Spotify-App: 13 Tipps für unbegrenzten Musikgenuss

So holst Du mehr aus Spotify - egal auf welchem Gerät. So holst Du mehr aus Spotify - egal auf welchem Gerät. (© 2015 Spotify)

Musik satt – und das vollkommen gratis. Mit diesem Prinzip eroberte Spotify die Welt. Wir zeigen Dir, wie Du das Maximum aus dem Streaming-Dienst herauskitzelst.

1. Für Wechsler: Playlists mitnehmen

soundiiz
Mit Soundiiz kannst Du Playlisten und Co. ganz einfach übertragen. (© 2015 Screenshot/TURN ON/Soundiiz)

Solltest Du vorher einen anderen Streaming-Dienst genutzt, Dich nun aber für Spotify entschieden haben, gibt es ein Problem: Wie bekommst Du nun Deine mühsam erstellten Playlisten zum neuen Anbieter? Mit Diensten wie zum Beispiel Soundiiz ist das kein Problem. Hier kannst Du Playlisten von Spotify, YouTube, Deezer, Tidal, SoundCloud, last.fm, Napster und Groove Music ganz einfach im- und exportieren. Natürlich bekommst Du auch Deine iTunes-Listen und solche, die als Datei (z.B. m3u, pls, xspf) vorliegen, umgewandelt.

2. Social Networking über Spotify

Vielleicht hast Du es schon einmal in Deiner Facebook-Timeline gesehen: "Peter hört gerade…". Wenn auch Du diese Option aktivieren möchtest, dann kannst Du in Deinen Spotify-Einstellungen die Option "Aktivitäten teilen" aktivieren.

3. Teilen, teilen, teilen

Spotify
Schöne Playlist. Warum teilst Du sie nicht? (© 2015 CC: Flickr/Andrew Mager)

Du möchtest Deinen Freunden einen heißen neuen Track oder die perfekte Party-Playlist präsentieren? Kein Problem, denn bei Spotify kannst Du Musik ganz einfach teilen. Einmal auf den jeweiligen Button klicken und schon kannst Du Musik oder ganze Playlisten an andere Spotify-Nutzer verschicken. Alternativ kannst Du auch einen Link generieren und diesen per E-Mail, Facebook-Nachricht, SMS, Pager, Fax oder Brieftaube versenden. Wusstest Du übrigens, dass man auch direkt auf eine bestimmte Stelle in einem Song verlinken kann? Das funktioniert ähnlich wie bei YouTube: Einfach zum Beispiel #2:48 an das Ende vom Link einfügen – schon startet der Song genau bei Minute 2:48.

4. Smarter suchen dank spezieller Begriffe

Solltest Du als Kind einen Schulausflug in eine Bibliothek gemacht haben, dann kennst Du sie garantiert. Andernfalls können Sie Dir aus der Uni oder einfach der Google-Suche bekannt vorkommen: Suchoperatoren. Auch sie kannst Du bei Spotify nutzen und so noch spezifischer nach Musik suchen. Sagen wir mal, Du suchst nach einem ganz bestimmten Track von Usher mit den Dancemoves im Regen.

  • artist:Usher
  • album:8701
  • genre:r&b
  • year:2000-2002
  • label:ARTISTA

Und zack – schon hast Du die Auswahl eingegrenzt. Kennst Du den Songnamen, kannst Du natürlich auch "track:u got it bad" eingeben. Mit den Worten UND, ODER und NICHT kannst Du zudem verschiedene Operatoren kombinieren.

5. Spotify mit der Kopfhörerfernbedienung steuern

iPhone-6-Kopfhoerer
Nicht nur Apple-Kopfhörer haben die Fernbedienung. (© 2015 Apple)

Viele Smartphone-Headsets haben auch eine Fernbedienung fest integriert. Doch wusstest Du, dass Du damit nicht nur lauter und leiser stellen kannst, sondern auch viel mehr? Alles was Du brauchst, ist der Play-Button: So geht’s:

  • Nächster Song: 2x drücken
  • Vorheriger Song: 3x drücken
  • Vorspulen: 2x drücken und gedrückt halten
  • Zurückspulen: 3x drücken und gedrückt halten

6. Für audiophile Genießer: Crossfade, Equalizer und Co.

Spotify auf dem iPhone
Mit Spotify gibt's was auf die Ohren. (© 2015 picture alliance / dpa)

In den Einstellungen der Spotify-App kannst Du Crossfade – also die Überlappung von Musik für einen besseren Übergang – aktivieren und auf bis zu 12 Sekunden setzen. Außerdem kann hier die nahtlose Wiedergabe aktiviert werden. Ein Stück weiter unten versteckt sich zudem der Equalizer. Auf Android-Smartphones führt ein Tipp darauf in die systemweiten Audio-Einstellungen, beim iPhone öffnet sich sogar ein eigener Equalizer nur für Spotify-Wiedergaben.

7. Playlists besser organisieren: Ordner und Trennlinien

So langsam verlierst Du den Überblick bei den ganzen Playlisten? Kein Problem! Zum einen kannst Du Playlist-Ordner anlegen, in die Du beispielsweise alle Autofahr-Playlisten verschieben kannst. Es lassen sich sogar mehrere Ordner innerhalb von Ordnern anlegen – perfekt für alle Zwangsneurotiker. Darüber hinaus lassen sich in der Desktop-Version von Spotify Trennlinien einfügen. Dazu einfach eine neue, leere Playlist mit dem Namen "-" erstellen. Das Programm merkt automatisch, was Du damit meinst und erstellt eine Trennlinie.

8. Mehr als Musik: Hörbücher, Comedy und Geschichten

louis
Vom Comedy-Genie Louis C.K. findet sich viel Material bei Spotify. (© 2015 CC: Flickr/Chairman of the Joint Chiefs of Staff)

Bei Spotify gibt es Musik satt – aber das ist nicht alles. In den Tiefen der Abermillionen Musik-Tracks verstecken sich auch gesprochene Wörter. Hier findest Du Hörbücher, Geschichten und sogar Stand-Up-Comedy. Dazu einfach in der Suche das genre:word oder genre:comedy eingeben. Künftig könnten sich auch Podcasts und sogar Videos dazugesellen.

9. Gemeinsam mixen: Die geteilte Playlist

Dass Du Playlists mit Freunden teilen oder sogar gleich für die ganze Welt veröffentlichen kannst, weißt Du sicherlich schon. Doch wusstest Du auch, dass Du gemeinsame Playlisten mit Deinen Freunden anlegen kannst? Dazu einfach eine Playlist erstellen, rechts klicken und auf "Gemeinsame Playlist" klicken. So erstellt ihr zusammen den Mix für Eure Party. Läuft die Party schon, dann ist die App Jukie interessant: Hier können Eure Gäste selbst Musik zur aktuellen Playlist hinzufügen!

10. Für mehrere Dancefloors: Spotify Connect

Spotify
Spotify kannst Du auf vielen verschiedenen Geräten hören - auch gleichzeitig (© 2015 Spotify)

Mit Spotify Connect kannst Du Deine Playlists auf verschiedenen Geräten abspielen. So erklingt Song A auf Deinem Smartphone, Playlist B auf dem Tablet, Album C auf dem Computer und wiederum Song A auf Deinem kompatiblen WLAN-Lautsprecher.

11. Radiowecker 2.0: In den Morgen starten mit Spotify

Apps Wecker Spotify
Diese Apps machen Dein Smartphone zum Wecker mit Spotify. (© 2015 iTunes/Dave Goosens, Google Play/Henrik Olsson)

Ach, weißt Du noch damals? Morgens wurde man sanft vom Radiowecker aus dem Schlaf geholt. Nun ersetzt Spotify mehr und mehr das Radio – warum dann nicht auch als Wecker? Mit der passenden App ist das kein Problem. Mit Spoti Alarm machst Du Dein iPhone, iPad oder iPod zum Wecker. Für Android-Nutzer gibt es zum Beispiel Alarmify. Kleiner Haken: Die Apps funktionieren nur mit aktiver Spotify Premium-Mitgliedschaft.

12. Mehr Geräte: Spotify auf der Konsole, Fernseher und im Auto

Spotify hörst Du nicht nur auf Computer, Tablet und Smartphone, sondern auch auf anderen Geräten! Auf der PlayStation gibt es beispielsweise eine App, ebenso wie für viele Smart-TVs. Doch auch ohne eine solche streamst Du den Dienst bequem auf den Fernseher: Einfach Spotify im Browser öffnen und den Tab per Chromecast an das TV-Gerät senden. Schon ertönt die Musik aus den Lautsprechern Deines Fernsehers oder – sofern angestöpselt – sogar auf dem Surround-System. Darüber hinaus bieten einige WLAN-Lautsprecher von Haus aus Spotify-Funktionen. Möchtest Du auch im Auto nicht auf Spotify verzichten, ist das kein Problem: Einfach das Autoradio mit dem Smartphone koppeln und Spotify starten. Das geht drahtlos per Bluetooth oder mit dem AUX-Kabel.

13. Mehr rausholen mit Apps

spotify appfinder
Im Spotify App-Finder tummeln sich viele nützliche Ergänzungen. (© 2015 Screenshot/TURN ON/Spotify)

Apps gibt’s nicht nur fürs Smartphone, sondern auch für Spotify. Im App-Finder sind zahlreiche Plug-Ins gelistet, mit denen Du Dein Spotify-Erlebnis verbessern kannst. So kommst Du ganz einfach an Songlyrics, die offiziellen Charts, personalisierte Musikempfehlungen und vieles mehr.