Spülmaschine reinigen: So wird es richtig gemacht

Spülmaschine reinigen Spülmaschine reinigen (© 2014 picture alliance / AP Photo)

So eine Spülmaschine ist schon eine enorme Erleichterung im Haushalt. Was viele jedoch vergessen: Auch sie muss regelmäßig gereinigt werden, sonst leidet ihre Leistung. Unsere Tipps helfen gegen Essensreste und unangenehmen Geruch.

Spülmaschine sauber machen: Regelmäßig das Sieb reinigen

Bei hartnäckigen Essensresten geht irgendwann auch die stärkste Spülmaschine in die Knie. Damit das nicht passiert, kannst Du ihr die Arbeit schon vor dem Anstellen erleichtern. Die gröbsten Verschmutzungen solltest Du schon vor dem Spülgang vom Geschirr kratzen. Die Tür der Spülmaschine musst Du nach dem Reinstellen immer geschlossen halten. Denn durch die in der Maschine enthaltene Feuchtigkeit trocknen Speisereste nicht so leicht an.

Das alles ersetzt aber nicht die regelmäßige Reinigung per Hand: Einmal, am besten sogar zweimal im Monat, sollte das Maschinensieb mit Spülmittel unter fließendem Wasser mit einer Spülbürste gesäubert werden. Wenn Du schon dabei bist, kannst Du die Spülarme direkt mitschrubben, die kann man nämlich auch leicht ausbauen. Prüfe auch, ob die Düsen frei sind, damit das Wasser ungehindert versprüht werden kann. Sollte ein Loch verstopft sein: Vorsicht mit einer Nadel oder eine verbogenen Büroklammer wieder frei stechen. Weisen die Spülarme Kalkbefall auf, hilft handelsüblicher Kalkreiniger oder ein Bad in verdünnter Zitronensäure. Für eine Tiefenreinigung kannst Du die Maschine einmal ohne Geschirr durchlaufen lassen, damit der Innenraum richtig sauber wird. Handelsübliche Tabs oder Pulver reichen vollkommen.

Noch ganz dicht? Türdichtung prüfen

Die Türdichtung ist ein weiterer Schmutzherd. Aus Fett und Ablagerungen bildet sich schnell ein unansehnlicher Film, der aber mit einem feuchten Tuch leicht zu entfernen ist. Auch hier solltest Du regelmäßig die Sauberkeit prüfen und gegebenenfalls eingreifen.

Vorsicht ist übrigens bei speziellen Sparprogrammen geboten, die bei niedriger Temperatur waschen. Die schonen zwar die Umwelt, haben aber meist einen Haken. Fett löst sich bei niedrigen Waschtemperaturen nämlich nur schwer ab. Die Folge: Es lagert sich oftmals an schwer zugänglichen Stellen wie Abwasserleitungen an. Daher empfiehlt es sich, etwa nach jedem zehnten Waschgang ein Programm mit höherer Temperatur durchlaufen zu lassen. Das beseitigt solche Ablagerungen, bevor sie zu einem echten Problem werden.

Und sollten die Gläser trotz aller Säuberungsmaßnahmen immer noch nicht richtig glänzen, liegt es vielleicht an den falschen Reinigungsmitteln. Neben dem Reiniger braucht eine Geschirrspülmaschine nämlich auch Regeneriersalz und Klarspüler. Das Salz hilft beim Entkalken, der Klarspüler verhindert unschöne Flecken beim Trocknen. Es gibt zwar bequeme Kombiprodukte auf dem Markt, die reichen unter Umständen aber nicht aus und funktionieren nur bis zu einer Wasserhärte von 21 Grad Deutscher Härte. Wohnst Du in einer Gegend, die besonders hartes Wasser hat, benötigst Du zusätzliches Regeneriersalz. Dein Wasserversorger kann Dir den exakten Härtegrad Deines Wassers nennen.