Dyson reinigt nicht nur Böden, sondern auch immer stärker die Luft

Der Dyson Pure Cool soll die frische Luft im Gegensatz zum Vorgänger im ganze Raum verteilen.
Der Dyson Pure Cool soll die frische Luft im Gegensatz zum Vorgänger im ganze Raum verteilen. (©Rob Vanderplank/Dyson 2018)
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Eigentlich bekannt für Staubsauger, hat der englische Hersteller Dyson jetzt eine Neuheit im Bereich der Luftreinigung vorgestellt. Der Pure Cool, bei dessen Enthüllung wir live dabei waren, ist zwar "nur" ein Update eines bestehenden Geräts – bringt aber einige spannende Weiterentwicklungen mit.

Der Name Dyson Pure Cool kommt mir bei der Präsentation in Hamburg doch gleich bekannt vor. Ja, klar: Unter der Bezeichnung Dyson Pure Cool Link brachte Dyson bereits vor einiger Zeit eine Mischung aus Luftreiniger und Ventilator auf den Markt.

Der neue Pure Cool scheint sich auf den ersten Blick nur minimal von seinen Vorgängern zu unterscheiden und ist wie diese sowohl als Turm- als auch als Tischventilator zu haben.

Laut Dyson sind die Verschmutzungsquellen in Innenräumen erheblich. fullscreen
Laut Dyson sind die Verschmutzungsquellen in Innenräumen erheblich. (©Rob Vanderplank/Dyson 2018)
Mit Dyson Pure Cool sollen sie fast komplett ausgemerzt werden können. fullscreen
Mit Dyson Pure Cool sollen sie fast komplett ausgemerzt werden können. (©Rob Vanderplank/Dyson 2018)
Laut Dyson sind die Verschmutzungsquellen in Innenräumen erheblich.
Mit Dyson Pure Cool sollen sie fast komplett ausgemerzt werden können.

Dyson Pure Cool: Kleine, aber feine Unterschiede zum Vorgänger

Die markanteste Neuerung ist dabei ein verbesserter Filter. "Die Dyson-Ingenieure haben 60% mehr HEPA-Material in einen größeren und dickeren Filter und dreimal mehr Aktivkohle eingebaut, die Gase, Gerüche, Haushaltsdämpfe und VOCs absorbieren", heißt es in der Pressemitteilung. Dennoch filtert er nicht mehr Schadstoffe aus der Luft als sein Vorgänger, nämlich  99,95% der Partikel bis zu einer Größe von 0,1 Mikron, also genauso viel wie beim Dyson Pure Cool Link.

Statt eines LED-Displays setzt Dyson nun auf ein LCD-Display, das erkannte Partikel und Gase in Echtzeit anzeigt. Die neue 350°-Oszillation macht jedoch tatsächlich einen Unterschied aus. Durch sie wird in Verbindung mit der Air-Multiplier-Technologie Frischluft besser im Raum verteilt und soll so tatsächlich jede Ecke erreichen und nicht nur die Luft unmittelbar im Umfeld des Luftreinigers filtern.

Dyson steht längst nicht mehr nur für Staubsauger

Der Vorstoß in den Bereich der Luftreinigung ist nicht der erste Ausflug Dysons in andere Gefilde. In der inzwischen fast 40-jährigen Geschichte des Unternehmens hat Dyson sich zwar zunächst auf sein Flaggschiffprodukt, nämlich den beutellosen Staubsauger, konzentriert und diesen nach eigenen Aussagen mit dem Dyson V10 revolutioniert.

Gefühlt erst seit der Jahrtausendwende erweiterte das britische Unternehmen, das immer noch unter Führung seines Gründers James Dyson operiert, aber seine Produktpalette. Nun gehören auch Haartrockner, Leuchten und Raumklimageräte zum Sortiment des Herstellers. Und selbst an einem neuartigen Elektro-Auto tüftelt der umtriebige Unternehmer bereits.

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