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ckbk: Neue Kochbuch-App ist wie "Spotify für Rezepte"

Unsicher, was Du am Wochenende kochen sollst und keine umfassende Kochbuch-Bibliothek im Haus? Die App ckbk verspricht Hilfe. Schon zum Start finden sich über 80.000 Rezepte aus Kochbüchern im Speicher der Anwendung – Empfehlungen und Bewertungen kulinarischer Profis inklusive.

So versprechen es die Entwickler der App in der zugehörigen Pressemitteilung. Konkret können Nutzer der Anwendung Suchanfragen wie etwa eine bestimmte Zutat oder den Namen eines Gerichts in die App eingeben, Verfeinerungen durch Parameter wie "vegan", "chinesische Rezepte" und mehr sind möglich. Die ckbk-App durchsucht daraufhin die diversen abgespeicherten Kochbücher und liefert passende Ergebnisse. Zusätzliche Tipps von verschiedenen Profi-Köchen sollen ebenfalls helfen.

App lässt Dich "Rezept-Playlists" erstellen

Lieblingsrezepte können in sogenannten "Rezept-Playlists" abgespeichert und mit anderen Nutzern geteilt werden. Hier lässt das Spotify-Prinzip grüßen. Demnächst soll die Funktion erweitert werden. Auf der Homepage der Entwickler heißt es, Nutzer hätten künftig die Möglichkeit, Lieblingsrezepte durch eigene Fotos und Notizen zu ergänzen.

User haben die Wahl zwischen einer kostenlosen Mitgliedschaft, die Zugriff auf drei vorkuratierte Rezepte pro Monat gewährt, und einer Bezahlmitgliedschaft mit uneingeschränktem Zugriff. Hierfür werden umgerechnet rund 8 Euro pro Monat fällig.

Partnerschaften mit Verlagen und Herstellern

Neben der Mitgliedersparte legen die Macher der App ein verstärktes Augenmerk auf Partnerschaften mit Küchengeräteherstellern, Verlagen und mehr. So sorgt eine Kooperation mit BSH Hausgeräte, dem europäischen Mutterkonzern von Marken wie Bosch, Siemens, Gaggenau und Neff, dafür, dass Käufer des smarten N90-Backofens von Neff in Großbritannien künftig die Premium-Mitgliedschaft bei ckbk gleich dazu bekommen. Die App übermittelt nötige Einstellungen zu Temperatur und Co. dann direkt aus dem Rezept an den Ofen.

Halbgarer Datenschutz?

Wer sich nun die berechtigte Frage stellt, wieso große Verlage einer Rezepte-App ihre Kochbücher zur Verfügung stellen sollten, findet die Antwort in der ausgiebigen Weiterverwertung von Nutzerdaten, die die Anwendung offensichtlich betreiben wird.

In der Pressemitteilung zum Launch der App erklären die Macher, Verlegern "datenbasierte Kriterien und Verhaltensanalysen" liefern zu können, unter anderem ausgehend vom Umgang mit den Rezepten aus der ckbk-Datenbank. Ob es eine Möglichkeit gibt, der Nutzung der eigenen Daten zu widersprechen, ist derzeit nicht bekannt.

Verfügbarkeit
ckbk ist vorerst nur als Web-App verfügbar, später sollen auch Versionen für iOS und Android folgen.

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