Diese Handfilter-Maschine kann nicht viel – sieht aber gut aus

Jutta Peters Wartet noch immer auf ihren Brief aus Hogwarts. Erwägt alternativ eine Laufbahn bei den Avengers.

Mittlerweile gibt es Unmengen an Maschinen, die den perfekten Kaffeegenuss versprechen. Für Liebhaber des Heißgetränks geht dennoch nichts über das Brauen mit einem Handfilter. Doch selbst für diese "Puristen" soll es nun einen Robo-Helfer geben: Die Automatica nimmt ihnen im Grunde das Aufgießen ab – und das war's. Eins muss man dem Gerät dann aber doch zugestehen ...

... die Automatica macht optisch wirklich etwas her. Auf Knopfdruck wird Wasser aufgekocht. Dieses plätschert dann dank der Kipp-Apparatur mit Holz- und Messing-Elementen automatisch aus einer Stahlkanne im Vintage-Stil in den mit Kaffeepulver befüllten Handfilter, der sich samt Tasse auf beruhigende Weise im Kreis dreht. Das Ganze hat eine ähnlich hypnotische Wirkung wie die Trommel einer laufenden Waschmaschine.

Wozu das alles?

Wie der US-Hersteller Saint Anthony Industries auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter beteuert, hat diese Funktionsweise der Automatica aber auch einen praktischen Nutzen. Die Maschine erhitze das Wasser zunächst auf die optimale Temperatur, der automatische Kipp-Mechanismus garantiere dann die ideale Fließgeschwindigkeit und Wassermenge und die Drehbewegung des Filters sorge für die ideale Verteilung der Flüssigkeit über dem Kaffeepulver. Brühe man seinen Kaffee manuell auf, müsse man all diese Faktoren selbst beachten – die Automatica nimmt einem diese Arbeit ab, so die Entwickler.

Noch Schon alle Tassen im Schrank?

Angesichts des Preises könnte sich allerdings der eine oder andere vor Schreck an seinem Kaffee verschlucken. Eine Automatica – wahlweise in "Ivory White" oder "True Black" – samt optisch passender Tasse und passenden 70 Papierfiltern gibt es für 450 US-Dollar (umgerechnet etwa 390 Euro). Ein Schnäppchen ist die Maschine damit sicher nicht – aber wenn man bedenkt, dass Kaffeeliebhaber für einen bestenfalls mittelmäßigen Kaffee in einem Coffeeshop tagtäglich rund 5 Euro hinblättern, dann erscheint diese Investition beinahe schon wieder gerechtfertigt.

Kommentar schreiben
Relevante Themen:

Beliebteste Artikel bei Smart Living

  • Letzte 7 Tage
  • Letzte 30 Tage
  • Alle
close
Bitte Suchbegriff eingeben