Atolla nutzt maschinelles Lernen, um Deine Hautpflege zu optimieren

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Die richtige Hautpflege ist eine Wissenschaft für sich. Diverse Hersteller bieten unzählige verschiedene Produkte an – aber welche Cremes und Mittelchen braucht die Haut wirklich? Diese Frage will das Start-up Atolla für seine Nutzer beantworten und nutzt maschinelles Lernen, um die individuelle Entwicklung der Haut zu erkennen und gezielt zu beeinflussen.

Die Geschichte von Atolla begann am MIT. Nun präsentieren die Entwickler ihr innovatives Hautpflege-Produkt auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter: Unterstützer erhalten monatlich ein Kit zum knapp zehn-minütigen Selbsttest mit dem Atolla anschließend feststellt, wie ölig die Haut ist, ob sie zu Unreinheiten neigt und wie es um die Hautfeuchtigkeit sowie den pH-Wert der Haut bestellt ist. Auf Grundlage dieser Daten werden dem User dann gezielt passende Produkte zur Hautpflege vorgeschlagen. Doch das ist nicht alles.

Maschinelles Lernen erlaubt Prognosen

Atolla nutzt maschinelles Lernen, ein Teilgebiet der Künstlichen Intelligenz, um anhand der gesammelten Daten Muster zu erkennen und eine Entwicklung zu prognostizieren. "Wenn wir diese Messung für die Leute einmal im Monat durchführen, können wir damit beginnen, vorherzusagen, wie sich ihre Haut verändern wird", so Atolla-Mitbegründerin Meghan Maupin im Interview mit TechCrunch. "Es ist so, dass wir wissen, dass Deine Haut im Winter um so und so viel Prozent trockener wird. Also wissen wir schon, dass Du ein bestimmtes [Produkt] nutzen musst, bevor Du überhaupt das Problem supertrockener Haut hast."

Echtzeit-Check von Produkten

Darüber hinaus können die User über die zugehörige Atolla-App seit Neuestem auch direkt im Laden die Produktcodes von Hautpflege-Mitteln scannen. Daraufhin erhalten sie in Echtzeit Feedback, ob ein bestimmtes Produkt für ihre Haut geeignet ist – oder eben nicht.

Das kostet die clevere Hautpflege

Da die Haut-Analyse monatlich wiederholt werden muss, bietet Atolla sein Produkt auf Kickstarter als monatliches Abo an. Ein Test-Monat ist aktuell für 40 US-Dollar, umgerechnet etwa 35 Euro, zu haben. Drei monatliche Tests gibt es für 80 Dollar (etwa 70 Euro) – allerdings bislang nur für US-Bürger. Aber auch der Rest der Welt geht nicht leer aus: Für knapp 20 Dollar (etwa 18 Euro) wird das Analyse-Kit ab März 2019 probeweise auch weltweit ausgeliefert, wenn auch ohne weitreichende Erkennung von Mustern.

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