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Dysons Luftqualitäts-Rucksack misst Auswirkungen des Lockdowns

Dyson Rucksack Luftqualität
Der Rucksack von Dyson enthält Sensortechnologie zur Ermittlung der Luftqualität.

Wie hat sich während der Ausgangsbeschränkungen die Luftqualität in den Großstädten verändert? Dieser Frage will Dyson auf den Grund gehen. Das britische Tech-Unternehmen führt dazu eine Studie in 14 Städten weltweit durch, darunter auch Berlin. Mithilfe von tragbarer Technologie will Dyson herausfinden, welche Auswirkungen der Lockdown auf die Luftqualität hatte und wie sich die Lockerungen auswirken.

Dazu kommt ein smarter GPS-Rucksack zum Einsatz, den Dyson in Zusammenarbeit mit dem King's College London entwickelt hat. Das batteriebetriebene Wearable verfügt über Sensoren, die die Belastung der Luft durch Feinstaub, Stickstoffdioxid (NO2) und flüchtige organische Verbindungen (VOC) erfassen.

Momentaufnahme der Luftverschmutzung

Die erste Phase der zweiteiligen Studie fand während des Lockdowns statt. Die Teilnehmer trugen die Rucksäcke während ihrer typischen Aktivitäten wie Einkaufen, Sport oder dem Weg zur Arbeit. Auf diese Weise sei "eine Momentaufnahme der Luftverschmutzung, der die Teilnehmer an einem typischen Tag während der Ausgangsbeschränkungen ausgesetzt sind" entstanden, erklärt Dyson per Pressemitteilung.

Phase zwei der Studie soll starten, sobald die Beschränkungen in den teilnehmenden Städten komplett aufgehoben sind. Die Rucksack-Träger sollen dann auf denselben Strecken unterwegs sein und den aktuellen Stand der Luftverschmutzung messen.

Stickstoffdioxid-Belastung in Innenräumen gestiegen

Die gesammelten Daten aus den beiden Phasen sollen im Anschluss verglichen werden. Zur Validierung der Daten will Dyson zusätzlich Messwerte von städtischen Überwachungsstationen sowie anonymisierte Daten von Dyson-Luftreinigern auswerten. Die Daten der Luftreiniger weisen laut Alex Knox, Vizepräsident für Umweltpflege bei Dyson, "auf einen kleinen, aber stetigen Anstieg der NO2- und VOC-Werte in Innenräumen in Städten während der Ausgangsbeschränkungen hin." Die Studie findet in 14 Städten auf drei Kontinenten statt, darunter neben Berlin auch London, New York, Delhi und Mailand.

Den Luftqualitäts-Rucksack, in dem Sensortechnologie aus Dysons Luftreinigern zum Einsatz kommt, hatte das Unternehmen gemeinsam mit dem Kings College London für eine frühere Studie entwickelt. 250 Londoner Schüler im Alter von acht bis elf Jahren wurden für die Erhebung mit den Wearables ausgestattet, um die Schadstoffbelastung auf den Schulwegen zu erfassen.

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