Neues Android-Smartphone einrichten: Die 8 ersten Schritte

Neue Android-Smartphones wollen eingerichtet werden. Neue Android-Smartphones wollen eingerichtet werden. (© 2015 TURN ON)

Wer ein neues Android-Smartphone bekommt, muss sich erst einmal mit der Einrichtung des Gerätes befassen. Wir nennen acht erste Schritte und was Du dabei beachten musst.

1. SIM-Karte einlegen

Wenn Du eine SIM-Karte für das Android-Smartphone besitzt, solltest Du diese am besten vor dem ersten Start einlegen. Je nach Modell befindet sich der SIM-Karten-Slot an einer anderen Stelle. Bei Smartphones mit einer abnehmbaren Rückschale ist der Slot meist unter der Schale. Geräte mit einem Unibody-Aluminium-Gehäuse verstecken ihn hingegen oft unter einer Abdeckung an der Seite. Diese lässt sich in der Regel mit einem mitgelieferten Schlüssel öffnen.

Eine SIM-Karte kann aus verschiedenen Gründen nicht erkannt werden.
Zum Einlegen mancher SIM-Karten wird ein Schlüssel benötigt. (© 2014 CC: Flickr/MIKI Yoshihito)

2. Einschalten, Sprache wählen und WLAN einrichten

Nach dem Einschalten fordert Dich das Android-Smartphone auf, die Sprache einzustellen. Solltest Du Dich beim Einrichten des Smartphones im heimischen WLAN-Netzwerk befinden, empfiehlt es sich, die Netzwerkverbindung direkt anzulegen. Dazu wählst Du einfach das richtige Netzwerk aus den angezeigten Verbindungen aus und gibst das zugehörige Passwort ein. Anschließend verbindet sich das Smartphone automatisch.

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Nach dem Einschalten muss zunächst die Sprache ausgewählt werden. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)
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Anschließend geht es an das Einrichten der WLAN-Verbindung. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)

3. Datum und Uhrzeit

Auch Datum und Uhrzeit sind natürlich wichtig und sollten direkt bei der Ersteinrichtung des Smartphones angegeben werden. Immerhin werden sowohl die Datums- als auch die Uhrzeitangabe von vielen Apps genutzt.

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Weiter geht die Einrichtung mit Datum und Uhrzeit. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)

4. Google-Konto: Das Tor zu Android

Als Nächstes empfiehlt Dir das Android-Smartphone, Dich mit einem Google-Konto anzumelden. Das Google-Konto ist für die Verwendung eines Android-Smartphones fast unverzichtbar. Immerhin sind an den Account alle Google-Dienste auf dem Smartphone geknüpft, darunter auch der Google Play Store, in dem Du neue Apps findest. Falls Du bereits ein Google-Konto von einem älteren Smartphone hast, solltest Du Dich mit diesem auch auf dem neuen Gerät anmelden. So stehen Dir Deine über das alte Konto gekauften Apps sofort wieder zur Verfügung. Alternativ lässt sich aber natürlich auch ein neues Konto in wenigen Schritten einrichten. Dafür musst Du nicht mehr tun, als eine neue E-Mail-Adresse samt Passwort anzulegen. Nach dem Anmelden kannst Du direkt auch die Zahlungsart für Deine Einkäufe im Google Play Store wählen. Zur Auswahl stehen Kreditkarte, Paypal oder das Einlösen einer Guthaben-Karte. Allerdings kannst Du diesen Schritt auch getrost überspringen und die Einstellungen später direkt im Play Store herunterladen.

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Mit dem Google-Konto erhältst Du Zugriff auf die wichtigsten Dienste. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)
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Auch die Zahlungsinformationen lassen sich direkt einstellen. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)

5. Standortdienste: Braucht man das?

Nach dem Anmelden fragt das Android-Gerät, ob die Standortdienste aktiviert werden sollen. Wenn diese eingeschaltet sind, wird der Standort des Smartphones automatisch an bestimmte Apps gesendet. So sind die Anwendungen in der Lage, bessere Services anzubieten. Google Maps weiß bei aktiviertem Standort zum Beispiel immer, wo sich das Smartphone gerade befindet und kann Dir Deinen Standort bis auf wenige Meter genau auf der Landkarte anzeigen. Das Ganze hat natürlich auch einen Nachteil, denn auf diese Weise bekommen auch die Anbieter der Apps Informationen über Deine Standort-Daten. Hier solltest Du abwägen, ob Dir der zusätzliche Service die Weitergabe Deiner Standortdaten wert ist.

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Standortdienste haben Vor- und Nachteile. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)

6. Fingerabdruck-Scanner

Viele Android-Smartphones besitzen mittlerweile einen Fingerabdrucksensor, der zum sicheren und gleichzeitig blitzschnellen Entsperren des Gerätes dient. Dieser lässt sich ebenfalls im Rahmen der Ersteinrichtung anlegen. Dazu bittet Dich das Mobiltelefon, zunächst eine PIN einzugeben. Diese dient im Notfall zum Entsperren, falls der Fingerabdrucksensor einmal nicht korrekt funktionieren sollte. Nachdem Du eine sichere PIN gewählt hast, kannst Du einen oder mehrere Fingerabdrücke einscannen, die dann später zum Entsperren genutzt werden können.

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Immer mehr Smartphones besitzen einen Fingerabdrucksensor. (© 2015 Screenshot Gigaset/ TURN ON)

7. Punkte überspringen und nachträglich ändern

Die meisten Punkte der Einrichtung lassen sich auch überspringen und nachträglich ändern. Wenn Du zum Beispiel das Passwort für Dein WLAN-Netzwerk oder das Google-Konto nicht parat hast, kannst Du die Schritte auslassen und später in den "Einstellungen" noch vornehmen. Auch die Berechtigungen für die Nutzung von Standortdiensten lassen sich nachträglich noch erteilen – oder wieder entziehen.

Das 5 Zoll große Display löst in Full HD auf.
Die Einstellungen lassen sich auch nachträglich noch ändern. (© 2015 TURN ON)

8. Updates installieren

Unter Umständen kann es sein, dass für Dein neues Smartphone bereits Software-Updates zur Verfügung stehen. In diesem Fall könntest Du im Laufe der Einrichtung eine entsprechende Benachrichtigung erhalten. Die Software-Updates solltest Du auf jeden Fall mitnehmen, denn oft halten diese neue Funktionen bereit oder schließen gefährliche Sicherheitslücken. Bevor Du das Update startest, solltest Du das Smartphone allerdings mit dem Ladekabel an das Stromnetz anschließen, weil dieser Vorgang länger dauern könnte.