlangen. Geben andere User diesen Begriff in der Suchfunktion von Instagram ein, werden Deine mit dem entsprechenden Hashtag versehenen Bilder im Suchergebnis angezeigt.

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Je aktiver Du bist, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere Deine Fotos sehen. (© 2015 CC: Flickr/[cipher])
Tipp: Über die Statistiken-Website Statigram kannst Du an Deinem Rechner Dein Instagram-Profil aufrufen. Sie zeigt Dir an, welche Deiner Bilder am häufigsten angeklickt wurden und wie sich die Anzahl Deiner Follower entwickelt.

Zusammenfassung

  • Über die App kannst Du Dir mit Deinem iOS- oder Android-Smartphone ein Account bei Instagram anlegen
  • Als Bearbeitungsmöglichkeiten stehen Dir verschiedene Filter sowie die Optionen des Bildschärfens, die Bearbeitung der Sättigung, der Helligkeit und der Kontraste zur Verfügung
  • Für eindrucksvolle Bilder, die von anderen Usern häufig geliked werden, gilt die Devise: weniger Bearbeitung bringt mehr Erfolg
  • Durch Kommentare zu anderen Bildern kannst Du ebenso die Aufmerksamkeit anderer User erregen wie über die gezielte Vergabe von Hashtags
  • Auf der Website Statisgram kannst Du Dein Instagram-Profil aufrufen und die Entwicklung Deiner Follower-Zahl abrufen oder Informationen darüber, welche Deiner Bilder die meisten Klicks bekommen haben